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Zufallsimpuls

30. März 2002

Nürnberg

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Osterfeier - persönlicher Kreuzweg

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg 30. März 2002

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 27. 04. 2002 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend, nach Hinwendung zum Herrn, Übung zur Aufnahme des Inneren Wortes und Entwicklung der Heilgabe (kostenlos).

 

Erinnere dich an das Licht
(Märchen)

Wie ein junges Lichtwesen in das Land der Dunkelheit gesandt wurde, um die Menschen an ihre Liebe und Schönheit zu erinnern.

Im Lande des Lichts war überall Schönheit. Die Wesen des Lichtes lebten glücklich in einem Meer von goldener Liebe. Die Königin dieses Landes hatte Augen wie tanzende Sterne und ihr Herz schien wie die Sonne.

Aber die Königin wußte, daß jenseits dieses Landes des Lichts ein dunkles und unglückliches Land lag. Seine Bewohner sahen nicht länger die Schönheit oder fühlten die Liebe um sie herum, und die Königin fühlte ihr unglückliches Sein als wäre es ihr eigenes.

Die Ratgeber der Königin schlugen folgenden Plan vor: "Jemand muß in dieses unglückliche Land reisen um die Menschen dort an Liebe und Schönheit zu erinnern. Aber diese Mission wird sehr gefährlich sein", warnten sie, "denn in der Dunkelheit der anderen Seite ist es leicht, das Licht zu vergessen."

Für diese gefährliche Mission wählte die Königin ein kleines Kind namens Gloria, denn es hatte das strahlendste Herz von allen. Glorias Mut und Liebe waren größer als ihre Furcht und die Königin erklärte ihr die Mission: "Nicht weit von hier liegt eine Welt, die aus dieser geboren wurde. Die Wesen dort haben vergessen, daß sie auch Wesen des Lichtes sind. Bald werden sie von ihrer eigenen Dunkelheit überwältigt sein. Du mußt ihnen helfen, sich zu erinnern, wer sie sind."

Indem sie Gloria mit ihrem eigenen Licht segnete, versicherte die Königin dem Mädchen: "Ganz gleich, was passiert, wir werden dich nicht vergessen." Dann erinnerte sich Gloria nur noch, daß sie durch einen dunklen Tunnel taumelte. Ihr Körper wurde schwerer und schwerer.

Endlich fühlte sich Gloria aus dem Tunnel gezogen. Hände hielten sie und schüttelten sie mit dem Kopf nach unten. Sie öffnete ihren Mund, um von ihrer Mission zu erzählen, aber alles was heraus kam, war nur ein Schrei. Sie schämte sich so sehr, daß ihr Licht ein wenig abnahm.

Dann fand sie sich allein in einer kleinen Box wieder. Sie versuchte zu sagen; "Bitte bleibe bei mir", denn sie war vorher noch nie alleine gewesen, aber sie konnte nur seltsame Laute ausstoßen, die keine Bedeutung hatten. Ihr Herz schmerzte so sehr, daß es sich zusammenzuziehen begann. Hände nahmen Gloria, legten sie von einer Box in die andere, wechselten ihre Kleider und umarmten sie manchmal. Aber oft wurde sie allein gelassen und weinte vor Einsamkeit.

Als die Jahre vergingen, lernte Gloria die Sprache dieses Landes. Aber als sie dann reden konnte, war die Erinnerung an das Land des Lichtes verblaßt, so daß sie es nicht mehr erreichen konnte. Wann immer sie Sonnenstrahlen hervorbrechen sah, fühlte sie den Ruf des Lichtes in ihrem Herzen, aber sie konnte sich nicht ganz erinnern, warum sie diese Strahlen so sehr liebte.

Nichts anderes erinnerte Gloria an das Land des Lichtes. Die Menschen hier waren viel grauer, denn ihre Gedanken waren Gedanken der Dunkelheit. Sie hatten sich selber mit den Gedanken umgeben, daß ihre Welt ein dunkler und gefährlicher Ort sei. Und weil die Menschen das glaubten, war es so.

