Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

44. Schulung

Stille ist in euch eingekehrt, und Mein Friede durchströmt Mensch und Seele. Ich, Jesus Christus, Bin mitten unter euch und führe euch durch die neue Schulung des Einander-Helfens durch die Heilkraft, die Ich in jedem von euch Bin.

Ich lehrte euch in der letzten Offenbarung die Einheit zwischen Mensch und Seele durch das Schöpfungsgeschehen, und zwar aus dem Grund, damit ihr versteht, welche Verantwortung in euren Händen liegt, und ihr euch an euer wahres Sein erinnert: nämlich Geist aus dem Vater-Mutter-Geist zu sein.

Viele Fragen bewegten euch. Wiederum schautet ihr auf das Böse im irdischen Geschehen, und ihr konntet nicht verstehen, warum das Böse von Gott zugelassen wurde. Ihr meintet, daß der freie Wille einer Einschränkung bedurft hätte.

In der Polarität gibt es nur ein Entweder, Oder, ein Ja oder Nein. Als der Urgeist sich entschloß, Seinen Kindern die absolute Freiheit zu schenken, gab es keinerlei Einschränkung im freien Willen. Was ihr an Negativem auf dieser Erde beobachtet, es hat alles seine Ursache im Machtstreben, in der Trennung von ich und du.

Erkennet das wunderbare Geschenk, welches Gott Seinen Kindern mit der Freiheit in die Hände gelegt hat! Es ist Sein Erbe, das jedes Kind nach seinem freien Willen verwalten kann. Jedem Kind steht die gleiche göttliche Kraft zu.

Die Freiheit konnte dem Kindvolk nur unter Zulassung der Polarität: Licht/Finsternis geschenkt werden. Nun wiederhole Ich noch einmal, daß diese beiden Aspekte rein sind, Geist ist Geist, und Geist fällt nicht. Was gefallen ist, ist die Freiheit des Erbes, das jedem Kind geschenkt wurde. Doch in diesem Fall liegt gleichzeitig das Wiederaufstehen, im Fortgehen vom Vaterhaus die Rückkehr und damit auch wieder die Aufhebung der Polarität.

Ihr habt ganz richtig bemerkt, daß ihr ständig in Polaritäten denkt: gut — böse, gesund — krank, Nacht — Tag und vieles mehr. Die gesamte Materie ist polar! Anziehung und Abstoßung. Doch es ist Mein Geist im Mütterlichen und Väterlichen Aspekt, der das Gleichgewicht der Kräfte herstellt, denn das, was sich in diesem Geschehen von Raum und Zeit abspielt, ist ein Trugbild. Wie soll Ich euch das erklären?

Ihr sendet eure Freiheit aus, die Finsternis zu durchschreiten. Doch ihr selbst, in eurem Geist, seid eins mit Mir und immer bei Mir. Deswegen ist in euch die ganze Schöpfung zu erschließen, die materielle und die nicht-materielle.

Die materielle Schöpfung, wie sie sich euren Sinnen zeigt, ist herabtransformierte Schwingung. Ihr seid im Innersten eins mit dem Geist, und Geist ist nicht trennbar; deshalb ist alles Geistige in euch. Alles ist Geist. Deshalb ist der Himmel nicht irgendwo, er ist in euch. In euch kreist diese Erde, in euch sind die Sonne und ihre Planeten — denn Materie ist Geist —, in euch sind auch die Sphären der Himmel.

Würde des Vaters heilige göttliche Ordnung nicht bis in diesen Schwingungsbereich wirken, den ihr dunkel nennt, es gäbe ein Chaos. Doch wo ihr auch hinseht, ist ein Gleichgewicht der Kräfte zu erkennen. Wenn ihr euch weiter versenkt, erkennt ihr auch den Mütterlichen Aspekt: Neue Sterne, neue Sonnen zu gebären, die in der Welt der Polarität alle wieder vergehen, da alles zum Ursprung des Geistes zurückgeführt wird.

Was ihr erblickt, ist — mit euren geistigen Augen gesehen — der reingeistige Aspekt in jedweder Materie. Mit menschlichen Augen, mit euren menschlichen Sinnen erfaßt ihr nur die niedrigste Schwingung, die eure Freiheit hervorgebracht hat.

