Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

56. Schulung

Eine stille Freude des Himmels breitet sich in euch aus.

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Empfindet euch in euer Inneres hinein, und ihr erschließt euch diese Schwingung. Ich, Jesus Christus, Bin in eurer Mitte, Bin in all euren Gesprächen der leise Anstoß, und eure Ehrlichkeit voreinander und miteinander führt euch in immer tieferes Verständnis Meiner Liebe-Lehre, die Ich euch gab und gebe.

Ihr sprecht auch immer wieder die innere Freiheit an, die Freiheit, euren eigenen persönlichen Weg so zu gehen, wie ihr ihn im Augenblick als richtig empfindet: die Freiheit des Gotteskindes.

Es gibt keine Umwege; keine Gemeinschaft auf diesem Erdenrund geht Umwege, denn alles sind nur die Erfahrungen, die der Mensch, Mein Kind, sich erschließt, aus ihnen lernt, um dann den Weg zum Vater um so freudiger heimwärts zu wandern.

Aus den Erfahrungen, den eigenen und denen der anderen, lernt ihr beständig. Nicht nur jetzt, sondern auch später noch, wenn ihr längst eure eigenen Wege beschreitet. Eigene Wege, dem Sinn nach selbständig, nur mehr im Herzen mit der Gemeinschaft verbunden, Wege, die letztlich euer einstmals gegebenes Versprechen erfüllen. Auch dann noch seid ihr in den Lernprozeß eingebunden, und jede Erfahrung wird in euch Freude hervorrufen, denn die Summe der Erfahrungen ist der Heimweg ins Vaterhaus. Die Summe aller Erfahrungen ist die Beständigkeit des allgegenwärtigen Bewußtseins des abgeschlossenen Fallgeschehens in Raum und Zeit, da diese Erfahrungen immer wieder im Allbewußtsein abgerufen werden können und allen Kindern des Vaters in jedem Augenblick zur Verfügung stehen.

Ist dieses Raum-Zeit-Geschehen einstmals beendet, und der Sohn und die Tochter erkennen, daß dieser Traum der Dunkelheit dem Licht der Ewigkeit weicht, dann wird dennoch in der Bewußtheit aller Kinder Gottes jener Traum immer vorhanden sein.

Meine Geliebten, wenn ihr eure Wege in Raum und Zeit durchschreitet, eure Gedanken beobachtet, wo sie sich noch überall im Tagesgeschehen verlieren, wenn ihr in den Medien lest, die Nachrichten verfolgt, die Summe der Kräfte der ausgesandten Energien immer wieder bilanziert, dann erkennt ihr, wo ihr auf eurem Heimweg steht. Ist in euch vorherrschend die Schwingung der Liebe, des Verstehens des Nächsten, dann mag eure Angst vor dem einen oder anderen Problem noch so groß sein:

Diese Angst wird sich lösen, denn Liebe besiegt auch die Angst.

Deshalb lehrte und lehre Ich euch den Weg der allumfassenden Liebe. Die Liebe zu den Elementen führte aus der Gebundenheit durch die Elemente heraus. Über Meditationen befreit ihr euch von der Erdschwere. Ihr erhebt euch, lichten Höhen entgegen, und stellt euch nach und nach euren inneren Ängsten und bezwingt dadurch die negative Kraft der Elemente, die in eurem irdischen Leib vorhanden sind. Denn euer Leib besteht aus den vier Elementen, und die Seele wird nur dann frei, wenn sie über diese vier Elemente siegt, aber nicht durch Gewalt, sondern durch Liebe.

