Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

58. Schulung

Eure Gedanken schweigen. In diese Stille spreche Ich, Jesus Christus, Mein Wort Der Liebe, des Heils und der Belehrung ein. Ich Bin allgegenwärtig im Leben und durch das Leben in allem Sein, so auch in jedem eurer Geschwister. Seht ihr in eurem Bruder, in eurer Schwester inwendig Mich in der Vollkommenheit und der Einheit mit dem Vater, so schaut ihr durch das Äußere eures Bruders, eurer Schwester hindurch und erkennt die wirkende Kraft, die immer gegenwärtig ist und damit auch euch in eurer Besorgnis hilft.

Ich verstehe die Sorge einer Mutter um ihr Kind. Hat nicht auch Meine irdische Mutter bitterlich geweint — damals auf Golgatha? Gab Ich ihr nicht Johannes als Trost zum Sohn? So seht ihr, liebe Geschwister, manchmal auf die Wege eurer Lieben und könnt nicht verstehen, warum das Schicksal in dieser Art und Weise auf der Weltenbühne die Rolle, wie geschildert, spielt. Ihr identifiziert euch, o Meine Getreuen, noch zu sehr mit diesem Raum-Zeit-Geschehen und erkennt dadurch nicht den tieferen Sinn der einzelnen Wege eurer Mitgeschwister.

So wie auch Meine Mutter das Werk der Erlösung unter dem Kreuz noch nicht verstanden hat, so geht es auch euch. Dennoch bitte Ich euch, wo immer ihr, Meine Geliebten, in das Schicksal eurer Mitgeschwister blickt, daß ihr das Lichtvolle — und nur dieses — versucht zu erkennen.

Viele Beispiele brachte Ich euch in der Vergangenheit:

Von dem Kind des ewig heiligen Vaters, das in seiner Vollkommenheit beschloß, diese Erdsphäre zu betreten, um im Erlösungswerk mitzuhelfen, und das, erst einmal eingetreten in diese Sphäre des Falls, sich hochmütig erhob über all jene, die sich diesem Fall ganz unterworfen haben. Es begann zu richten und zu urteilen, wie ihr wißt. Und als dieser Lebensweg vorüber war, erkannte die Seele ihr Fehlverhalten und nahm freiwillig Süchte auf sich, sie nahm Krankheiten an, um auf der Materie einen Demutsweg zu vollbringen.

Nur durch die Demut, von allen anderen Mitgeschwistern auf dieser Erde getreten zu werden und sich unter den Tritten zu neigen, erschloß sich die Seele die Fähigkeit der Liebe zu allen Menschen auf diesem Erdenplan. Denn durch das Hindurchschreiten durch die Mängel, durch Fehlverhalten wächst das Verständnis für diejenigen, die gleiche negative Eigenschaften aufweisen.

Wie schnell erhebt sich der Mensch über seinen Nächsten und fällt in das Pharisäertum und spricht: „O Gott, wie danke ich dir, daß ich nicht so bin, wie jener dort.” Prüfet eure Gedanken, ob sich nicht manchmal auch bei euch noch dieser Hochmut einschleicht.

Ihr, die ihr euch auf dem geistigen Weg vorbereitet, die höchste Weihe, nämlich die Einswerdung mit Mir, zu erlangen, seid besonders gefährdet, den tiefsten Fall zu tun, ja unter Umständen zu durchleiden.

Erkennt, daß ihr euch als Lichtboten stets von Herzen bemühen müßt, demütig zu sein und

euch niemals über irgendeinen Mitmenschen zu stellen!

Ich muß Meine Worte immer wiederholen, da der Mensch zu rasch über das gehörte oder gelesene Wort hinwegschweift, und nur durch die ständige Wiederholung wird die Warnung tief in Mensch und Seele gebrannt: Mein Kind, erkenne, du bist hier im Fallbereich, im Herrschaftsbereich des Hochmuts, und die Versuchung begegnet dir auf Schritt und Tritt!