Ein Gleichnis zum besseren Verständnis:

Stellt euch die Heimat, die reingeistigen Himmel, als den Sonnenkern vor. Ihr selbst, also euer Geist, ist daheim in diesem Sonnenkern, Der Ich, das Herz, Jesus Christus, Bin. Die Ummantelung, ohne Anfang ohne Ende, ist der Allgeist, in Ihm bewegt ihr euch, in Ihm seid ihr daheim. Nun sendet jeder von euch seinen Strahl der Freiheit hinaus. Ihr selbst bleibt im Licht, doch der Strahl geht in die Dunkelheit. Was in die Dunkelheit strahlt ist euer Erbe, ist eure Freiheit, ist die Willenserprobung, ist auch die Polarität. Ihr identifiziert euch jedoch nicht mit eurem wahren Wesen, eurem lichtvollen Sein, sondern mit dem Endpunkt des ausgesandten Strahles, der sich in der Dunkelheit verliert und da und dort nur mehr schwach glimmt.

Eure Aufgabe ist es zu erkennen, daß euer wahres Sein in Gott, dem Vater-Mutter-Geist, in Seinem Licht ist. Alle Strahlen gemeinsam — und Ich erinnere, Strahlen sind Licht — sind zugleich der Mütterliche Aspekt Gottes, der Seinen Kindern die Freiheit schenkte, diese auszusenden, den freien Willen zu erproben und das Licht selbst wieder einzuholen mit Meiner Hilfe, Der Ich die Schöpfungskraft, Die Liebe, Bin, und damit auch die Schöpfungskraft in euch. Alles, was sich euch darstellt, ist ein Trugbild eurer selbstgeschaffenen Polarität, selbst geschaffen, weil Ich euch die Freiheit schenkte. Ihr wart schon immer, und werdet immer sein — im Allgeist. Doch das Wort: „Es werde Licht!” war das Geschenk an euch, das Erbe der Freiheit.

Diese Erde — wie Ich euch gelehrt habe — birgt einen Mütterlichen Teilaspekt Gottes, all die lichtvollen Strahlen Ihrer Güte, Ihrer Liebe, Ihrer Geduld und Ihres Geschenkes der Weisheit, die euch zur Erkenntnis führt — ja auch die heilende Kraft, die ihr am heutigen Abend eurem Nächsten zu schenken geübt habt.

Nun wechsle Ich das Thema, damit die Geschwister, die die Offenbarung lesen, auch an der Schulung der Heilkräfte und deren Übertragung an Heilungssuchende teilnehmen können.

In euch strahlen also auch die göttlichen Eigenschaften Geduld, Liebe und Barmherzigkeit. Besonders aus dem Aspekt der Barmherzigkeit strömt euch Kraft zu, die ihr durch eure Bitte auf euch und in euch konzentriert und eurem Nächsten übertragt.

Ich habe euch gelehrt, daß diese Kraft von jedem empfangen werden kann. Es liegt nur am einzelnen, inwieweit er sich diesen Kräften öffnet und bereit ist, diese heilige Strahlung — Ich betone das Wort „heilige” — heilend in der Liebe-Barmherzigkeit für seinen Nächsten anzuwenden.

Umsonst empfanget ihr, umsonst gebt ihr weiter.
Das ist ein Gesetz.

Ich lehrte euch, ihr geht auf des Messers Schneide. Doch seid ihr demütig, nur Handschuh an Meiner Hand, seid ihr Werkzeug, das Ich benütze nach Meinem Willen, so wandelt ihr sicheren Schrittes über diese scharfe Kante, links und rechts tiefste Abgründe — ihr seid in Meinem Schutz.

In eurem Körper gibt es sieben Bewußtseinszentren. Ich wiederhole sie: Barmherzigkeit — auf der Schädeldecke; das Liebezentrum — zwischen den Augenbrauen auf der Stirn; das Zentrum der Geduld — im Kehlkopfbereich; das Zentrum des Ernstes — im Herzbereich, in der Mitte der Wirbelsäule [also nicht der tatsächliche Sitz des Herzens, links der Wirbelsäule]; das Zentrum der Weisheit — etwa eine Handbreit unter dem Zentrum des Ernstes, auch als Solar plexus oder Sonnengeflecht bekannt; das Zentrum des göttlichen Willens — unterhalb des Bauchnabels; das Zentrum der Ordnung — in der Steißbeingegend.

Wenn ihr, Meine Arbeiter im Weinberg, Menschen begegnet, die aufgeschlossen sind für die heiligen Kräfte Gottes, so ist es euch erlaubt, als Transformatoren zu wirken, diese Kräfte aufzunehmen und eurem Nächsten zu schenken.