So kann auch die Angst nicht mit Gewalt gelöst werden, sondern nur durch die Liebe. Das erzählte Beispiel der Bergbezwingung in einer Gemeinschaft hat euch das gezeigt. Allein hätte der einzelne den Berghang, den Gipfel, diesen steilen Weg der Gratwanderung nicht bezwingen können. In der Gemeinschaft war die Gruppe stark, und einer hat dem anderen unbewußt Mut zugesandt. Hier wurde eine Begebenheit im Äußeren geschildert. Diese Begebenheit ist auch seelisch-geistig zu sehen: Durch die Liebe-Kraft des dem anderen Mut-Zusendens wird das Ziel vom einzelnen, gestützt durch die Gemeinschaft, erreicht, und gleichzeitig bezwingt ihr dadurch die eigenen, in euch schlummernden Ängste.

Reicht ihr also dem Nächsten in der Gefahr hilfreich die Hand, wandelt sich eure Angst in Mut. Allein wandernd hätte euch eure Angst überwältigt, doch durch die Hilfe, die ihr eurem Nächsten schenkt, wachst ihr über euer niederes Selbst hinaus und verbindet euch mit eurem Höheren Selbst, dem Sohn, der Tochter des Vaters.

Warum sprach Ich: „Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da Bin Ich mitten unter ihnen”? Weil die Gemeinschaft stärkt. Der Einzelkämpfer hat einen weitaus schwierigeren Weg, obwohl auch dieser zum Ziel gelangt, wenn es sein Weg ist. In der Gemeinschaft helft ihr euch gegenseitig. Doch ob ihr nun in einer Gemeinschaft miteinander wandert oder einzeln, das ist wiederum die Entscheidung, die eurer Freiheit unterstellt ist.

Das ist das wunderbare Geschenk des Vaters an euch, die absolute Freiheit, von der Ich schon einmal ausführlich sprach.

Wenn ihr in Liebe die Wogen des Wassers segnet, so werden euch diese Wogen auch in stürmischer See tragen, zwar über euch zusammenschlagen, euch aber dennoch mit schäumenden Wellen dem Ufer, dem Ziel, entgegentreiben. Das Feuer, das auflodert oder durch Gewitterblitze zur Erde zuckt, kann euch nicht verbrennen, wenn ihr in der Liebe mit diesem Feuer eins seid und in diesem Feuer das reinigende Element der Vergeistigung erkennt.

Der Gottesgeist wird in alten Bildern als Feuerzungen dargestellt, die über den Häuptern schweben, ausgesandt, wie Ich es versprach. Auch ihr werdet vor diese Feuerprobe gestellt. Das Einssein mit dem irdischen Feuer bedeutet gleichzeitig die Öffnung eures inneren Selbst für das geistige Feuer, das euch voll und ganz in Besitz nehmen möchte — euren freien Willen vorausgesetzt.

Ihr seid Kinder dieser Erde, mit einem schweren Leib behaftet, und gleichzeitig seid ihr auch Bewohner der geistigen Sphäre: das Element der Luft. Solange ihr mit diesem Element der Luft nicht eins seid, die Einheit im Atem der Schöpferliebe in euch nicht verwirklicht, so lange krümmt ihr euch noch wie ein Wurm auf dieser Erde und könnt die Stufen nicht bezwingen. Seid ihr aber eins mit diesem Element, mit dem Atem, mit der Kraft Des Geistes, Der alles belebt, so auch euch, so identifiziert ihr euch nicht mehr mit der Schwere der Erdmaterie und allen Dingen, die mit dieser zusammenhängen, sondern seid frei und erhebt euren Geist.

Aus dieser Erhobenheit heraus erwächst euch die Inspiration, mit den Talenten, die in euch liegen, zu wuchern und durchaus auch irdischen Gewinn zu erzielen, den ihr dann in der Freiheit eines Gotteskindes zu den Zwecken verwendet, die ihr wiederum aus dieser Freiheit heraus für wichtig und richtig erachtet.

Solange ihr aber wollt, seid ihr nicht in dieser Freiheit. Der Geist kann nicht wirken, der Geist der Einheit, der aus der Fülle kommt. In der Einheit schöpft ihr aus der Fülle. In der Einheit allen Seins ist die gesamte Schöpfung euer, also die materielle und nichtmaterielle, alle Himmel. Ihr schöpft aus der Fülle und erkennt gleichzeitig in dieser Fülle z. B. des materiellen Gewinnes stehend, daß alle Schätze dieser Erde letztlich zum inneren Schatz hinführen, der Auflösung, Umwandlung der Materie in höchste geistige Schöpfungsenergie.