Glorias Eltern waren freundliche Menschen, aber auch sie glaubten, daß die Welt ein dunkler Ort sei. "Das Beste, was du tun kannst", lehrten sie das Mädchen, "ist zu lächeln und so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre." Viele Menschen trugen falsche Lächeln auf ihren Gesichtern, obwohl ihre Herzen schwer waren. Sogar die Kinder waren unglücklich in diesem Land. Sie zerstörten jedes Mal Glorias Glück und Freude, wenn sie dies mit ihnen teilen wollte. Wenn sie Blumen für ihre Lehrer sammelte, gaben ihr die anderen Kinder gemeine und häßliche Namen.

Traurigkeit breitete sich in Glorias Herzen aus und ihr Licht verschwand beinahe. Mehr und mehr zog sie sich zurück. Ihre einzigen und wahren Freunde waren die großen Bäume in den Wäldern.

Im Lande des Lichtes erkannte die Königin, daß etwas unternommen werden mußte, um Gloria zu retten. Aber niemand erbot sich, ebenfalls ins Land der Schatten zu gehen. Alle hatten Angst, auch sie würden dort ihr Licht vergessen und von der Dunkelheit überwältigt werden. Eines Tages flog eine Drossel auf die Hand der Königin. Der kleine, dumpf gefärbte Vogel wurde selten gesehen, denn er liebte es, seine Tage in den Wäldern zu verbringen. Dort goß er seine Freude in Gesang, ein Lied wie ein Wasserfall von goldenem Licht. Die Drossel bat die Königin: "Bitte laß mich gehen. Ich kann schnell durch die Dunkelheit fliegen und mit meinem Gesang das Licht in jedes Land bringen. Ich will für Gloria singen. Vielleicht wird ihr mein Lied helfen, sich an das Licht zu erinnern."

Die Königin gab ihm den Segen: "Flieg in Liebe kleiner Vogel!"

Nachdem er eine weite Strecke in vollkommener Dunkelheit geflogen war, fand der kleine Vogel Gloria, wie sie allein in den Wäldern saß und weinte. In den Bäumen versteckt, begann er für das Mädchen zu singen. Sein Herz floß über in Liedern voller Liebe und Schönheit. Durch ihre Traurigkeit hindurch hörte Gloria das Lied. Ihr Herz füllte sich mit einem Ozean von goldenem Licht und sie hörte den fernen Widerhall von etwas, woran sie sich beinahe erinnern konnte.

Glorias Licht begann zu glühen, als der kleine Vogel sang. Jeden Tag kam sie zurück, um ihn zu hören, und jeden Tag sang er bis zu Erschöpfung seiner Kräfte. Doch der kleine Vogel wußte, daß er noch genügend Kräfte sparen mußte, um durch die Dunkelheit zurück nach Hause fliegen zu können. Also gab sich die Drossel zu erkennen. Als er Glorias Erstaunen über sein unscheinbares Aussehen bemerkte, sagte der kleine Vogel: "Nicht ich bin wundervoll, sondern das, von dem ich singe. Du findest die Schönheit dieses Lichts in deinem eigenen Herzen." Die Drossel sprach weiter: "Laß dich nicht von dem täuschen, was du siehst. Das Licht ist in allen Wesen. Du wirst es finden, versteckt in ihren Herzen, wenn du mit den Augen der Liebe schaust. Ich muß dich jetzt verlassen, doch das Licht ist immer mit dir."

Als der kleine Vogel weg flog, begann Gloria zu weinen. In diesem Moment erschien ein ungezogener Junge und spottete: "Heul-Liesel, Heul-Liesel!" Sie wollte weglaufen und sich verstecken, doch da erinnerte sie sich an die Worte des kleinen Vogels. Sie schaute den Jungen an. Sein Gesicht war von Schmerzen gezeichnet. Und als sie tiefer schaute, erkannte sie, daß sein Herz sogar noch mehr schmerzte, als das ihre. Anstatt sich zusammenzuziehen, öffnete sich ihr Herz in Liebe für diesen Jungen. Und während sie das tat, sah sie das Licht, welches tief in ihm verborgen war.