Ich lehrte Meinen Jüngern, die Hände aufzulegen und zu heilen;
desgleichen lehre Ich euch.

Ihr empfanget stets mit der linken, mit der rechten Hand schenkt ihr die Kraft weiter. Wenn ihr die Hände auflegt, so genügt es, dies in der Aura des Heilungssuchenden zu tun, d. h. mit einem kleinen Abstand vom Körper. Wünscht der Heilsuchende Berührung, so könnt ihr ihn auch leicht berühren.

Ihr verneigt euch während des Auflegens beider Hände auf dem Haupt eures Nächsten vor Christus in ihm, und gleichzeitig verneigt ihr euch vor Mir, Der Ich die Kraft in euch Bin, ihr übergebt euch Mir als Werkzeug. Denkt: „Herr, Dein Wille geschehe! Ich verneige mich vor dieser heiligen Kraft, und ich empfange die göttliche Allkraft aus der Liebe-Barmherzigkeit, konzentriere sie über Dich, o Herr, und lasse geschehen.” Während der Heilung möget ihr euch in absoluter Demut halten. Wenn auch die Kräfte noch so stark euren Menschen durchströmen, hütet euch vor den Gedanken: „Ich bin ein Heiler. Ich bin fähig, diese Kraft aufzunehmen.” Ich sage euch: „Ihr seid nichts!”

Zu Beginn werdet ihr noch über manchen Stein des Hochmuts stolpern, und Ich lasse euch stolpern. Ich schenke euch starke Einstrahlungskräfte und nehme sie auch wieder zurück, damit ihr erkennt, daß alle Kraft aus Gott ist. Dies alles geschieht aus der Gnade; doch später, wenn ihr aus dieser Schulung heraustretet, handelt ihr nach eurem freien Willen. Die Kräfte stehen euch immer zur Verfügung, und ihr entscheidet dann selbst, ob ihr auf dem Pfad der Demut verbleibt oder in Hochmut fallet.

Euer heilungsuchender Nächster nimmt auf einem Stuhl Platz, ihr stellt euch hinter ihn und legt eure Hände über sein Haupt, die Handflächen seinem Kopf zugewandt. Versenkt euch im Gebet, und verbindet euch mit dem göttlichen Geist und damit auch mit Mir, Jesus Christus! Dann öffnet eure linke Hand dem Kosmos — gleich einer Schale — zugewandt, um die geistige Kraft zu empfangen! Mit der rechten Hand bestrahlt ihr die einzelnen Bewußtseinszentren langsam am Rückgrat — ihr steht also hinter dem Heilungsuchenden —, am Haupt die Barmherzigkeit; etwas tiefer einstrahlend zur Liebe; am Nacken die Geduld; nun an der Wirbelsäule entlang in der Herzgegend den Ernst; zur Weisheit; zum Willen; zur Ordnung. Ihr verweilt einen kurzen Augenblick im Ordnungsbereich. Die Kräfte, die ihr über die einzelnen Zentren bis in den Ordnungsbereich geleitet habt, hebt ihr nun wieder empor, indem ihr diese Kraft entlang der Wirbelsäule mit der geöffneten rechten Hand emporhebt.

Wiederum legt ihr die Hände über das Haupt eures Nächsten, die Handflächen dem Haupte zugekehrt, verbindet euch erneut mit dem göttlichen Geist, und nunmehr empfangt ihr wiederum mit der Linken, mit der Rechten geht ihr an der rechten Seite der Wirbelsäule hinab bis zum Zentrum der Ordnung, hebt die Kräfte wieder empor zur erneuten Verbindung mit dem göttlichen Geist, die linke Hand ist noch immer empfangend in den Kosmos geöffnet. Die rechte wird nun entlang der Bewußtseinszentren links von der Wirbelsäule den Körper hinuntergeführt, wiederum bis zum Zentrum der Ordnung. Die Kraft wird wieder emporgehoben. Erneut legt ihr beide Hände über das Haupt eures Nächsten.

