Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

70. Schulung

Meine Freunde, Ich, Jesus Christus, segne euch hier in der Gemeinschaft und alle, die ihr euch in eurem Inneren von der geheiligten Stunde, der Weihe für den Auftrag, angesprochen fühlt.

Vor einiger Zeit führte Ich euch zu einem Rastplatz auf eine Bergeshöhe. Dort reichte Ich euch symbolisch Wein und Brot. Auch heute wandern Wir im Geiste auf diese Anhöhe, denn sie trägt eine tiefe Bedeutung. Von dort oben, dem Ziel schon ganz nahe, blickt ihr weit ins Tal hinein. Ihr seht all eure Geschwister, die sich noch abmühen, über steile Hänge den Pfad zu erklimmen. Euer Blick schweift über das Land, ihr schaut in die zerstörte Schöpfung, hört in euch die Tiere klagen, und ihr wißt um den Auftrag, der in eurem Inneren ruht. Obwohl die Sehnsucht, den Gipfel zu erstürmen, um endlich wieder daheim zu sein, groß ist, wißt ihr, daß diese Heimat im Eigenwillen, ohne Rücksicht auf eure Mitgeschwister und die Schöpfung errungen, euch keine Freude bereitet. Zu tief würde all das Leid des irdischen Geschehens noch in euch nachschwingen.

Ihr seid um Mich versammelt, in euren Händen tragt ihr das geistige Schwert des göttlichen Willens, das Ich euch überreicht habe. Das Schwert, das euch zum Streiter Gottes machte, und das euch mit Meiner Warnung gegeben wurde, es stets in demutsvoller Liebe anzuwenden, denn dann schwingt ihr gleichzeitig im göttlichen Willen. Beide Möglichkeiten, auch die Verwendung dieses Schwertes, um Macht zu erlangen, sind euch gegeben, denn alle Kraft — das Erbe des Vaters — liegt in euch. So wird Meine Mahnung nachklingen, wenn ihr den Weg weiter durch Raum und Zeit beschreitet, geistige Gaben erwachen und euch dadurch Macht gegeben ist, mit diesen zu arbeiten.

Meine Freunde, Ich reichte euch Wein und Brot. Beides, der Trunk aus dem Kelch sowie das Brechen des Brotes, sind das Sinnbild für die Hingabe an Meine Menschengeschwister. Wenn Ich euch bitte, desgleichen zu tun, indem ihr den Kelch mit seinem Trunke mit Mir teilt und auch das Brot mit Mir brecht, so ist auch dies eine Bitte an euch: Folgt Mir nach! Gebt auch ihr euch hin, und dient den Geschwistern, dient der Schöpfung, dem Mineral-, Pflanzen-, dem Tierreich, den Naturwesen, dient den vier Elementen — Feuer, Wasser, Erde und Luft —, und ihr wachset in die Erfüllung eures geistigen Auftrages hinein: die Welt, die euch jetzt noch umgibt, diese Welt des äußeren Scheins, in die geistige Wirklichkeit umzuwandeln.

Im Schweigen, Meine geliebten Freunde, erschließt sich euch der Geist in allem Sein. Alles redet mit und zu euch. Alles, was um euch ist, will euch in der gleichen Weise dienen, wie ihr bereit seid, in Demut zu dienen und damit zu lieben.

Wenn in euch Kräfte mächtig werden, denkt an diesen Abend zurück und an Meine Bitte, euch immer bewußt zu sein, daß sich ein Sohn, eine Tochter des Vaters vor allem Sein demütig neigt, denn in allem ist der Geist.

Im Neigen ist die alles vereinigende Liebe, der ihr zustrebt. Trennt nicht mehr in euren Herzen, sondern laßt Mich jetzt durch euch über die Erde gehen und alles vereinen, was getrennt ist oder getrennt erscheint.

