Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

42. Schulung

Meine geliebten Freunde, in eurem Inneren habt ihr euch für Mich, Jesus Christus, entschieden, und Meine Freude ist mit euch. So blickt nicht länger auf euren Menschen, sondern auf die jubelnde Seele, denn sie ist es, die den Menschen überstrahlt und ihn in das Licht der Ewigkeit einhüllt! Sie ist es, die über ihn jetzt Macht hat. Durch euer Ja schenktet ihr eurer Seele die Kraft, und Ich kann über und durch sie wirken.

Feierlich lege Ich in eure Hände ein geistiges Schwert. Es ist für euch das Zeichen des göttlichen Willens. In ihm schwingt ihr, und durch diesen erfüllt ihr im Hier und Jetzt die dienende Liebe an eurem Nächsten und an der Schöpfung. Empfanget das Geschenk aus Meinen Händen! Eure Demut wird es künftig verzieren, eure Liebe mit Edelsteinen besetzen und eure Tränen, aus Liebe vergossen, werden glänzende Perlen auf jenem Schwerte sein, Tränen des Weltenkreuzes, das ihr bereitwillig auf euch nehmt, Tränen Meines geistigen Schmerzes, der auch zu dem euren geworden ist.

Ihr dient den Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft, und die Elemente dienen euch in dem Maße, wie ihr euch vor ihnen neigt, denn alles ist vom göttlichen Geist durchdrungen. Je mehr ihr erkennt, daß in allem Sein die geistige Einheit liegt, und je mehr ihr euch einschwingt in die göttliche Einheit, desto tiefer schreitet ihr in die Mysterien der Schöpfung hinein. Diese Schöpfung ist bereit, sich euch in ihrer ganzen Liebe zuzuneigen. Sie wartet auf euch, denn durch euch soll die Umwandlung geschehen.

Meine Getreuen, der Odem Meiner Liebe schwingt in allem Sein, er ist allgegenwärtig. Dieser Odem ist gleichzeitig Meine Schöpfungskraft und -macht.

Wenn ihr die linke Hand öffnet und um diese Kraft bittet,
so fließt sie euch zu — und zwar zu jeder Zeit.

Wer sich auf dem Erdenrund mit dieser Kraft verbindet, der erhält sie. Sie ist zu vergleichen mit der Sonne, sie scheint auch in gleichem Maße auf die Gerechten und auf die Ungerechten. So kann auch die Macht und die Kraft Meines Odems von den Gerechten und den Ungerechten empfangen werden, und damit beantworte Ich eure Frage: Jeder kann mit dieser Schöpfungskraft und -macht arbeiten, wenn er sein ganzes Sein, sein Wollen, sein Denken, sein Empfinden auf diese ausrichtet.

Meine Liebe, die gleich der Schöpfungskraft und -macht ist, kann auch mißbraucht werden. Ihr könntet, kraft eures Willens, z. B. Gegenstände bewegen, materialisieren und dematerialisieren und noch vieles mehr. Wenn ihr jedoch auf das Schwert in euren Händen blickt, das den göttlichen Willen symbolisiert, so wißt ihr, daß jeglicher Zwang nicht im göttlichen Willen begründet liegen kann. Mein Wille durchlichtet die Schöpfung, durchlichtet die Tiere und die Menschen. Mein Wille heilt die Seelen. Mein Wille heilt auch Gebrechen, so der Mensch durch diese Heilung zu Mir, Der Liebe, findet und dadurch auch seinerseits bereit ist, das weiterzugeben, was er empfangen hat.

Mein Wille ist, daß Meine Liebe zu allen euren Mitmenschen in gleichem Maße strömt, ob sie euch nun Spiegel sind und euch an eure eigenen Schwächen erinnern, oder ob ihr sie mögt, weil keine negative Resonanz mehr zwischen euch liegt.

Mein Wille ist die tiefste Demut, denn sonst richtet sich
dieses Schwert des göttlichen Willens gegen euch.

Nur in der Demut schreitet ihr traumwandlerisch auf dem schmalen Grat zwischen Licht und Finsternis.

Die Versuchung des Hochmuts wird euch ständiger Begleiter sein, wenn ihr seht, daß ihr euren Mitgeschwistern, den Tieren oder den Pflanzen durch Meine Kraft helfen könnt. In der ersten Zeit seid ihr voller Freude und Dankbarkeit, doch dann wird euch diese Kraft und Macht zur Gewohnheit, und die Versuchung ist nahe.

Dann erinnert euch an das Schwert in euren Händen. Erinnert euch, daß es Mein göttlicher Wille ist, der durch euch wirkt, und euer Mensch möge sich dann beugen, möge niederknien und um Vergebung bitten; und Ich reiche euch die Hand, hebe euch auf und sage: „Es ist gut, liebe Schwester, lieber Bruder, du hast es erkannt. Einen Moment lang dachtest du, aus dir käme die Kraft, und Ich ließ dich gewähren.”

Doch wisset: Sollte die Erkenntnis in euch nicht erwachen, so richtet sich das Schwert des göttlichen Willens gegen euch, denn die Kräfte, die ihr kraft eures Willens ruft, werdet ihr nicht mehr los! Sie werden euch in den vier Elementen bestürmen. Das Feuer wird euch verbrennen, das Wasser euch nicht kühlen, die Erde unter euch nachgeben, und eure Lungen werden den Sauerstoff nicht mehr herausfiltern können. Dies ist symbolisch zu verstehen, Meine Getreuen.

