Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

49. Schulung

Meine Liebe schwingt unter euch. Meine Kraft hat euch erfüllt, und Mein Schöpfergeist wirkt in euch. Reicht euch geistig die Hände, damit ihr durch Mich, Jesus Christus, zu selbständigen Werkzeugen in und aus Meiner Liebe werdet! Ihr könnt dies jetzt schon sein, in dem Maße, wie ihr die Liebe verwirklicht, sie in die Tat umsetzt, sie hinausstrahlen lasset.

In jedem Augenblick eures Daseins seid ihr Meine Lichtträger, wenn ihr euch in der Einheit mit Gott und damit auch der reingeistigen Welt befindet. Bewegt ihr euch jedoch in der Welt, und sind eure Gedanken überwiegend in diese gerichtet, so entfernt ihr euch — vom Menschen aus gesehen — vom Licht Meiner Liebe. Die Seele trauert und spiegelt diese Trauer in den Menschen ein, und der Mensch erkrankt z. B. und wird dadurch auf den Weg des Lichtes zurückgeführt.

Meine getreue Schar, ihr habt heute bemerkt, welch gewaltige himmlische und geheiligte Kraft durch euch fließt, wenn ihr euch für diese öffnet. Doch das war nur der Beginn. Ich möchte euch — gleich einem Orkan — mit Meinem Geist erfassen, daß ihr als hell leuchtende Fackeln weithin strahlend seid und die Atmosphäre dieser Erde mit eurem Licht erhellt. Durch Meine einströmende Liebe wirkt ihr in der Zeit der aktiven Umwandlung der jetzigen Materie in höher schwingende teilmaterielle Bereiche.

Ihr seid Geist aus Des Vaters Geist, und euer Erbe soll euch nach und nach wieder in die Hände gelegt werden, denn als freie Söhne und Töchter Des Vaters tratet ihr in die Schöpfung. Ihr seid Seine Gedanken, und Gott, Der Ewige, spiegelt sich in euch wider. Es soll wieder sein, daß ER an euch, an jedem einzelnen Seiner Söhne und Töchter, Seine helle Freude hat, da der Sohn oder die Tochter erkennt, er oder sie ist nicht nur dieses menschliche Gewand. Das Kind erkennt, daß dieser vorübergehende Zustand nur zum Gewinn verschiedener Erkenntnisse dient, um letztlich der Kraft des geheiligten Erbes wieder teilhaftig zu sein: zu schaffen und zu schöpfen in alle Ewigkeit. Diese Kraft ist Liebe. Diese Kraft Bin Ich, Jesus Christus.

Mit menschlichem Verstand werdet ihr wahrlich die ewig heilige Wahrheit nie erfassen können. Deshalb lehre Ich immer wieder: Nehmt einander an, behaltet das Gute, und was ihr nicht versteht, das legt beiseite. Schon die nächste Sphäre, in der euer Raum-Zeit-Begriff nicht mehr gilt, und in der auch einstmals die Erde schwingen wird, könnt ihr nicht begreifen. Wie sollt ihr dann die Weisheit der Himmel verstehen?

So macht euch keine Gedanken. Nach eurem Bewußtsein erkläre Ich euch, was ihr verstehen könnt, deshalb regte Ich auch die Führung eines Tagebuches an. Doch auch hier gilt, wie während der gesamten Schulung: Jeder handle nach seinem Herzempfinden.

Durch Frage und Antwort führe Ich euch in immer tiefere Bewußtheit, und was ihr heute noch nicht versteht, ist euch morgen schon Selbstverständlichkeit.

Betrachtet es ähnlich wie die Entwicklung auf dieser Erde in den vergangenen hundert Jahren. Ein Mensch, der seinen 100. Geburtstag auf diesem Erdenrund feiert, weiß noch, wie dieses Jahrhundert begann, und wie rasant es sich in seiner Technik veränderte. Es sei dahingestellt, ob die Technik ein Segen für die Menschheit ist. Aus dem Geistigen gesehen ist alles ein Segen, denn der Mensch erweitert auch sein menschliches Bewußtsein, und durch die Fähigkeit seines Intellekts wird er auch an die Grenzen der Wissenschaft herangeführt und erkennt — wenn er glaubt, alles zu wissen —, daß er nichts weiß. Ihr kennt diesen Ausspruch. So ist eure Wissenschaft an die Grenzen gestoßen und erkennt, daß Lehrsätze, die in der Vergangenheit noch galten, heute nur dem äußeren Anschein nach noch ihre Gültigkeit besitzen. —