Bedenkt Meine gesprochenen Worte, und zieht daraus auch den notwendigen Schluß, daß, gleich was ihr auch im Augenblick plant und vollbringt, dies immer wieder in das eine Ziel mündet: den inneren Auftrag, den ihr angenommen habt, zu erfüllen.

Schaut hinaus in diese Welt, wie unermeßlich groß ist das Leid der Tiere. Schaut in die Gesichter der hungernden Menschen, ja der Toten, die an den Straßenrändern liegen, und bedenkt die Verantwortung, die auf euren Schultern ruht! Alles ist in der Umwandlung, die ihr vollbringt. Was bedeutet das alchemistische Verwandeln in Gold? Gold ist Materie, im Geist ist es das Licht.

Ihr seid die Meister eures eigenen Selbsts, kraft der in euch entwickelten Liebe, und dadurch auch gleichzeitig Meister der Umwandlung.

Alle Kraft ist euch gegeben, allem, was ihr berührt,
wahrlich den Frieden zu bringen.

„Friede sei mit euch!” so sprach Ich, als Ich Meinen Jüngern erschien. „Friede sei mit euch!” so spreche Ich auch heute zu Meinen Jüngern.

In diesem Wort „Friede sei mit euch!” steckt aber auch der Ruf an euch: Bringt diesen Frieden in das Tier- und Menschenreich und greift damit aktiv in die Umwandlung ein!

Ein Traumgeschehen nur? Meine Getreuen, nein, jetzt ist die Zeit, in der ihr gefordert seid! Achtet auf die Zeichen der Zeit!

Ihr spracht den Planeten [Jupiter] an, den Schutzwall für eure Erde. Ist Gott, Der Vater, in Seiner Güte und Barmherzigkeit nicht voller Weisheit? Würde dieser Planet nicht als Schutz vor der Erde stehen, die Erde wäre nie zum Schulungsplaneten geworden. Schon längst wäre sie in Tausende Trümmer zerschlagen, wie sie auch im Anbeginn der Zeiten dieses Erdgeschehens schon getroffen wurde und sich von einem größeren Planeten abspaltete. Daß dieser Schirm und Schutz, jetzt für euch durch eure Astronomen sichtbar gemacht, angegriffen wird, hat sehr wohl eine Bedeutung. Licht und Finsternis sind im Kampf.

Früher schon wurde die Erde angegriffen, doch ihr bemerktet es nicht, weil eure Astronomen noch nicht fähig waren, diese Geschehnisse durch Instrumente zu beobachten. Doch jetzt habt ihr diese Geschehnisse erlebt. Ihr wißt auch um Einschläge, die auf eurer Erde in der Frühzeit stattgefunden haben. Der Kampf zeichnet sich am Himmel an. Der Kampf, der im Geistigen vor der Entscheidung für das Licht steht. Bis sich diese Entscheidung jedoch im Irdischen zeigt, vergeht, aus dem Barmherzigkeitsgesetz des Vaters herrührend, in diesem Raum-Zeit-Geschehen noch Zeit.

Diese Zeit ist euch geschenkt, um sie zu nützen, um jetzt durch die Prüfungen standfest zu sein, allen Elementen in Liebe zu begegnen und sie damit mit euch in Einheit zu bringen. Dadurch erlangt ihr die Meisterschaft, und durch diese Meisterschaft wandert ihr in der Freude der Himmel, wie Ich zu Beginn des heutigen Abends sprach, durch diese euch geschenkte Zeit furchtlos hindurch, und die Freude, die in euch erbebt, teilt sich über euch mit und hilft euren Geschwistern, ihre Ängste zu besiegen, indem auch sie sich ihnen stellen und diese durch die Kraft der Liebe auflösen.