Nun wendet euren Blick, der noch den Berghang hinab gerichtet ist, dreht euch um, schaut auf das Ziel! Ich Bin bei euch, bei jedem einzelnen. Mein rechter Arm liegt auf eurer Schulter, mit der linken Hand zeige Ich in das Licht.

Laßt nun alle Schwere, und schwingt euch ein in das Licht der Ewigkeit, um ab jetzt immer in diesem zu verbleiben! Das Licht ist stärker als eure irdische Sonne, es durchstrahlt euch, und eine Woge der Liebe und Barmherzigkeit hüllt euch ein. Ich zeige auf Den, Der Mein und euer Vater ist, Ich zeige den Weg ins Vaterhaus, und Ich weise euch den Weg in die Ewigkeit, aus der ihr kamt und in die ihr zurückkehrt. Laßt die Zeit hinter euch, und tretet in die Ewigkeit ein, in eure Sohn- oder Tochterschaft!

Ich, Vater Ur, grüße Meine Söhne und Töchter im Erdenkleid! Höret Mein Wort und nehmt es in euren Herzen — dort, wo Ich und der ganze Himmel sind — auf! Friede umfängt euch, der Friede der Heimat, Meine Söhne, Meine Töchter. Friede soll durch euch auf der Erde werden, auf diesem Planeten, der so viel Leid trägt, über dessen Wege ihr jetzt im Erdenkleid schreitet. Friede im Mineral-, Pflanzen- und Tierreich, Friede unter Meinen Kindern.

Heilig war die Stunde, als ihr euch versammelt habt, und Freude erfüllte eure Herzen in der Bereitschaft, die Heimat zu verlassen, um euren Fuß in diese friedlose Welt zu setzen. Friede und Liebe versprachet ihr, auf diese Erde zu bringen. Friede, Freude, Liebe.

Doch oftmals wart ihr in diesem irdischen Gewand freudlos, und auch euren inneren Frieden habt ihr verzweifelt gesucht. Meine Söhne, Meine Töchter, in euch ist Friede, in euch ist Freude, in euch ist Liebe, denn in euch ist die Heimat, in euch ist der ganze Himmel. So kehrt in eure inneren Bereiche ein, und hebt auch hier die Trennung auf, die ihr noch immer zwischen innen und außen zieht!

Wenn ihr als Mein Sohn, als Meine Tochter über diesen Planeten Erde wandelt, dann seid ihr in der Einheit mit allem geistigen Sein um euch. Ihr schaut hinter die Materie, die sich euren irdischen Augen zeigt. Ihr schaut in Meinen Geist und erkennt gleichzeitig, daß ihr mit diesem Geist eins seid, es gibt keineTrennung im Geiste. Das Wort, das euch Meine Liebe gab, ist dann Wirklichkeit geworden, ihr ruht in Meinem Herzen, habt dieses nie verlassen.

Ich, Vater Ur, habe jedem von euch Meine Hand aufs Haupt gelegt, bevor ihr den Schritt in die Dunkelheit wagtet, um in dieser Licht zu sein. Ich segnete euch, und Ich versprach euch Meine Gnade aus der Barmherzigkeit, wenn ihr euch in der Dunkelheit verliert.

Meine Söhne, Meine Töchter, ihr habt die Dunkelheit überwunden, ihr schaut das Licht, ihr schaut Mich. Erneut lege Ich Meine Hand auf euer Haupt, diesmal auf das Haupt des Menschenkindes, das in sich den Sohn, die Tochter aus Meinem Geist trägt.

Ich segne dich, Mein Kind im Menschenkleid. Wirf alles, was dich an das Materielle kettet, ab! Siehe, Meine Gnade hilft dir, die letzten Banden zu zerschneiden, Meine Barmherzigkeit löst dich aus irdischer Fessel.

Komm, und sei jetzt das Licht inmitten der Dunkelheit,
das du einstens versprachst zu sein!

