Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Liebe zur Schöpfung
Die Schöpfung als Spiegel zur Selbsterkenntnis

7. Schulung

Ich Bin die menschgewordene Liebe Gottes, in der der Vater selbst über die Erde ging, und ihr sollt zu dieser Liebe, die Ich in jedem von euch Bin, wieder zurückfinden.

Bin Ich nicht in all Meiner Liebe um euch gewesen, nicht nur in den vergangenen vierzehn Tagen, sondern schon immer? Habe Ich euch nicht behutsam über all eure Wege geführt, gleich wo sie lagen?

So führe Ich euch immer wieder Geschwister zu, an denen ihr euch in der Liebe prüfen könnt. Denn wisset, nur diejenigen eurer Nächsten bringen euch auf dem Weg der Liebe vorwärts, die euch nach eurer Ansicht ein Ärgernis sind, denn die Geschwister, die euch Liebe und ausschließlich Liebe entgegenbringen, sind für euch nur Freunde auf eurem Weg heim zum Vater.

Geschwister, über die ihr stolpert, die ihr als sogenannte Feinde betrachtet, sind die Wegbereiter hin zum Lichtvollen. Sie zeigen euch, wo es noch an Liebe mangelt, wo ihr noch nicht so verzeihen könnt, wie Ich es am Kreuze tat. Sie zeigen euch euer Spiegelbild, in das ihr blickt, und in dem ihr euch selbst erkennt. Manchmal wird euch dieser Spiegel sehr kraß gezeigt; auch das ist Schulung, Meine Geliebten, denn in diesem krassen Gegensatz seht ihr die eigenen kleineren Schwächen.

Prüft deshalb stets eure Empfindungen gegenüber euren Mitmenschen, und seid auf der Hut, wenn hochmütige Gedanken euch bestürmen: „Wie bin ich froh, daß ich nicht so bin wie jener dort.” Ich erinnere an das Gebet des Pharisäers und an das des Zöllners. Der Zöllner neigte sich in Demut, während der Pharisäer aufzählte, was er an guten Taten vollbracht hatte und in welcher Dankbarkeit er Gott gegenüber sei, daß er nicht mehr so sei wie jener Zöllner.

Meine Geliebten, die Nachfolge ist nicht immer leicht. Der Weg, den Ich vorausgeschritten Bin, hat so manche Stolpersteine, und Ich Bin es, Der euch diese in den Weg legt. Nur an ihnen könnt ihr wachsen, nur an ihnen könnt ihr euch vervollkommnen und hineinschreiten in die allverbindende, demütige, sich immer verschenkende Liebe.

Nun möget ihr sagen: „Herr, auch Du hast scharfe Worte gebraucht. Dürfen wir dann nicht auch scharfe Worte gebrauchen?” Ich antworte euch: „Ich war Mensch, so wie ihr, und habe freiwillig Schuld auf Mich genommen, denn wäre Ich ohne Schuld in das Menschenkleid gegangen, hätte die Erde Mich nicht halten können, Ich wäre ihr entrückt. So nahm Ich freiwillig negative Eigenschaften an, um Meinen Geschwistern in der Dunkelheit zu zeigen, daß Ich Mich trotz dieser Eigenschaften zum Licht der Liebe hindurchringe.

Mein Ziel war das Verzeihen in Liebe, selbst Meinen Peinigern gegenüber. Mein Ziel war die tiefste Demut vor allen Meinen Geschwistern. Dieses Ziel habe Ich erreicht.”

Es war nicht des Vaters Wille, daß Ich diesen schmachvollen Tod sterben mußte, sondern es war der Wille Meiner Geschwister in der Dunkelheit. Sie glaubten, daß Ich durch die Kraft, die Ich in Mir hatte, diese menschliche Schmach nicht durchstehen würde, eine Schmach, die ihr nur in einem Ahnen nachempfinden könnt: Gegeißelt, blutend, mit der Dornenkrone und dem Kreuz auf Meiner Schulter schritt Ich durch die gaffende Menschenmenge. Schon da segnete Ich. Ich segnete und die, die weinten, blickte Ich voller Liebe an, und Gedanken wanderten zu ihnen: „Weinet nicht, ihr Meine Getreuen, sondern tragt Freude in euren Herzen, denn Ich zeige, daß die Liebe über all den Haß siegt, der sich jetzt über Mir zusammenbraut.”