Alles, was auf diesem Planeten geschieht, hat den Hintergrund von verschiedenen Ängsten: Die Urängste, wie sie in der Psychologie benannt sind. Diesen Urängsten muß sich jeder stellen. Nur dann kann er sich aus seinem Puppenstadium befreien und leicht, wie jener Schmetterling, der Sonne entgegenfliegen.

Meine Freunde, Ich führe euch jetzt in eine kurze Meditation:


Der Abend ist fortgeschritten, dennoch sollt ihr für wenige Momente aus der Kraft Meiner euch einhüllenden Liebe diese Freiheit des Geistes empfinden!

Ihr seid ruhig, euer Herz ist geöffnet. Mit euren Füßen steht ihr auf dieser Erde, eins mit ihr. Eins auch jetzt mit dem Feuer. Heiß strömt es durch eure Fußsohlen und ihr verbindet euch mit dem Feuer der Erde. Die Erde ist ein feuriger Planet, der sich vergeistigen wird durch die Kraft der Liebe, die ihr seid.

Diese Kraft steigt heiß empor, ihr empfindet sie im Zentrum der göttlichen Ordnung. Bildlich seid ihr wie ein Wurm, der mühselig über die Erde kriecht. Doch jetzt richtet er sich auf und sprengt die Fesseln des Kokons: „Vater, Dein Wille geschieht! Ich schöpfe aus Deiner Weisheit und bin im Ernst der Nachfolge. Geduldig gehe ich den Weg, den ich mir vorgenommen habe, die Liebe in die Tat umzusetzen, aus den Eigenschaften Geduld, Liebe und Barmherzigkeit, die Freiheit meiner Seele erkennend. Liebe, gekrönt von der Barmherzigkeit, befreit, doch es bedarf der Geduld, denn alles muß Zeit haben zu wachsen.”

Doch jetzt schenke Ich euch, Meine Freunde, die Gnade einer Schau in diese Befreiung hinein. Eure Seele ist nicht länger gebunden, sie ist frei, ein Kind des Allerhöchsten . Komm, sieh in den Sternenhimmel! Du, Mein Bruder, du, Meine Schwester, alles ist dein, alles im ewigen Reigen des Ein- und Ausatmens Gottes im Rhythmus des seienden Nicht-Seins, einer Schwingung, die eine Schwingung ist und zugleich keine, wie das Licht.

Du, Schwester, du, o Bruder, bist Licht, du bist jeder Stern am Firmament, du bist die Sonne. Nun öffne deine geistigen Augen und blicke in die Welten des nichtmateriellen Seins! Alles bist auch du, denn nichts trennt dich vom anderen. Du bist gleich den Seelen, die in diesem Bereich noch ihre Erfahrungen sammeln, und in dieser Gleichheit der Schwingung brauchst du diese Erfahrung nicht zu machen.

Wiederum geht dein Blick zur geistigen Sonne, Die Ich, Die Liebe, Bin, die über alle jenseitigen Sphären strahlt und über dich, o Bruder, o Schwester, auf den materiellen Ebenen wirksam werden möchte. Du bist diese Sonne, denn du bist eins mit Mir. Trenne nicht länger, was Einheit ist! Empfinde dich in dieses Licht hinein.

Du bist Ich, und Ich Bin du:
Liebe

Behalte diese Schwingung, auch wenn du jetzt zurückkehrst in dein körperliches Sein, wissend, du bist beides, Materie und Antimaterie oder keines von beiden! Du bist alles oder nichts, individuell, ein Sohn, eine Tochter, aber in dieser Individualität aufgehend im Eins-Sein mit Gott.

Ein immerwährendes Gebet durchströmt dich, o Bruder, o Schwester, ein Gebet des Dankes und der Demut. Laß dieses Gebet inwendig in dir weiterströmen, und gehe mit diesem hinaus zu dem Aufgabenbereich, den du angenommen hast! Ich Bin eins mit dir.

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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