Ich lehre euch, durch Liebe mit den Gewalten dieser Erde zusammenzuarbeiten. Warum führe Ich euch durch Meditationen, in denen ihr erkennt, daß ihr eins werden müßt mit Feuer, Wasser, Luft und Erde, den Elementen, aus denen auch euer irdischer Leib besteht? Nur aus dieser Einheit heraus, verbunden in der höchst-geistigen Liebe, werdet ihr in der kommenden Zeit Retter für viele sein. Auch im materiellen Bereich: Denn die Wasser werden euch tragen, und ihr rettet Ertrinkende; Feuer werden euch nicht verbrennen, und ihr rettet Verbrennende; die Erde weicht vor euch zurück, und sie gibt Begrabene frei; und die Gewalten der Wetter, die um euch herum Bäume, Häuser stürzen lassen, verletzen euch nicht, denn ihr schreitet in der Vollmacht eines Sohnes, einer Tochter des Vaters hindurch, um zu helfen, wo immer es nur möglich ist.

Eure Hilfe wird im materiellen und im seelischen Bereich sein. Auch im seelischen Bereich werdet ihr den Ertrinkenden die Hand reichen, den Begrabenen, die keine Hoffnung mehr haben, Hoffnung und Glaube zurückschenken. Ihr werdet Trost spenden und Trost sein den Bedrängten, die durch die Gewalten der Natur alles verloren haben. Doch wann dies sein wird, sei nicht eure Frage. Ob in diesem Leben oder im nächsten, das weiß nur der Vater allein, und nur aus Seiner Barmherzigkeit bestimmt er den Zeitpunkt der großen Umwandlung des irdischen Seins in das nächsthöhere.

Doch auch jetzt seid ihr an der Umwandlung aktiv beteiligt.

Sie reicht über euer persönliches Selbst hinaus und wandelt eure Mitgeschwister, die hier im Irdischen eure Eltern, eure Kinder, eure Verwandten, Freunde und Bekannten sind, mit um.

Doch beachtet: Im übervollen Maße ausgesandte Liebe senkt sich in die Seele eures Gegenübers und trifft auf Aggressionen — nicht nur aus dieser Inkarnation, sondern auch aus allen vorausgegangenen — und bewirkt, daß diese aus den tiefsten Schichten der Seele emporgeschleudert werden. — Auch hier gilt das Gesetz, daß Liebe umwandelt! Doch vorerst kann es zu explosiven Auseinandersetzungen kommen. Euer Mensch verzweifelt dann, weil er trotz all der ausgesandten Liebe glaubt, Gegenteiliges zu bewirken. Ich aber sage euch, daß sich nach der Zeit dieses Gewaltausbruches die Reinigung vollzieht, denn in diesem Ausbruch befreit sich die Seele.

Warum steht in der Schrift wohl geschrieben: „Es kommen Zeiten, da werden die Kinder gegen die Eltern sein, die Eltern gegen die Kinder, Bruder gegen Bruder, Schwester gegen Schwester”? Jetzt, ihr Meine Geliebten, arbeitet ihr an eurer Sohn- bzw. Tochterschaft, um in dieser Zeit als wahrer Sohn, als wahre Tochter des ewig heiligen Vaters hier auf Erden zu wirken, ohne euch zu fragen, wie die Wirkung sich im Äußeren zeigt. Laßt das doch die Sorge des Vaters sein! Seid Liebe! Seid Friede! Seid Kraft! Seid Segen für diese Welt! Alles andere legt in die Hände des göttlichen Willens, und laßt den Vater in der Einheit mit Mir walten!

Noch befindet ihr euch in der Zeit dieser heftigen Auseinandersetzungen. Gerade in dieser Zeit bedarf es des Vertrauens zu Gott. Durch dieses Vertrauen, daß alles gut ist, wie es ist, auch wenn es im Menschlichen noch so verwirrend für euch aussieht, ersteht der Sohn, die Tochter des himmlischen Vaters hier auf Erden im strahlenden Glanz der Vollmacht, um in und aus dieser Vollmacht fortan zu wirken.

Ihr habt in dieser Runde heute einen Wunsch geäußert: Wie wunderbar muß es sein, o Herr, immer in Deiner Allgegenwart zu leben! Laßt dies nicht länger Wunsch bleiben, sondern tretet ein in dieses Leben!