Die Liebe siegt, das gilt auch für euch.

Wenn ihr in die Welt hineinblickt, so seht in ihr symbolisch das Kreuz-Tragen überall dort, wo Kriege, Leid und Not sind. Wo Meine Geschwister verhungern, verdursten, wird das Kreuz der Liebe getragen. Selbst wenn jene verzweifeln, ist es der Durchbruch der Liebe, denn die lange Nacht der Dunkelheit neigt sich. Ein heftiges Gewitter, symbolisch zu verstehen, wird sich noch über dieser Erde zusammenbrauen, und das Donnergrollen wird von einem Ende der Erde bis zum anderen zu hören sein; ja die Erde erbebt, denn sie hat schon zuviel Haß und Leid gesehen. Auch sie, die euch trägt, will sich befreien, dem Licht wieder entgegeneilen, denn auch sie, eure Mutter Erde, lebt und trägt das Kreuz, das der Mensch schon allzulange schwer über sie spannte.

Eure Aufgabe ist es, dieses Kreuz des unendlichen Leids mit umzuwandeln in das Zeichen des Sieges der Liebe. Jeder von euch kann mit all seiner Kraft mithelfen, dieses Kreuz als Lichtzeichen aufzurichten. Ein Lichtzeichen, das Himmel und Erde miteinander verbindet, damit es wieder werde, wie es einst war: Eine Einheit in Gott, dem Vater und Schöpfer, aus dem ihr alle seid. Die Trennung sieht nur der Mensch, der Vater kennt keine Trennung und auch nicht Ich, Die Liebe Des Vaters, Jesus Christus.

So blickt über den Schmerz hinaus, und seht in diesem die Wende hin zum Licht! Wenn die Erde unter euren Füßen zittert, so versteht sie, und sendet ihr Liebe zu. Wer in der Liebe schwingt, dem wird kein Leid geschehen, denn die Schöpfung neigt sich vor dem Liebenden. Auch wird der, der in der Liebe lebt, alle Kraft bekommen, um in der Stunde der Not anderen zu helfen, anderen beizustehen, die noch am Irdischen hängen, die noch nicht loslassen wollen. Erkennet jedoch, daß dies nicht mit Worten geschieht, sondern vielmehr durch eure Tat der Liebe, durch eure Gedanken des Segnens, des Verstehens.

Wenn jemand seine Heimat sucht, sich nach ihr sehnt, so erkennt dahinter die Sehnsucht der Seele nach ihrer ewigen Heimat, die sie einst verlor. Der Mensch mißdeutet die Empfindungen seiner Seele, und er sehnt sich nach etwas, was längst vergangen ist. Würde dieser Mensch den Boden der vermeintlichen Heimat wieder betreten, diese Heimat wäre ihm fremd, eine Kühle würde durch das Herz ziehen. Versucht, wie in diesem Beispiel, eure Mitmenschen zu verstehen. Vor allem blickt hinter den Menschen in seine Seele hinein, und ihr erkennt die Sehnsucht, die in diesem Menschen liegt, verborgen in der Seele.

Entschlüsselt so eure Mitmenschen in absoluter, demutsvoller Liebe, und dann könnt ihr, von innen heraus, alle so annehmen, wie sie sich im Menschlichen geben. Ihr wachst über euren eigenen Menschen hinaus, denn es handelt nicht mehr der Mensch, sondern der lichtvolle Geist durch den Menschen, mit andern Worten: Ich durch euch. Wenn ihr so handelt, Meine Geliebten, dann wird euer Gegenüber schweigen. Vielleicht erfolgt noch ein kurzes Aufbäumen gegen das Licht der Liebe, da der Pfeil mitten ins Herz traf. Danach folgt das Schweigen einer inneren Erschütterung, denn wann wurde dem Menschen so viel Liebe entgegengebracht, wie ihr es jetzt und immer tun sollt?