Von da an erinnerte sich Gloria immer an das Licht in ihrem eigenen Herzen, wenn sich ihr Herz zusammenziehen wollte wegen all der Verletzungen und Hässlichkeiten dieses Landes. Und wenn andere Menschen so handelten, als wäre die Welt ein dunkler Ort, schaute sie tief in ihre Herzen und sah das darin verborgene Licht. Wenn die Menschen dann ihr eigenes Licht erkannten, das in Glorias Augen reflektiert wurde, waren sie von ihrer Traurigkeit geheilt. Durch die Jahre öffneten sich viele Herzen dem Licht von Gloria. Es breitete sich aus von einem Menschen zum anderen, bis schließlich die ganze Welt erhellt war durch die Liebe. Und das Land der Dunkelheit wurde wieder ein Land des Lichtes.

Als Glorias Werk beendet war, starb sie und ließ ihren alten Körper zurück. Gloria aber kehrte in das Land des Lichts zurück und dort herrschte großer Jubel und Freude. (Text: Mary Pat Fisher)

 

Meditation: Der Strom der Stille möge uns jetzt berühren und mitnehmen. Der Strom der Stille hüllt uns ein. Eine wunderbare Stille, sie bebt in uns. Sie zieht uns tief nach innen.

Oh, ihr Menschen, ihr wandert zwischen springenden Quellen und hohen grauen Felswänden, aber wartet, bei der nächsten Wegbiegung erwartet euch eine Kaskade von Sonnenlicht. Die hohen, grauen Wände weichen, die Bäche sind still.

Ihr Menschen wisset, so sieht es auch im Inneren aus. Die grauen, harten Wände sind die Verhärtungen der menschlichen Begierden und Leidenschaften. Die springenden Quellen sind die Gottesfunken auf eurem Weg, und die Wegbiegung mit dem Sonnenlicht ist die Wegbiegung auch in eurem Inneren. Sie geschieht in der warmen Höhle eures Herzens.

Wir treten ein in den Tempel unseres Herzens, da erfaßt uns diese neue Wegbiegung mit Kaskaden von leuchtendem Licht, wir sind mutig und stellen uns in die Mitte und beten darum, dieses Licht aushalten zu können. Wir beten darum, daß unsere Augen in das Licht schauen können, es aushalten und sich an die strahlende Helligkeit gewöhnen.

Dies ist eine heilige Stunde, sie überwältigt uns. Oh, ihr Seelen, sammelt jetzt all eure Liebe und laßt sie in dieses starke Licht ziehen, wie in eine glänzende Schale im Herzen. Die gesammelte Liebe füllt diese Schale bis sie überfließt. Im Überfließen erstrahlt das göttliche Licht noch stärker, noch intensiver und schenkt uns Seine Kraft und Seine Liebe, schenkt uns Seligkeit.

Wir sind allein in unserem Herzen und doch vollkommen ausgefüllt. Wir kamen hungrig hinein und erhielten köstliche Speise. Wir kamen durstig hinein und wurden gelabt von der Gottheit.

So betet darum, daß es wieder geschehen möge, daß unsere Herzen so weit und offen sind, daß wir in völliger Hingabe das göttliche Licht sehen und erleben. Dies ist überwältigend und das Herz möchte das Licht weitergeben an die Benachteiligten, an die Vereinsamten, denn das Herz hat seine Auferstehung erlebt und wünscht diese auch seinem Nächsten.

Der Vater sagt: „Ich habe Freude an Meinen Kindern, deren Herzen purste Liebe sind.“ Wir sind eingebettet in den Strom des Lichtes, in den Strom der Stille und beglückt von dem Wort des Vaters. Unsere Herzen lobpreisen Ihn, sagen Dank, schenken Ihm die Liebe zurück und ehren Ihn in allem Tun, in allem Denken, in allem Wollen. Amen.

 

Aus der Urewigkeit dringt Mein Wort durch Raum und Zeit, um euch, Meine Söhne und Töchter, bei dieser Feier des Osterfestes mit Meiner Liebe zu beglücken.

Unendliche Weiten und Zeitenräume liegen zwischen dem Aus-der-Urewigkeit und eurer Zeit und doch ist alles im Hier und Jetzt, was sich scheinbar widerspricht, doch in Meinen Gesetzen Gültigkeit hat.

Mein Gesetz der Liebe heißt: Ich bin bei Meinem Kind, durch welche Tiefen und Weiten es auch schreitet. Allgegenwärtig begleitet Mein Geist das Kind durch all diese Tiefen, durch all diese Weiten, um es einst auch wieder zur Höhe zurückzugeleiten.