Mein Sohn, Meine Tochter, empfinde in dir die Weihe, die du geistig erhieltest, als du dich für den Auftrag entschieden hast. Diese Weihe strahlt jetzt in dir auf, erneuert sich für das irdische Raum-Zeit-Geschehen.

Lausche, Mein Kind, und höre das Leid der Schöpfung um dich, erkenne, es ist Mein Leid, denn in allem Bin Ich der Geist! Es ist aber auch dein Leid, denn du bist eins mit dem Geist. Doch in deine Hände sind Macht und Kraft aus Meinem Erbe an dich gelegt, daß dieses Leid jetzt ein Ende nimmt.

So sende Ich dich, Mein Sohn, Meine Tochter,
als Mein Lichtkind von Mir gesegnet, hinaus!

Wirke im Vollbesitz deiner geistigen Kraft!

Ich, dein Vater, Bin allgegenwärtig in dir und schreite vereint mit dir, Mein Sohn, Meine Tochter, über die Fluren des irdischen Geschehens. Erfülle, was du versprochen hast! Unermeßliche Liebe, durchstrahlt von Meiner Sehnsucht, durchfließt dein irdisches Sein.

Komm heim, Mein Kind, und bringe Mir alles, was gefallen ist, zurück ins Licht! Wandle die Dunkelheit deines freien Willens um in Licht, und hebe die Polarität auf, die du jetzt noch schaust!

Mein Sohn, Meine Tochter,
wandere jetzt in der Einheit allen geistigen Seins
aus und mit Meiner Kraft, die auch deine Kraft ist,
aus und mit Meiner Macht, die auch deine Macht ist,
aus und mit Meiner Liebe, die auch deine Liebe ist,
über den Planeten Erde, und begrenze dich fortan nicht mehr!

Amen

 

Meine Freunde, Ich, Jesus Christus, euer Freund, spreche euch frei, denn Ich belehre euch jetzt selbst in euren inneren Bereichen. Nur dort sollt ihr die Wahrheit suchen.

Die Freiheit birgt auch Gefahren in sich, Meine Freunde, doch sie sind euch alle aufgezeigt. Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.

Nach dem Gesetz des freien Willens darf Ich euch nicht beeinflussen. Doch alles, was um euch ist, gibt euch Hilfestellung, so ihr nur wollt: die zurückliegende Schulung oder irgendein Buch, das geistig von Mir inspiriert ist, aber auch — wie Ich euch gelehrt habe — die Schöpfung um euch. Alles ist euch Symbol und zeigt euch Wege zur Vervollkommnung auf.

Meine Freunde, es wartet eine wundervolle Welt auf euch,
die Welt des Geistes
.

Doch noch einmal: Nur in der Stille öffnet sich diese Welt für euch, und sie sehnt sich nach dem Kind des ewig heiligen Vaters und dessen Liebe.

Wandert mit Mir in euch in die geistigen Bereiche, und schöpft aus ihnen die Kraft, euren Auftrag — Licht inmitten der Dunkelheit zu sein — zu erfüllen! Jedes Lied eines Vogels möchte das Kind des Vaters erfreuen, die Bäume rauschen euch ein Lied der Freude zu, der Wind singt euch eine Melodie, und im Raunen einer Quelle jubelt die Heimat, euer Ursprung, um euch an der Fülle des Geistes teilhaben zu lassen. Alles, was euch auch hier auf Erden umgibt, trägt den Geist Gottes.

Aus dieser Einheit schöpft, und euer Weg im Dienste ist nicht schwer und freudlos! Euer Alltag bedrückt euch nicht mehr, sondern ihr wirkt aus dieser Fülle schöpfend und steht in der Erfüllung eures gegebenen Versprechens.

Der Kelch in eurer Hand, der die Bitternis des Geschehens in Raum und Zeit trägt, Meine geliebten Freunde, möge nicht schwer auf eurer Seele lasten, sondern durch eure Freude an Leichtigkeit gewinnen, denn die Bitternis des Raum-Zeit-Geschehens, durch die auch Ich schritt, wird durch euch gewandelt, so wie Ich einstmals Wasser zu Wein wandelte.