Ich weiß, daß dieser Weg der Liebe nicht einfach für euch ist, daß er euch ein ständiger Prüfstein ist und sein wird, doch wiederum sage Ich: Ich Bin den Weg vorausgegangen. Am Ende steht nicht der Tod, sondern am Ende steht das Leben, die Auferstehung, am Ende will Ich in euch auferstanden sein!

Ihr seid Werkzeuge der Liebe und geht als solche euren Weg, mitten durch dieses Donnergrollen, mitten durch die letzte kurze Zeit einer langen, tiefdunklen Nacht. Der Morgen graut schon, bald steigt die Sonne am Horizont herauf, und die Sonne Bin Ich in Meiner Wiederkunft, und das Morgengrauen ist Mein Geist, der jetzt über die Erde wandert und überall zahlreiche Werkzeuge erweckt, damit sie von Meiner Liebe künden, damit sie Mein Kommen ankündigen.

Als Weckruf gehe Ich in Meinem Geist über die Erde. Erwachet aus dem Schlaf dieser Welt! Befreit euch von den Fesseln der Materie, und wendet euch nach innen zu dem Licht, das in jedem von euch ist, zu Mir, der Einheit mit Gott! Das heißt nicht, daß ihr hier im Irdischen alles stehen- und liegenlassen sollt, nein! Dort, wo ihr hingestellt seid, erfüllt eure Aufgabe mit Mir und aus Meiner Liebe!

Das, was Ich euch geschenkt habe, benützt mit Freude, teilt es mit euren Nächsten, aber hängt euch nicht daran. So ist es auch mit den Geschwistern, die euch Vater, Mutter, Partner, Kinder sind. Laßt sie frei im Inneren! Jeder ist ein Kind Gottes, und jedes Kind geht den Weg heim. Es muß ihn gehen, wenn es auch für euch nicht so aussieht; jedes Kind geht über eigene Erfahrungen, über sein eigenes Schicksal den Weg zurück, den es einst in die Tiefe schritt.

Im Äußeren sollt ihr Vater und Mutter ehren, im Äußeren sicherlich eure Kinder lieben, eure Freunde, eure Bekannten. Aber klammert euch nicht an Menschen, laßt sie frei, denn in den Weiten der Unendlichkeit gibt es gar viele, mit denen ihr einst schon gewandert seid, und alle sind sie eure Geschwister, bis auf eine Seele, die zu euch gehört: Eure Dualseele. Mit ihr seid ihr eins, eine Flamme vor Gottes Thron, nur jetzt getrennt. Zu dieser einen Seele werdet ihr durch die Liebe zur gesamten Schöpfung finden; wenn ihr hier die Trennung überwunden habt, so überwindet ihr auch die Trennung von der Seele, mit der ihr eins seid und schon immer wart und auch immer sein werdet, denn die Trennung ist nur scheinbar. Die Liebe führt euch zur bewußten Vereinigung mit eurer Dualseele.

Auch diese Seele, die zu euch gehört, legt ihre ganze Liebe dem Einen zu Füßen, Gott. Denn in den reinen Himmeln ist es nicht so wie hier auf der Erde, daß man über die Liebe zu seinem Partner Gott vergißt, o nein, nur Einem gehört alle Liebe!

Die Dualseele ist mit euch eins, sie kann nur im Menschlichen von euch getrennt sein, im Geistigen ist es eine Liebe, die als Flamme zu Gott emporlodert.

So wachset in der Liebe durch die einfachen Aufgaben, die Ich euch schenke. Überwindet die Trennung und erkennt, daß eins dem anderen dient, daß ihr ohne die Mineralwelt nicht leben könnt und schon gar nicht ohne das Pflanzenreich.

Erkennt, daß ihr mit den Pflanzen eine Symbiose bildet! Sie schenken sich euch in der Nahrung. Sie sind die Energieträger, die das Sonnenlicht in Nahrung umwandeln und euch gleichzeitig die Luft zum Atmen schenken und eure Giftabfälle aufnehmen, ja sie vermögen noch viel mehr…

Wenn ihr eindringt in das geistige Reich der Pflanzen, in ihr Wirken und Walten, so werdet ihr in Ehrfurcht vor dieser wunderbaren Schöpfung stehen, einer Schöpfung, die in ihrer Vielfalt und Schönheit, in ihrem Dienst für den Menschen so unbeschreiblich großartig ist, daß ihr euch wahrlich nur in Demut neigen könnt.