Geist ist fließend, Geist ist Bewegung, Geist ist niemals Stillstand. So bewegt sich auch das menschliche Gehirn in Richtung Bewußtseinserweiterung. Eure Kinder und erst recht eure Enkel werden euch mit neuen Technologien verblüffen, euch aber gleichzeitig mit Fragen verwirren. Denn ihre Aufgabe wird es sein, diese Erde in höhere Schwingung emporzuheben. Ihr seid diejenigen, die ihnen vorausgehen. Doch wie alles geschieht und wann, weiß allein der Vater. Der eine und andere unter euch wird sich, trotz gegenteiligen Beschlusses in seinem menschlichen Herzen, wiederum auf dieser Erde inkarnieren und aktiv mithelfen, damit „es werde eine Neue Erde”.

Jetzt seid ihr die Pioniere. Ich weihe euch in Bewußtseinsbereiche ein, die nur ganz wenigen eurer Geschwister auf der Erde eröffnet sind. Doch mit euch werden es immer mehr, und ihr erkennt staunend, daß es in der Einheit der Schöpfung nichts gibt, was unmöglich ist. Was ihr jetzt vorbereitet, werdet ihr entweder hier oder in den geistigen Bereichen vollenden, indem ihr mithelft, euren inkarnierten Geschwistern beisteht, so wie auch jetzt einige euch beschützen, die euch die Wege vorausgegangen sind, die ihr jetzt beschreitet, und deren Arbeit ihr fortsetzt.

Im Geistigen ist alles eine Einheit.

Jeder erfüllt das, wozu er ausgegangen ist. Es ist wahrlich unwichtig, wie groß oder wie klein der Auftrag ist. Denn erkennt in dem Sinnbild einer Schöpfungsuhr, daß das größte Zahnrad nicht laufen würde, wenn das kleinste sich nicht dreht! Jeder hat im Schöpfungsplan des Vaters seine Aufgaben. Keiner ist in der Ewigkeit größer oder höhergestellt als die anderen. Das gibt es im geistigen Reich nicht, und so soll es auch unter euch nicht sein. Ihr seid freie Kinder, und jedem Kind sind die gleichen Gaben in die Hände gelegt, ob sie nun die Erstlinge sind, die ihr mit Namen kennt, oder im weiteren Verlaufe des Kindvolkes das billionste Geschöpf. Es steht dem ersten in nichts nach, denn der Vater ist ein gerechter Vater, und jedes Kind ist vor Ihm, dem All-Einen, gleichgestellt.

Der Mensch verwechselt Aufgaben und ordnet sie in Hierarchien. So ist es nicht in den reingeistigen Bereichen. So denkt der Mensch, und ihr, Meine getreue Schar, sollt diese Gedanken aus eurem Sein verbannen! Es gibt nur Werkzeuge. Erkennt bereits in dem Wort „Instrument” eine Hervorhebung! Sicher, der Vater, in der Einheit mit Mir, kann auf einem Instrument die ganzen Sphärenklänge der Himmel spielen, doch nicht, wenn dieses im Menschenkleid ist, denn es kann sich dieses Bewußtsein nicht erringen. Hätte es das Bewußtsein in sich erschlossen, eins zu sein mit Gott, dem Vater, dann spräche es: „Es ist vollbracht”, neigte das Haupt und verließe das Erdenkleid.

Erkennt, daß ihr immer wieder über die Demut geführt werdet. Die Demut ist so schwer zu leben. Überall auf diesem Erdenrund lauert der Hochmut, denn dieser kommt aus dem Fall, mehr sein zu wollen als der andere, sein zu wollen wie Gott. — Im Menschenkleid sich mit Ihm in der Einheit zu befinden — wenn der Mensch so von sich spricht, so ist er bereits im Sturze begriffen. Denn der Mensch weiß, daß er nichts ist, begrenzt in der Dreidimensionalität, nicht wissend, welche Lernerfahrungen rechts oder links die Brüder und Schwestern machen, immer wieder ist er versucht zu urteilen. Der Mensch merkt nicht, wie oft am Tage er stürzt.