Die irdische Sonne strahlt über diesem eurem Osterfest, laßt euch das ein Symbol sein, daß über allem die Sonne Meiner Liebe strahlt, euch einhüllt und euch Kraft schenkt für den Dienst hier auf Erden, auch wenn die Zeit noch so schwierig ist, und ihr erschreckt über die großen Aggressionen, die unter den Völkern herrschen.

Kommt mit Mir geistig auf den Ölberg, lagert euch um Mich und höret Mein Wort an euch:

Sehet, es war kein Zufall, daß euch dieses Märchen von einer Schwester zugeleitet und euch vorgelesen wurde. Ich bin Gott, doch als Ich über die Erde ging, wußte Ich zwar im tiefsten Inneren, daß Ich einen hohen geistigen Auftrag erfülle, Ich wußte, daß Ich die Liebe bin, die Liebe Gottes, die über die Erde geht. Doch Meine Gottheit war abgedeckt, genauso, wie bei euch, ihr Meine Söhne, Meine Töchter, eure Gottähnlichkeit abgedeckt ist.

Ihr wandert durch das Land der Finsternis, tragt schwer an dem einen oder anderen Schicksal, kämpft mit Krankheiten, mit Sorgen und Nöten und wißt doch, daß in euren Herzen ein Auftrag tief eingegraben ist, für das Licht auf dieser Erde zu wirken, damit es wahrlich Friede werde und die Liebe siegt.

Nun gibt es viele Boten, die euch an euren Auftrag erinnern. In euren jungen Jahren waren es oftmals Ereignisse von Naturschauspielen, die euch im tiefsten Inneren berührten. Auch ihr habt dem Lied eines Vogels gelauscht, der ganz besonders wunderbar sein Lied trällerte, und es schien euch, als sänge er nur für euch. So mancher unter euch stand auch am Meeresstrand und empfand die unendliche Weite der Wogen, und eine Sehnsucht brach auf und ihr fragtet euch: Was ist das für eine Sehnsucht, die in mir brennt? Ihr begannet zu suchen, manchmal auch erst durch einen Schicksalsschlag dazu aufgefordert, und ihr habt gefunden, denn wer suchet, der findet.

Nun seid ihr hier geistig um Mich versammelt, auf dem Ölberg, noch vor eurem eigentlichen Auftrag, der euch zur Vollendung eures Lichtauftrages führt. Voller Liebe und Güte streicht Mein Liebewind über euer Angesicht, und in euer Herz senkt sich Mut. Mut, den ihr im tiefsten Inneren als Meine reine Tochter, als Mein reiner Sohn in euch tragt, von dem Augenblick an, an dem ihr sprachet: Ja, Vater, ich will mir die Gotteskindschaft erneut erringen, um sie Dir durch den Gang über die Erde zu Füßen zu legen. Und dieser Mut entfacht den Mut in eurem Menschenkleid. Ihr erhebt euren Blick und schaut nicht mehr verzagt in die kommende Zeit, sondern voller Mut, denn kraftvoll wirkt ihr für Mich, für das Licht auf dieser Erde.

Sehet in eure Hände, ein Ölzweig liegt darinnen. Geistig wurde er euch von eurem Schutzengel in die Hände gelegt, umschließt diesen Ölzweig fest. Er ist das Symbol der Liebe und eurer Erfüllung, im Dienst für sie über die Erde zu gehen, zu leben und einstmals zu sterben, um siegreich mit Mir das Halleluja anzustimmen.

Wenn ihr an die Schwierigkeiten im Menschenkleid denkt, so erinnert euch an die geheiligte Stunde dieses Karsamstags, erinnert euch an eure Ölbergnacht, die wir jetzt gemeinsam überdenken:

Euer Licht aus der Ewigkeit ist abgedeckt, so wie bei Mir und auch vor euch steht in der Nachfolge der Kreuzweg, zum Teil habt ihr ihn schon beschritten, zum Teil tragt ihr jetzt am Kreuz und geht schweren Schrittes über die Erde. Im Schmerz blickt ihr auf zu Mir und so, wie Veronika Mir das Tuch reichte und Ich Mein Gesicht darin verbarg, Mir Blut und Schweiß abwischte, so reiche Ich auch euch Mein Tuch aus den Himmeln, hülle euer Angesicht ein und wische Schmerz und Tränen hinweg.