Ihr wißt, alles, was ihr tut, findet seine Resonanz. Wenn ihr mit Meinem Schwert durchs Leben schreitet, so seid ihr von Meinem göttlichen Willen eingehüllt und in euch stets sicher, was Mein Wille ist. Denn ihr seid dann von Herzen demütig, und die Resonanz sind eure Taten in Gedanken, Worten und Werken des Segnens, des Heilens, des Tröstens, des Kraftspendens, des Gebetes und noch vieles mehr.

Verlaßt ihr jedoch diesen schmalen Grat, bemerkend, daß diese Kraft euch jederzeit zur Verfügung steht, ob ihr nun in der Demut seid oder nicht, legt ihr das Schwert Meines göttlichen Willens aus der Hand. Nach wie vor dient euch Meine Macht und Kraft, doch das Schwert muß sich nach dem Gesetz — früher oder später — gegen euch richten. Viele vor euch haben diesen Weg beschritten, den ihr jetzt mit Mir geht. Ihr seid Meine Freunde, die vorauseilen, um anderen den Weg zu weisen. Doch denkt immer wieder an die Offenbarung, die euch vorliegt, die Versprechungen, die ihr in eurem Inneren gabt und an die Worte, die Ich euch heute schenkte mit dem geistigen Geschenk Meines göttlichen Willens!

So möget ihr die Kraft, die jetzt verstärkt in euch einströmt, in den kommenden vierzehn Tagen nützen! Geht sehend durch eure Umwelt, schaut nicht nur das Äußere eurer Mitmenschen, sondern blickt ihnen in die Augen, und laßt über euer Herzempfinden das Innere eures Mitmenschen auf euch einwirken!

Dazu bedarf es nur eines kurzen Augenblicks. Der erste Gedanke, der euch in den Sinn kommt, ist aus eurem Seelenempfinden, denn eure Seele hat die Kommunikation mit der Seele eures Nächsten hergestellt. Aus diesem Gedanken könnt ihr lesen, was euer Mitmensch im Augenblick für einen Strahl aus Meinem göttlichen Willen, der ebenfalls liebedurchstrahlt ist, braucht. Ein einziges Wort nur: Herr, Kraft, Liebe, Trost, Güte, ein weiches Herz, Segen. Manchmal steigt in euch das starke Empfinden empor, für ihn zu beten, ihn Mir, Jesus Christus, zu bringen, wenn er ganz besonders der Hilfe bedarf.

Ihr seid Meine Lichtboten! Ich habe euch gelehrt: Durch eure Hände will Ich segnen, durch eure Augen will Ich sehen, durch eure Ohren will Ich hören, euer irdischer Leib ist Mein Werkzeug.

Ihr habt die Frage gestellt, warum Ich nicht direkt auf eure Mitmenschen einwirken kann. Sehet, Mein Licht ist auch im abgedunkelten Zustand für euer Mitgeschwister nicht tragbar! Ihr seid nun fähig, Mein Licht zu empfangen, noch weiter herabzutransformieren und es in die Seele eures Nächsten zu senken, denn durch die Körperlichkeit des Menschenkleides seid ihr schwingungsmäßig mit euren Geschwistern auf einer Ebene. Deshalb bedarf es der Arbeiter in Meinem Weinberg, deshalb brauche Ich euch.

Nach und nach wird es zur Gewohnheit,
daß ihr euch auf das Bewußtsein eures Nächsten einstellt
und ihn da abholt, wo er steht.

Wenn er z. B. ein Verstandesmensch — auf seinen Intellekt ausgerichtet — ist und sein Herzempfinden noch nicht zu nützen weiß, so hilft es euch nichts, mit eurem Herzempfinden auf ihn zuzukommen, sondern ihr müßt ihn im Verstand abholen. Mit Mir verbunden wirkt das Licht, das Ich in euch Bin, über den Verstand eures Nächsten und strömt in das Herz, und ein leises Sehnen erwacht: „Da muß es noch etwas anderes geben. Dieser Bruder, diese Schwester strahlt noch etwas anderes aus als nur das reine Wissen. Was ist das, was mich immer wieder fragen läßt? Was ist das, was mich jenen immer wieder ansprechen läßt?” So ihr Geduld habt, kommt der Augenblick, in dem die Sehnsucht sich zur ersten Frage formt, die nicht mehr aus dem Verstand kommt, sondern bereits aus dem Herzen. An diesem Beispiel zeigte Ich, wie Ich durch euch wirke.

So möget ihr in den kommenden vierzehn Tagen euch in dem Gesagten üben! Denkt daran, daß Ich euch in jedem Augenblick rufe, damit ihr weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft lebt, sondern verbunden mit Mir im Hier und Jetzt und damit in der Ewigkeit! Bemüht euch, Meine geliebten Freunde, immer wieder aufs neue die Antworten, die ihr Mir in eurem Inneren gegeben habt, in die Tat umzusetzen! Ich sagte: Euer Bemühen zählt! Das Bemühen wird nach und nach zur Tat. Auch jetzt müßt ihr wieder Schritt vor Schritt setzen.

Es ist die letzte Etappe, die ihr gemeinsam in der Gemeinschaft vollzieht. Danach geht jeder von euch mit Mir und den euch geschenkten Gaben seinen individuellen Weg weiter. Zwar könnt ihr euch dann noch hie und da treffen, um euch gegenseitig Stütze zu sein oder um euch zu besprechen, doch schon jetzt, Meine Getreuen, wachset ihr in die Selbständigkeit hinein, in die Sohn- und Tochterschaft Gottes.

Ich segne euch hier im Kreise und alle, die ihr gemeinsam die Nachfolge vollzieht!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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