Wer die Offenbarung aus der Anfangszeit dieser Schulung nicht mehr kennt, als Ich euch gebeten habe, Mich als Gast bei euch aufzunehmen, um euch durch die Symbolik in Meine Allgegenwart hineinzuversetzen, der möge sich nun dieser Übung wieder erinnern! Ihr habt vieles wieder vergessen. Der Mensch eilt über gesprochene Worte zu rasch hinweg, und auch das Gelesene versinkt im Unbewußten.

Doch nunmehr ist es an der Zeit, daß ihr euch an Meine Gegenwart erinnert, in jedem eurer Mitgeschwister, aber auch in allem, was lebt, da Ich das Leben, das Liebe ist, Bin. Erinnert euch, daß ihr bewußt durch eure Tage geht, nicht mehr das Leben eines Menschen dieser Erde führt, sondern immer mehr in das Bewußtsein eurer Seele eintretet, euch nicht mehr mit dem Menschen identifiziert, sondern mit dem Höheren Selbst in euch, das über eure Seele wirkt! Das Höhere Selbst, so lehrte Ich euch, ist eins mit Gott, ist eins mit Mir, denn im Geiste gibt es keine Trennung.

In dem Augenblick, in dem ihr euren Standpunkt wechselt von dem eines Menschen dieser Welt zu eurem eigentlichen Sein des Sohnes oder der Tochter, werdet ihr in der tiefsten Dunkelheit das Licht aus der Weisheit, der Führung erkennen. Kein Kind des Vaters geht verlassen seine Wege. Was sagte Ich? Jedes ruht im Herzen des Vaters, und es ist nur das Bewußtsein, das sich vom Vater entfernt. Doch dieses Bewußtsein hat die Kraft, sich bis zu dieser Materie zu verfestigen. Gleichzeitig ist es aber auch auf allen anderen Ebenen — jenseits von Zeit und Raum.

Wenn ihr das auch jetzt nicht versteht, so werdet ihr euch durch Forschungen in der kommenden Zeit mit diesen Gedanken vertraut machen. Wahrlich, ihr steht am Beginn eines neuen Zeitalters, das zu vergleichen ist mit den vergangenen hundert Jahren, dem Industriezeitalter. Doch die Fortschritte, die jetzt vor euch stehen, sind weitaus größer und herrlicher.

Freuet euch, und laßt euch nicht von der Botschaft schrecken, daß diese Erde verwandelt werden muß! Denkt nicht im menschlichen Bereich! Jedes Menschenkind, das in dieser Umwandlung zu Schaden kommt, schreitet durch Leid, und Leid läutert die Seele. Und ihr seid die Mithelfer, ihr seid die Miterretter. Ist es nicht wunderbar, statt zur Untätigkeit verdammt zu sein, in diesem Geschehen aktiv mitzuhelfen, damit es werde ein Neuer Himmel und eine Neue Erde, und auch jetzt schon geistig in das Leid eurer Geschwister mit eingreifen zu dürfen, indem ihr eure Geschwister im Licht der Vollendung seht, das sie im Inneren sind?

So bitte Ich euch, nun verstärkt an euch zu arbeiten, eure Meditationen zu vertiefen!

Ihr sprachet über die Schwierigkeit der Gedankenstille. Gedankenstille erreicht ihr nur durch Übung. Befindet ihr euch noch im Tagesbewußtsein, dann können alle Gedanken, eure und die eurer Nächsten, auf euch einstürmen. Bevor ihr also in die Stille geht, erhebt eure Gedanken zu Mir, bittet um Meinen Schutz und den Segen für diese Meditation, und Ich breite, gleich einem Mantel — bleibt nicht an den Worten hängen —, einen Schutz um euch und geleite euch in tiefere Schichten eures Seins.