Was bedeutet es nun, wenn Ich euch lehre, daß ihr euch in der Einheit mit Gott, Dem Vater, und damit auch mit Mir, Seiner menschgewordenen Liebe, befinden sollt? — Das bedeutet, daß ihr im Augenblick lebend durch eure Tage wandelt! Doch dadurch erlangt ihr noch nicht göttliches Bewußtsein, sondern der Mensch nähert sich der Seele, indem er im Augenblick lebt, weder in der Vergangenheit sucht — vor allem nicht nach Entschuldigungen, warum er heute so ist und nicht anders — noch in die Zukunft denkt, sondern im Hier und Jetzt, im „Ich Bin in Deiner Gegenwart, o Vater”, lebt.

In dem Augenblick ist der Mensch mit der Seele eins, und die Empfindungen der Seele strömen über den Menschen und über das Bewußtsein, das die Seele sich erschlossen hat.

Doch dieses Bewußtsein ist eingeschränkt. Erkennt! Würde die Seele göttliches Bewußtsein erlangen, so wäre sie frei von allen Schatten, die sie — auch teilweise freiwillig — anlegte, um hier auf dem Erdenplan zu dienen. Und nicht nur das: Ihre Sehnsucht wäre so groß, daß sie dieses Menschenkleid nicht länger tragen könnte. Deshalb geht ein reines Geistkind Schritt für Schritt in die Tiefe, und bei jeder der 49 Ebenen legt der Vater aus Seiner Güte und Barmherzigkeit einen Schleier über das Kind. Die Seele, das vormals reine Geistkind, der Sohn oder die Tochter des Vaters, sagte ja zu dem Schritt in die Tiefe und damit auch ja zur Abdeckung der einzelnen Sphären.

Doch, Meine getreue Schar, jetzt ist eine Zeit angebrochen, in der dieser Planet und das gesamte Sonnensystem sowie alle Materie — was das bedeutet, könnt ihr euch nicht vorstellen — in die nächst höhere Schwingung emporgehoben werden soll. Ihr steht am Anfang dieser Zeit. Die Wende hat bereits begonnen. Wenn die vollkommene Heimführung ins Reingeistige auch nach menschlichen Begriffen noch Äonen dauert, so sage Ich euch, daß es schon auf der geistigen Sphäre, der Stufe des göttlichen Willens, keine Zeit mehr im irdischen Sinne gibt, zwar noch ein Zeitempfinden, aber ein anderes. Auch bedarf euer Körper dann nicht mehr der nächtlichen Ruhe, weil er schon geistiger Natur ist.

Schrittweise werden Wir alle gemeinsam die Materie anheben bis zum reinen Urzustand. Alles Materielle löst sich wieder in die Urenergie Gottes auf, diesen Planeten ausgenommen. Er bleibt bestehen, wird Schritt für Schritt in höhere Schwingung transformiert, um seinen Platz neben dem Hoheitsgestirn des Vaters wieder einzunehmen. Alle andere Materie vergeht. Alles was nicht reingeistig ist, wird wieder in reine Schöpfungsenergie verwandelt. Es ist gleichzeitig das Einatmen des Vaters, und im Ausatmen schenkt Er Seinem zurückgekehrten Kindvolk diese Schöpfungsenergie erneut, damit Seine Kinder in alle Ewigkeit in den reinen Himmeln weiter schöpfen und gestalten, denn Gott, der Ewige, ist unbegrenzt, so auch Sein Kindvolk.

Alles ist in Ihm, nichts ist außerhalb Seiner Selbst. Was auch immer sich scheinbar von Ihm entfernte, ist dennoch in Ihm, denn alles ist Sein Geist. Der Mensch denkt hier in Personen und trennt, dennoch ist alles eins. Wenn es nichts außerhalb Gottes gibt, ist folglich alles Gott. Innerhalb dieses göttlichen Geistes wirkt Sein Kindvolk, baut an Raum und Zeit und löst diese auch wieder auf.

Meine Getreuen, jeden einzelnen von euch will Ich in tiefere Weisheiten führen, denn jeder von euch ist ein individuelles Kind des Vaters, ein ganz bestimmter Sohn, eine ganz bestimmte Tochter. So wie keine Blüte dieser Erde identisch mit einer anderen ist, ist auch keines der Kinder des Vaters identisch mit einem anderen. Wohl ergänzt sich ein Paar zur Dualität, doch auch da denkt der Mensch wieder menschlich, denn dieses Paar ist in Wirklichkeit eins. Und auch hier seht ihr, daß die Dualität sich zwar teilen kann, z. B. in den weiblichen Seraph und den männlichen Cherub, dennoch sind sie eins. Also, warum soll Gott sich Seinem Kindvolk nicht auch in Der Liebe offenbaren? Auch hier trennt der Mensch, und doch ist es eins.