Mein Sohn, Meine Tochter, der Jubel, der auf dich wartet ist ohnegleichen, wenn dieser Lebensweg vollendet ist, doch dieser ist nicht leicht. Noch viel mehr Leid werden Meine Menschenkinder tragen, wenn sie weiterhin dem Haß in ihren Herzen Nahrung geben. Unruhige Zeiten kommen. Doch in euren Händen liegt der Ölzweig, das Symbol der Liebe, und nun seht ihr, daß zwei Ölzweige in euren Händen liegen, die sich im Kreuzzeichen überdecken, Liebe und Friede.

Wahrlich jeder unter euch ist aufgefordert zuerst in sich Liebe und Friede zu vervollkommnen. Im Herzen eines Gotteskindes soll keine negative Meinung über irgendein anderes Menschenkind Platz haben. Wo dies noch der Fall ist, so kommt zu Mir, kämpft für Liebe, kämpft für Frieden in euch, und ihr seid die Botschafter des Friedens und der Liebe für diese Welt in diesen Zeiten des Hasses und größter Kriegsgefahr.

Die Ölbergnacht steht vor Golgatha. Jeder Lichtbote geht auch über sein persönliches Golgatha. Zum Teil, Meine Söhne, Meine Töchter habt ihr es schon überschritten. Sollte euer Golgatha noch vor euch liegen, so seid gewiß, ihr geht nicht allein über jenen Hügel, sondern Ich trage euer Kreuz und auf eurer Schulter liegt nur ein Span.

In eurem tiefsten Inneren wißt ihr aber auch, was Golgatha für euch noch bedeutet, es gilt, den Menschen auf dem Kreuz auszustrecken ihn hinzugeben, nicht im Fanatismus, sondern in Liebe an Mich, euren Vater von Ewigkeit. Ihn so aufzuopfern, damit der geistige Sohn, die geistige Tochter aus dem gekreuzigten Menschen heraus auferstehen kann im Halleluja-Jubel aller Engel.

Dann, Meine Geliebten, führt auch euer Weg in die tiefsten Tiefen, denn die Nachfolge bedeutet alle Schritte zu vollziehen, die auch Ich als Menschensohn vollzogen habe und nach Meinem Kreuzestod durchschritt. Ihr durchschreitet die Willensfreiheitsprobe, auch um all jenen zu helfen, die im tiefsten Fall sich am weitesten in ihrem Bewußtsein vom Meinem Vaterherzen entfernt haben. So werdet auch ihr, ob bewußt oder unbewußt in die tiefsten Welten zu euren Brüdern und Schwestern hinabsteigen und auch ihnen das Siegeszeichen des Kreuzes zeigen. Auch ihr werdet um eure Brüder und Schwestern ringen, um sie dem Licht wieder näher zu bringen.

Doch schon jetzt, alljährlich in der heiligen Osternacht versammelt ihr euch geistig, herrlich gewandet, mit Blütenkränzen im Haar, und ihr nehmt all eure Brüder und Schwestern bei der Hand, für die ihr innig gebetet habt, um sie zum Licht zu geleiten. Tiefe Freude erfüllt auch euer menschliches Sein und das Halleluja des Ostermorgens beglückt euer Inneres.

So ist eure Nachfolge über die Erde gezeichnet, nicht vorgegeben, denn ihr habt stets den freien Willen. Doch es werden so viele Vögel für euch ihr Lied singen, es werden so viele Sonnenstrahlen euer Herz berühren, es werden Winde euch umbrausen und euch Meinen Ruf zuströmen, bis ihr aus freiem Willen dem Ruf euer Seele folgt und den Auftrag erfüllt.

So empfanget, Meine Geliebten, den Ostersegen, mit heiligem Chrysam zeichne Ich auf eurer Stirn das Kreuz. Und auch ihr, ihr anwesenden Seelen, auch euch segne Ich mit dem Ostersegen, höret Meinen Ruf: Kehrt heim an Mein Vaterherz! Seid nicht traurig über euren Gang durch die Tiefe! Alles hat einen höheren Sinn, so auch die Erforschung der Dunkelheit. Seid nicht traurig über euren Forscherdrang, sondern freuet euch, daß ihr jetzt hier seid, um Meinem Wort zu lauschen!