Nun wechselt ihr die Position und tretet vor den Heilungsuchenden und strahlt die göttliche Kraft mit der rechten Hand — ihr spürt inzwischen ein starkes Pulsieren in eurem Handteller — in die Bewußtseinszentren des Körpers ein: Barmherzigkeit — am Haupt (Scheitel); Liebe — in der Stirn zwischen den Augenbrauen; Geduld — im Kehlkopfbereich; Ernst — im Brustbereich; Weisheit — etwas oberhalb des Nabels; Wille — unterhalb desselben; und weiter zur Ordnung. Nun streift ihr sanft über die Aura der Beine und Füße und hebt auch hier wieder die Kraft empor und legt beide Hände wieder über das Haupt. Jetzt wiederum die Linke empfangend gegen den Kosmos, die rechte Hand erst einmal rechts neben den Zentren hinabführend, langsam, tief versenkt, mit Mir verbunden. Dann denselben Vorgang auf der linken Seite.

Nun stellt ihr euch wieder hinter den Heilungsuchenden, legt beide Hände über sein Haupt und dankt für die heilende Kraft! Indem ihr eure Hände auf die Schultern eures Nächsten legt, gebt ihr ihm das Symbol und damit die Kraft des geduldigen Tragens seiner karmischen Schuld, falls Heilung aus dieser noch nicht möglich war.

Doch dies nur für euch zur Unterrichtung. Denn damit richtet ihr euch auf den göttlichen Willen aus. Ihr kennt Mein Wort: „Gehe hin, und sündige fortan nicht mehr!” Die heilenden Ströme fließen immer, doch wie sie wirken, das liegt in Meinem Willen und im Glauben des Heilungsuchenden, sowie seines Bemühens, fortan ein positiveres, lichtvolleres Leben zu führen.

Die hier gegebene Heilungsmöglichkeit ist nur ein äußerer Rahmen. Wer sich Mir, Jesus Christus, voll und ganz übergibt, durch den handle Ich, und die Heilung kann anders verlaufen als beschrieben. Diese Beschreibung soll euch also nur eine Hilfe sein, euch allen, die ihr bereit seid, euren Mitmenschen in ihrer seelisch-körperlichen Not direkt zu helfen.

Indirekt wirkt ihr immer, so ihr euch im Hier und Jetzt, in Meiner Gegenwart, befindet. In dieser Gegenwart, vereint mit Mir, schreitet ihr lichtaussendend, heilungspendend über eure Wege und wandelt — wie Ich euch lehrte — mit jedem Atemzug, mit jedem Schritt die Polaritäten um, ihr wandert also den Strahl zurück, ihr werdet euch immer mehr bewußt, daß ihr Licht seid, und daß euer Ursprung, diese euch geschilderte strahlende Sonne,

Der Geist Gottes ist der Ort in des Vaters Herzen,
den ihr nie verließet.

[Wenn vom Vater gesprochen wird, so ist in ihm auch die Mutter enthalten, im Geist gibt es keine Trennung.]

Meine geliebten Jünger und Jüngerinnen, so wandert in der Einheit mit Mir über diese Scheinwelt und löst sie auf! Ihr wißt aus euren Naturwissenschaften, daß im Grunde genommen alles Energie ist. Was ist Energie? Licht. Also kommt, und seid das Licht, in der Einheit mit Mir, der Liebe! Mein Segen wirkt kraftvoll durch euch, und das Werk der Heimführung aller ausgesandten Freiheitslichtstrahlen wird vollendet, indem diese Strahlen wieder eingeholt werden. Die Polarität ist dann aufgehoben. In Gott, dem Geist, ist alles eins. Er spiegelt sich mit Seinem Geist in Seinen Kindern wider und ist ihnen Vater im väterlichen Aspekt und Mutter im mütterlichen Aspekt.

Seid voller Freude, denn ihr lebt jetzt in der Erntezeit, in der Einholzeit! Bereitet euch vor! Denn wahrlich, aus eurem geistigen Ur-Licht, das mit dem Licht des Vaters eins ist, strahlt die Kraft in zunehmender Stärke, um euch zur Heimkehr zu holen und euch gleichzeitig die Kraft zu geben, all denjenigen Hilfe und Stütze zu sein, die ihren Strahl so weit hinaussandten, daß kaum noch ein Funke glimmt. Würde dieser Funke nicht von Mir, Jesus Christus, durch Mein „Es ist vollbracht!” gestützt, die Heimkehr wäre nicht möglich. Doch durch Mich und auch durch euch wird diese Freiheitswillensprobe jetzt beendet. Dieses ‘Jetzt’ schallt in Raum und Zeit und wirkt sich hier mit immer größerer Intensität aus.

So kommt, Meine Geliebten, und wirkt in und aus Meiner Kraft, die gleichzeitig euer Erbe ist.

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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