Wenn ihr mit Mir an Meiner Hand durch eure inneren Bereiche wandert, so erkennt ihr eure Gedankenmuster, herrührend aus Vorinkarnationen, wobei es immer wieder wichtig ist, nicht in diesen zu verweilen, sondern daß ihr euch stets bemüht, in einem Augenblick die Vergangenheit wie eine Feuerflamme zum Himmel emporsteigen zu lassen, sich selbst verzehrend aufzugehen, nicht mehr bestehend.

Was auch immer in der Vergangenheit war,
ist für das Hier und Jetzt nur Licht der Erkenntnis,
nur Feuer der Reinigung.

Verweilt ihr zu sehr in der Vergangenheit, so prägt ihr mit euren Empfindungen, mit euren Gedanken aufs neue eure Gegenwart. Und denkt ihr zu sehr in die Zukunft, so prägt ihr natürlich euer Morgen. Denn all eure Gedanken sind Schöpfungskräfte, sind Schöpfungsenergien, die zur Verwirklichung drängen.

Überleget wohl Meine Worte! Wie viele eurer Gedanken umkreisen euch noch und drängen zur Verwirklichung? Gleichzeitig sind euch aber auch die Kraft und die Gnade gegeben, diese Gedankenenergien aufzulösen, diese umzuwandeln in lichtvolle Energien, die im Hier und Jetzt, in der Gegenwart Gottes wirken. Aus dieser Gegenwart heraus helft ihr aktiv mit, schon jetzt zu lösen, was noch gebunden ist, zuerst euch selbst.

Erkennet die vielen kleinen Fesseln, die ihr euch noch angelegt habt! Auch über diese will Ich mit euch reden, mit jedem individuell, euch durch sanfte Fragen Hinweise geben. Erwachet zu Meinem „Ich Bin in euch die Quelle”, und habt Vertrauen zu Mir! Euer Verstand mag euch zwar noch diesen oder jenen Streich spielen, doch habe Ich euch nicht bis hierher geführt? So führe Ich euch auch über euren Verstand und zeige euch, wo dieser noch mitmischt.

Denn solange ihr in Meiner Schulung seid, halte Ich schützend Meine Hand über euch und führe euch über die Fehler, über die Schwächen, über die Vorstellungen, über die Meinungen. Vorausgesetzt, ihr neigt euch in tiefer Demut vor Gott und jedem eurer Nächsten, ja vor der ganzen Schöpfung. Dann seid ihr auch in Meinem Schutz, und Ich helfe euch, wenn eure Vorstellungen, eure Meinungen über das Wort fließen, und ihr könnt noch berichtigen.

Zu Beginn ist das Wort nur für euch bestimmt, und ihr werdet Meine intensive Führung bemerken, wenn ihr euch dieser hingebt. Später, wenn ihr als Meine vollbewußten Werkzeuge im Auftrag steht, möge in euch immer wieder Meine heutige Warnung nachklingen.

Solange ihr demütig seid vor Gott, eurem Vater,
vor jedem eurer Nächsten und vor der ganzen Schöpfung,
Bin Ich mit euch, helfe und schütze euch
.

Denn dann seid ihr auch im Willen Des Vaters.

Erhebt ihr euch jedoch gegen die Schöpfung, gegen euren Nächsten, gar gegen Gott, so handelt ihr im Eigenwillen, und Mein Schutz muß sich zurückziehen, da das Kind — der Sohn, die Tochter — nach dem freien Willen handelt, der nicht aus dem Geistigen beeinflußt werden darf, wobei Ich darunter den reinen Geist verstehe.

Aus niederen Sphären, die das reine Gesetz Gottes nicht anerkennen, kann sehr wohl einiges in einen hochmütigen Menschen eingespiegelt werden, denn das Gesetz des Vaters, das den freien Willen beachtet, wird nicht eingehalten.

Also bleibt von Herzen demütig und wandert frohen Mutes mit Mir weiter auf dem eingeschlagenen Pfad, der euch zu einem Werkzeug des Geistes weiht.

Mein Segen ist mit jedem einzelnen von euch. Wenn ihr heute die Gemeinschaft verlaßt, so nehmt die Einheit im Inneren mit und Mich als die Quelle in euch. Ich Bin in jedem einzelnen von euch die lebendige Liebe, das Wasser des Lebens!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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