Empfanget das weiße Gewand, das euch kraft Meines Kreuzes und aufgrund eurer Reue und eurer sehnsuchtsvollen Liebe zu Mir von Engeln gereicht wird! Ziehet ein mit Mir in das geistige Jerusalem, in Mein Reich des Friedens und der Liebe, wo euch Stätten bereitet sind, an denen ihr weiter aufwärts strebend in Seligkeit wirkt, bis ihr dereinst wieder vollkommen rein an Meinem Herzen ruht! Es ist nur das Bewußtsein, das ihr Schritt für Schritt wieder ändern müßt.

So segne Ich euch in dieser Stunde, euch, ihr anwesenden Seelen, und euch, ihr Meine Lichtboten, weltweit sowie alle Meine Kinder in allen Bereichen. Empfanget den Ostersegen: Ich segne!

Bleibt in der tiefen österlichen Gemeinschaft mit Mir, auch wenn ihr jetzt wieder in den Alltag hinausgeht, verbleibt bei Mir und verlebt das Fest der Auferstehung in Gemeinschaft mit Mir, um mit euren Gedanken der Liebe, des Friedens, des Segens, des Lichtes und der Einheit für alle Meine Menschen- und Seelenkinder, die dem Bewußtsein nach Meinem Herzen noch so fern sind, Licht in der Finsternis zu sein.

Das Kreuz ist das Siegeszeichen, auch wenn ihr es gerade tragt, denkt daran!

Amen.

 

Meine geliebten Brüder und Schwestern, Ich spreche zu euch als euer Gott, als euer Erlöser, als euer Bruder, Jesus Christus, Der euch liebt, und Den ihr liebt.

Seit unendlich langer Zeit tobt der Kampf der Finsternis gegen das Licht. Und wenn Ich sage Finsternis, so wißt ihr sehr wohl, daß Ich damit Meine und eure Brüder und Schwestern meine, die Kinder des Himmels sind, auch wenn sie sich im Moment in der Dunkelheit verirrt haben.

Das Ziel der Finsternis ist seit Ewigkeiten das gleiche: Die Menschen und Seelen daran zu hindern, zurück ins Licht zu finden, und andererseits durch ihre Machenschaften zu beweisen, daß die Liebe nicht das Stärkste und Größte ist.

Ich stehe an der Spitze des Lichtes und ihr, Meine Geliebten, habt euch neben Mich gestellt, und so will Ich euch auf einen Aspekt hinweisen unter dem dieser Kampf geführt wird, damit ihr wachsam seid und euch recht entscheiden könnt.

Das eine Ziel des Angriffs sind die Menschen, die ihre Wurzeln nicht kennen und bei denen alles versucht wird, diese Erkenntnis zu unterdrücken. Das andere Ziel sind diejenigen, die ihre Wurzeln sehr wohl erkannt haben, die jedoch angegriffen werden, um sie auf ihrem Weg ins Licht zum Fallen zu bringen.

Stellt euch einen Wanderer vor, der seinen Ausgangspunkt und sein Ziel verloren hat, der also im übertragenen Sinn seine Wurzeln nicht kennt. Er ist wie ein Blatt im Wind und wird vom Wind des Lebens hin und her geweht, ohne einen Sinn darin zu erkennen. Ein solcher Wanderer wird kaum an sein Ziel finden und deshalb muß die Dunkelheit alles versuchen, die Menschen ohne Kenntnis ihrer wahren Wurzeln zu lassen.

Ihr wißt, wie das geschieht, die Ablenkungen des Alltags sind vielfach, so daß nur wenige in die Stille finden. Der Kampf um das Leben und den Lebensunterhalt wird in den Vordergrund gestellt und das Wissen darum, daß Ich die Meinen führen möchte und es dort tue, wo man Mich führen läßt, dieses Wissen existiert nicht.

Ich bin in die Welt gekommen, um Meinen Menschenkindern ihre Wurzeln zu zeigen. Doch ihr seid ausgegangen, um eure Wurzeln zu finden und dort, wo ihr sie gefunden habt, fest verwurzelt zu stehen und von Meiner Liebe zu künden.