Alles, was sich der Mensch an Krankmachendem durch negatives Empfinden, Denken und Handeln aneignete, vermögen die Pflanzen zu heilen, wenn der Mensch zur Liebe zurückkehrt. Für jede Krankheit hat Gott auf dieser Erde Pflanzen zur Hilfe für Seine Kinder wachsen lassen. Denn Er, der All-eine, weiß, wie schwer der Weg durch die Dunkelheit ist. Er weiß, wie oft Seine Kinder bei der Erprobung des freien Willens fallen und sich dadurch Krankheiten zuziehen. Deshalb schenkte Er in Seiner Gnade und Barmherzigkeit Seinen Menschenkindern die Vielfalt der Heilpflanzen. Es ist Seine barmherzige Hand, die sich milde über euch breitet und Leid von euch nehmen möchte.

Was tut der Mensch? Er schreit in seinem Jammer auf und klagt Gott an: „Er ist an allem schuld.” Wie oft steigen von dieser Erde solche Gedanken empor... Gott schenkte Seinen Kindern einen blühenden Planeten, auf dem für jeden genug Nahrung wächst, ja im überreichen Maße. Was hat der Mensch gemacht? Wie bedankt er sich für dieses Geschenk?

So Meine Bitte an euch: Versenkt euch in den kommenden vierzehn Tagen, so wie es besprochen wurde, in die Welt der Pflanzen. Aus euren Pflanzen in eurem Haus, in eurer Wohnung nehmt eine ganz besonders heraus, eine, die ihr am liebsten mögt, und schenkt ihr all eure Aufmerksamkeit in der ersten Woche!

In der zweiten Woche übertragt ihr diese Liebe auf alle Pflanzen bei euch und beobachtet eure Empfindungen. Dem einen oder anderen wird es gelingen, die Trennung zwischen der Pflanze und sich selbst zu überwinden, und am leichtesten kann dies mit eurer Lieblingspflanze geschehen. Sie ist Leben, und ihr seid Leben, Leben ist strömende Kraft, und diese Kräfte tauschen sich aus. Ihr spürt diese Kraft, wenn ihr euch voller Liebe dieser Pflanze zuneigt.

Jeder von euch hat schon die ausstrahlende Kraft eines Waldes in sich verspüren dürfen, die Ruhe, die von diesem Wald ausgeht. Manchmal scheint es so, als würden alle Sorgen von den Bäumen aufgenommen und umgewandelt. Trübe geht ihr in den Wald hinein, schwer ist euer Schritt, und je weiter ihr hineinschreitet inmitten der Bäume, desto leichter wird es euch ums Herz. Versucht auch das einmal, wenn die Sonne euch lockt, und ihr eine Sehnsucht in euch verspürt, die engen Mauern zu verlassen und hinauszuwandern in den beginnenden Frühling. So ihr wollt, nehmt auch dies als Aufgabe. Besonders dann, wenn ihr traurig seid, geht hinaus in den Wald.

Was Ich euch jetzt als Anleitung schenke, ist nur der Beginn auf dem Weg zur Einheit mit der Schöpfung. Ihr sollt darüber euren kleinen Freund, den Stein, nicht vergessen, sondern auch hier immer wieder versuchen, die Verbindung zum Mineralreich herzustellen oder diese zu vertiefen, bis es euch gelingt, denn wahrlich: Liebe ist Einheit und Einheit ist Liebe — dazu möchte Ich euch führen.

So geht in die kommenden Tage, nicht mit der Traurigkeit dieser Welt, die sich vor Meinem Tode neigt. Nein, der Tod ist das Unwichtigste an Meinem Weg! Das Leben, die Auferstehung, der Sieg über den Tod ist das, was Ich euch gebracht habe. So sollt auch ihr siegen über den Tod, zum Leben erwachen und in der Freude der Auferstehung weiterschreiten!

Ich, euer Vater, Freund und Bruder, segne euch, sowie alle, die ihren Weg hin zum Licht, heim zum Vater, angetreten haben.

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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