Die Erschließung dieser tieferen Schichten muß erfolgen und braucht jetzt noch relativ viel Zeit. Je mehr ihr jedoch übt, desto weniger Zeit benötigt ihr, um euer Bewußtsein sofort vom Tagesgeschehen in die Tiefenschicht zu legen und damit in die geistige Sphäre — und zwar von einem Augenblick zum nächsten —, um jenseits von Zeit und Raum bewußt zu wirken.

In Sekundenbruchteilen erlebt ihr ein Geschehen wie in einer Vision, in der ihr aktiv Hilfe irgendwo auf dieser Erde oder auch auf den nächsthöheren Seinssphären leistet. Irdisch gesehen sind dann nur wenige Augenblicke eurer Abwesenheit abgelaufen, und Freude erfüllt euch, immer und überall kraftvoll wirken zu können.

Auch zu der Frage, daß ihr doch nicht allgegenwärtig seid, nehme Ich Stellung und lasse jetzt einmal die Naturwissenschaften außer acht und erkläre es euch mit Worten, die ihr hier im Kreis und überall verstehen könnt. Ich sprach davon, daß Gedanken immense Kräfte sind.

Hier im Irdischen könnt ihr diese Gedankenkraft nicht sehen — noch nicht —, doch sie wirkt!

Und mittels dieser Kraft — Ich sprach doch davon, daß dies auch Schöpfungskraft ist — könnt ihr in einem Augenblick die ganze Erde umrunden — nur als Beispiel —, und wo immer ihr einen Hilferuf vernehmt, könnt ihr jenseits von Zeit und Raum Hilfe leisten, denn jenseits von diesem Raum-Zeit-Geschehen ist in diesem Augenblick an Millionen von Stellen Hilfe möglich. Ein Strahl der Liebe, der sich zerteilt und, wie Ich euch auch schon lehrte, sogar zur Gestalt werden kann, um einem Leidenden Trost zu schenken.

Ich erinnere euch an die Offenbarung, als ihr für einen Bruder gebetet habt, der Vater eines der Geschwister war. Ich erklärte euch, daß im Augenblick dieses Gebets ein Lichtwesen entstand, das zu jenem Kranken an das Bett trat, als lichte Gestalt Trost sandte und den Blick auf die geistigen Sphären richten half. Wenn diese eure Gebetsgedanken beendet sind, löst sich diese Gedankenenergie, die sich in einem Wesen materialisierte, wieder auf und kehrt zu euch zurück.

Ihr seid euch nicht bewußt, welche gewaltigen Mächte einem Sohn, einer Tochter des Vaters als Erbe geschenkt wurden.

So möchte Ich euch auf diese Gedankenkraft noch einmal besonders hinweisen, denn sie schafft wirklich Kräfte, Elementale genannt, die selbständig handeln im Sinne des Gedankenschöpfers. Je mehr und je tiefer ihr in die Sohn- und Tochterschaft eintaucht, desto kraftvoller sind dann auch eure Gedankenwesen. Deshalb ist es nötig, die Gedankenkontrolle zu üben.

Bemüht euch, wie Ich auch schon in der Vergangenheit sagte, um viele lichtvolle Gedanken. Sie ziehen ihre Bahn, verbinden sich mit Gedanken gleicher Art und kehren zu euch zurück. Eine machtvolle Gedankenform von Licht strömt, vom Vater noch zusätzlich gesegnet, dann wieder in euch ein und schenkt euch Freude und erhöhte Energie für das geistige Tun.

Gleiches geschieht aber auch mit einem negativen Gedanken, mit Mutlosigkeit, mit Zweifel. Auch diese Gedankenform oder Elemental zieht ihre Bahn, verbindet sich mit gleichen und kommt wieder zu euch zurück. Alles kehrt zum Ursprung zurück, und da ihr Mitschöpfer seid, kehren auch eure Schöpfungen wieder zu euch zurück und verstärken in diesem Fall eure eigene Negativität.