Als Ich diese Erde betrat, stürzte sich die Finsternis auf das Licht, denn sie erkannte die große Gefahr. Sprach Ich doch davon, daß Gott die Liebe ist, und daß es keine größere Macht als die bedingungslose Liebe gibt. Man wollte Mich auf Meinem Leidensweg dazu bringen, diesen Prinzipien abzuschwören, sie zu brechen, um dann sagen zu können: Schaut her, es gibt eine stärkere Kraft, die Kraft des Hasses, und die Kraft der Gewalt, welche die Liebe zwingen können, nachzugeben!

Ihr wißt, daß dies nicht geschehen ist. Doch Ich war und bin nicht der einzige, der angegriffen wurde, auch diejenigen, die sich an Meine Seite gestellt haben und stellen, werden immer wieder das Ziel der Angriffe sein. Denn durch das Bekenntnis Meiner Nachfolge machen sie klar, daß sie an die Liebe glauben und daß sie diese Liebe leben.

Neben denen, die ihre Wurzeln nicht kennen, ist dies die zweite Zielgruppe, denn so einfach will die Dunkelheit die Menschen nicht ins Land des Lichtes ziehen lassen. Sie wird also versuchen, euch zu stürzen, dies aber kann sie nur, wenn ihr nicht in der vollkommenen Liebe lebt.

Wer in Mir lebt, der ist geschützt und nichts kann ihn bedrohen. Nun denkt einmal darüber nach, es muß also ein Weg gefunden werden, auch in die Lichthülle der Meinen einzudringen, dies ist aber nur möglich, wenn diese Lichthülle ihre Schatten hat.

Ich sprach davon, daß wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, du ihm auch die linke hinhalten sollst. Über dieses Wort ist so viel spekuliert und es ist so falsch verstanden worden. Wenn die Finsternis bemerkt, daß sie dein Licht nicht durchdringen kann, wird sie dich provozieren, sie wird dich beleidigen, sie wird dich verletzten, sie wird alles tun, damit du deinen Schutz aufgibst, und wenn du zurückschlägst, hast du einen Spalt deines Schutzes geöffnet.

Wenn du dagegen die andere Wange hinhältst, bleibt Mein Schutzschild, der dich umgibt, geschlossen und nichts kann in dich eindringen, nichts kann dich verführen. Auf diese Weise kannst auch du in Meiner Nachfolge den Beweis erbringen, daß die Liebe stärker ist als jede andere noch so finstere Macht.

Ihr, Meine Getreuen, könnt auf diese Art und Weise euren Brüdern und Schwestern, die ihre Wurzeln noch nicht kennen, helfen, ihre Wurzeln zu finden durch ein Leben mit Mir und in Mir, denn dann bin Ich der Lenker eures Lebensschiffes. Da Ich die Liebe bin, kommt ihr ganz sicher auch durch schwere Stürme an euer Ziel, so daß eure Mitgeschwister fragen, was ist anders an dir, woher nimmst du deine Kraft, woher das Vertrauen, auch in dieser Zeit eine tiefe Geborgenheit zu empfinden, wo so viele Menschen voller Unruhe, voller Angst sind.

Dies, Meine Brüder und Schwestern, ist wahres Missionieren. Dazu brauche Ich euer tägliches Ja, euer ehrliches Bemühen, das schließlich in der Hingabe an Mich, die Liebe, endet. Ich segne euch, mache euch Mut, Ich bin der Freund an eurer Seite, Ich bin das Leben in euch.

Amen.

 

Meine geliebten Kinder des Lichts, Ich, Jesus Christus, beglücke euch durch die Liebe des himmlischen Vaters. Ich bringe euch Sein Geschenk zu diesem Osterfest. Der Vater hält Seine Hände über euer Haupt, es sind Meine Hände, die Hände des Christus. Ihr wißt, eure menschlichen Schwächen sind eure menschlichen Krankheiten, aber nun unter Meinen Händen auf euren Häuptern wandeln sich diese eure Krankheitsschwächen in Licht. Wisset und höret, ihr seid gesund, ihr empfanget die Gnade und die Barmherzigkeit des Vaters. Meine Lichtkinder, Ich umfange euch mit Meiner Liebe.