Kommt, Meine geliebte Schar, und macht euch auf den Weg, ob im Menschenkleid gemeinsam oder getrennt, sollte für euch keine Frage mehr sein, denn im Geiste seid und bleibt ihr immer eins in Mir und in Gott, eurem und Meinem Vater, der euch zugleich auch Mutter ist.

So laßt uns gemeinsam den nächsten Schritt in eure geistige Freiheit vollziehen:

Jeder ist Werkzeug, die Wahrheit liegt in euch!
Mein Segen erfüllt euch!
Durch euch wandere Ich
in der Einheit mit dem Geiste Gottes
fortan über das Erdenrund.

Amen

 

Gebet:

Wir vereinigen uns im Gebet, danken für die Kraft aus dem Geist des Vaters und lassen diese Kraft, den Segen und die Liebe hinausströmen zu all unseren Mitbrüdern und Mitschwestern, tröstend, liebend und Frieden bringend.

Wir bitten um Vergebung, senken schuldbewußt unser Haupt, doch gleichzeitig durchströmt uns die Sehnsucht des Vaters in unserem Herrn Jesus Christus, die Sehnsucht, die auch in unseren Seelen ist. Diese Sehnsucht verbindet sich mit der Sehnsucht in der Schöpfung nach dem Licht der Ewigkeit, nach Frieden, nach Freiheit im geistigen Sein, ohne Gewalt, ohne Herrschen und Beherrschen.

So strahlt dieser Geist auch in die Tierwelt hinein und hilft dort, das Leid zu lösen, Leid, das die Tiere sich untereinander zufügen, sich dessen nicht bewußt, und Leid, das sich die Menschen, unsere Geschwister, zufügen. Die barmherzige Güte des mütterlichen Prinzips streicht sanft über all dieses Leid, denn wir sind hier im Erdendasein die Verwalter Deines Geistes, o Vater. Wir können dieses Leid aufheben, es umwandeln. Das tun wir in diesem Augenblick mit der ganzen Inbrunst unseres inneren Seins, das mit dem Deinen, o Vater, verbunden ist.

Liebe schwingt, Liebe verbindet! So sind wir jetzt eins mit allen Geschwistern, die sich gleich uns bemühen, inmitten eines nahenden Feuersturmes Wache zu halten. Geliebter, himmlischer Vater, wir wissen, es ist ein geistiges Feuer, es ist Dein Feuer, und wer sich auf Dich ausrichtet, den werden die Flammen nicht verzehren. Wir sind die Boten Deiner Barmherzigkeit und sind uns dessen bewußt. Das geistige Feuer holt heim, o Vater, und wir waren bereit, in der Heimholung mit voller Kraft zu helfen — damals, jenseits von Raum und Zeit, im Heiligtum, Vater, bei Dir. Dieses Versprechen ist jetzt in Raum und Zeit wieder in unserem Bewußtsein, und wir sind uns auch der Kraft bewußt, Dein Sohn, Deine Tochter zu sein, und auch, daß wir aus dieser Kraft handeln können.

Vater, so wollen wir nicht mehr Deine schwachen Kinder sein, sondern stark und fest im Glauben, im Vertrauen und in der Liebe, Vater, zu Dir, da es keine Trennung gibt von allem, was ist. Dieses erneuerte Versprechen erfüllt uns und macht uns auch bereit, Vater, Deinen HEILIGEN GEIST zur gegebenen Zeit zu empfangen.

Wir danken für den heutigen Abend, für die Schulung, durch die Du uns geführt hast, und hören nicht mehr auf, zu beten und damit zu wachen und dadurch aktiv an der Umwandlung, an der Heimholung mitzuwirken.

 

Vater, so sei es! Jetzt und immer!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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