Nun fragt ihr: „Weshalb kehrt etwas verstärkt zurück?” Auch das ist aus der Gesetzmäßigkeit der Fülle des ewig heiligen Vaters zu verstehen. Gott ist die Fülle, und aus der Fülle schenkt Er sich euch und schenkt sich euch auch in der Schöpfungskraft. Diese Schöpfungskraft verbindet sich mit allen gleich gelagerten Energien, und zwar aus dem Gesetz der Fülle heraus, an der Gott Seine Kinder teilhaben läßt. Da der Vater euch den freien Willen in die Hand gelegt hat, seid ihr auch mitbeteiligt an dieser Fülle, und eure Schöpfungen multiplizieren sich nicht nur, sondern potenzieren sich, damit ihr teilhabt an der Fülle.

Wenn ihr lichtvolle Schöpfungen im Willen, aus dem Geiste und eines Geistes mit dem Vater hinaussendet, so ist die Fülle, die zu euch zurückkehrt, Licht, Freude, vermehrte Kraft zu schaffen und zu schöpfen zum Ruhme und zum Lobe der heiligen Gottheit. Sind eure Schöpfungen negativer Art, so sind sie in eurem freien Willen begründet und dennoch aus der Fülle und rufen das Gegenteil hervor: noch mehr Schatten im Reich der Schatten, euch zur Erkenntnis.

Erkennt den Ernst Meiner Worte und den Ernst Meiner Bitte, euch jetzt verstärkt um Lichtvolles zu bemühen, endlich einzutreten in den Strahl des Lichtes aus dem Urlicht, in den Strahl aus der Sonne des Vaters, und in diesem Strahl zu verbleiben und euch nicht mit dem Endpunkt des Strahls zu identifizieren, sondern euch umzudrehen und in das Licht zu sehen, in die Sonne, in die Fülle, euch so bewußt werdend, daß ihr Kinder des Allerhöchsten seid!

Dann fällt euch die Meditation auch nicht mehr schwer, dann tritt Gedankenstille ein. Licht, das ihr ausgesandt habt, kehrt zu euch zurück. Sobald ihr euch zurückzieht — wenn ihr wollt, eine Kerze zur besseren Konzentration entzündet — kommen Wogen des ausgesandten Lichtes auf euch zu, hüllen euch ein, und ihr nehmt dieses Licht mit in die tieferen Schichten eures Seins, euch bereitwillig immer wieder dieser Meditationsübung hingebend, damit ihr lernt, euch vom mühsamen Kriechen auf diesem Erdenrund zu erheben zum raschen Schritt über alle Universen. Das ist der tiefere Sinn der Meditationen, durch die Ich euch führe: das Erwachen zu eurer Geistigkeit, zur Einswerdung mit Mir, mit Gott in euch.

So führe Ich euch auch jetzt in eine kurze Meditation, da der Abend schon fortgeschritten ist. Noch einmal: Bleibt nicht an den Worten hängen, sondern gebt euch, wenn ihr allein seid, ganz Mir hin, und eure eigenen Meditationsworte aus eurem Inneren strömen euch zu und führen euch in die Tiefe. Ich Bin es, nicht ein Mensch außerhalb eurer selbst, der euch führt. Es ist die Erschließung des Inneren Wortes, das in jedem von euch seine Quelle hat und zu einem brausenden Fluß werden möchte.

Die Meditation hier ist nur ein Beispiel und wirkt für die Gemeinschaft da und dort belehrend.

So seid ihr ruhig in euch und stellt euch ein auf Liebe, Friede, Segen, Licht und Heil. Worte, die ihr oftmals schon hinausgesandt habt, und die jetzt als Segnung zu euch zurückströmen. Ihr seid geöffnet für diese Lichtwogen und nehmt sie auf. Sie durchströmen euren Menschen über euer Hinterhaupt, über den Scheitel, dem Zentrum der Barmherzigkeit, über die Liebe, dem Zentrum zwischen den Augenbrauen, zur Geduld, zum Herzen, dem göttlichen Ernst, zur Weisheit, zum Zentrum des göttlichen Willens und der göttlichen Ordnung.

Licht durchflutet euren Menschen
Licht in jeder Zelle eures Körpers
Licht in allen Organen, in allen Bahnen
Licht, Leben, Heil, Kraft
und da ihr aus der Liebe geboren seid, als Sohn, als Tochter des ewig heiligen Vaters, behaltet ihr diese Fülle an Liebekraft nicht für euch, sondern sie durchströmt eure Hände. Ihr empfindet die Wärme in euren Handflächen, und geistig segnet ihr erneut mit diesem Licht, mit dieser Kraft.