Gemeinsam beten wir den Vater an: Heilig, heilig, heilig bist du o Herr, Du, ohne Anfang und ohne Ende. Du bist der Heilige. Es preisen Dich die Erde, die Himmel und die Meere. Es preist Dich das Universum. In Dankbarkeit beugt sich Deine Schöpfung vor Dir, Erhabener, ewig. Wir danken Dir für Deine unendliche Liebe. Wir danken Dir, daß Du die Erde und das gesamte Universum in Deinen Händen hältst. In tiefer Demut und unendlicher Liebe und Freude beugen wir vor Dir unsere Herzen und unsere Knie. Heilig, heilig bist Du, o Herr, in Ewigkeit.

Amen.

 

Meine Geliebten, als Osterlamm kehre Ich noch einmal zu euch zurück, als Lamm, das für das Leiden steht, als Lamm, das für die Kreuzigung steht, als Lamm, das für den Tod, aber auch für die Auferstehung steht und als Lamm, das in seiner Reinheit für die bedingungslose Liebe zu allen Geschöpfen auf dieser Erde steht.

In der Gnade dieser Liebe habe Ich euch heute mit dem Segen des Heilens überschüttet, damit ihr, Meine Lichtboten, die Ich gerufen habe, gestärkt euren weiteren Lebensweg ziehen könnt. Ja, Meine Geliebten, Ich habe euch gerufen und Ich rufe euch weiterhin, denn Ich brauche euch in dieser Zeit, die ernst und schwer ist.

Ich brauche euch, weil Ich euch bitte, in dieser Zeit Licht für eure Geschwister zu sein. Um euch für diese, in dieser Zeit nicht leichte, Aufgabe zu stärken, bitte Ich euch nun, Mich in eure Herzen einzulassen, damit Ich das Licht der Liebe und das Licht des Friedens verstärken kann.

So verstärken kann, damit ihr dann, wenn die Dunkelheit euch versucht, euch Meiner erinnert und gemeinsam mit Mir den Versuchungen der Dunkelheit widerstehen könnt, sowie Ich auch im heiligen Land auf Meinem Lebensweg den Versuchungen der Dunkelheit immer wieder widerstehen mußte und mit Hilfe Meines Vaters auch widerstehen konnte.

So laßt Mich ein in euer Herz, wenn ihr bereit seid und wenn dies euer freier Wille ist, damit Ich als Liebe und als Friede euer Herz zum Glühen bringen kann. Laßt Mich ein, wenn ihr bereit seid, als Meine Lichtboten gemeinsam mit Mir durch diese Zeit zu schreiten, um mit dem Feuer der Liebe auf andere Menschen zu wirken, als liebevolle Mitgeschwister, als liebevolle Streiter für das Licht, als liebevolle Streiter für die Liebe, die diese Welt gerade in dieser Zeit so dringend nötig hat.

Vereint euch nun mit Mir, Meine Geliebten, im Strom der Liebe. Taucht ein mit Mir in das Meer der Liebe, spürt das Feuer, das euch erfüllt, spürt dieses Feuer, das ein Band des Lichtes zwischen euch, Meinen Kindern, und Mir, eurem Vater, entstehen läßt. Pflegt dieses Band des Lichts und berührt mit diesem Licht die Schöpfung. Bringt Licht und Friede und Einheit durch euer Wirken in die Schöpfung und laßt euch nicht aus der Bahn werfen, wenn euer Mensch von der Dunkelheit heimgesucht wird.

Ich bin mit euch verbunden. Ich helfe euch dann, wenn ihr Meiner Hilfe bedürft und wenn ihr Mich bittet, denn Ich bin bei euch bis an das Ende aller Tage. So überschütte Ich euch noch einmal mit Meinem Segen, mit dem Segen, der euer Herz mit Liebe und euren Verstand mit Weisheit und mit Frieden erfüllt. Gehet hin in ein friedvolles, in ein besinnliches, in ein lichtvolles Osterfest! Halleluja!

 

Anmerkung: Liebe Geschwister, wir haben Euch alle in unsere Osterfeier mit hinein genommen, an Euch gedacht und haben frohe Osterwünsche an Euch hinaus gesandt.

Bis zum nächsten Mal lesen wir die Schulung 26 und 27. Wir sprechen dann ausführlich über die letzten vier Lektionen.

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Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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