Die Liebe fließt weiter als warmer Strom eure Beine hinab, und ihr empfindet das starke Pulsieren in euren Fußsohlen. Nun spreche Ich eure Imaginationskraft an: Gleich den Wurzeln eines großen mächtigen Baumes gehen Strahlenbündel von euren Füßen tief in die Mutter Erde hinein. Sie durchdringen die oberen Schichten des Erdreichs und dringen bis zu den Gewässern im Erdinnern vor: Liebe, Kraft, Licht, Segen und Heil strömen in jeden Tropfen der unterirdischen Wasser. Eins seid ihr mit dem Strom der Grundwasser, eins mit dem göttlichen Willen, der sich in diesen Gewässern symbolisiert, und irgendwo treten diese Gewässer an die Erdoberfläche, und überallhin strömen die gesegneten Tropfen um die ganze Erde, auf und in ihr.

Doch die Strahlen der Liebe gehen noch tiefer. Sie durchdringen hartes Felsgestein, und Hitze verbindet sich mit dem Feuer aus den Himmeln, die Hitze der heißen Erdströme, des Magmas. Feuer pulsiert im Erdinneren. Feuer ist auch in euch, kraftvoll, und dieses Feuer brennt als Wärme des Lebens in jeder Zelle eures Körpers. Atmet das reinigende Feuer der göttlichen Ordnung, in der diese, eure Mutter Erde schwingt!

Eure Fußsohlen sind heiß. Die Hitze durchbricht den Fuß, und auch auf dem Spann empfindet ihr die Wärme. Und diese Wärme steigt empor über eure Knöchel zu euren Knien, zu eurem Becken. Wiederum empfindet ihr die Wärme des kosmischen Liebe-Feuers in euren Händen, und das Zentrum der göttlichen Ordnung rotiert im lichten Schein der Feuerkraft im Uhrzeigersinn.

In diesem Zentrum verweilt in der kommenden Zeit ein wenig, damit ihr euch des Feuers der Liebe und auch des Lebens bewußt werdet!

Nun laßt diese feurige Kraft eure Wirbelsäule emporströmen über das Zentrum des göttlichen Willens! Ihr empfindet die sanfte Rotation — über das Zentrum der Weisheit, auch hier empfindet ihr die Berührung des göttlichen Feuers. — Himmel und Erde, vereint im Zentrum des Ernstes. — Geduldig gebt ihr euch den Übungen hin, um zum Sohn, zur Tochter des ewig heiligen Vaters hier im Erdenkleid zu reifen. — Liebe schenkt euch Flügel in eurem Bestreben — und die Barmherzigkeit des Vaters gibt euch Kraft, immer wieder aufs neue mit euch zu ringen. Ihr empfindet jetzt den aufsteigenden Jubel in euch: „Vater, ewig heiliger Vater, mein Blick ist heimwärts gerichtet, nicht mehr in die Tiefe der Finsternis, sondern hin zu Deinem Licht. Ich bin aus Dir. Danke, o Vater! In tiefer Demut verneige ich mich, Dein Kind, vor Dir. O ewig heiliges Sein, das auch mein Sein ist, ich bete Dich an.”

Aus diesem Gebetsgedanken werdet euch jetzt wieder eurer Körperlichkeit bewußt. Beendet in Bewußtheit eure Meditation, indem ihr die Lebenskraft in euren Händen, in euren Füßen durch Bewegung bemerkt. Ich, Jesus Christus, Bin inwendig diese Kraft in euch. Seid immer offen für sie, denn der Mensch hat den Willen, sich für diese zu öffnen oder sich auch zu verschließen! Jetzt ist es Zeit, ernsthaft das Bewußtsein aus dem Menschen zu lösen und in eure Seele zu heben, damit es sich mit eurem Höheren Selbst, dem Sohn, der Tochter des Vaters, vereinen kann. Mein Schutz, Mein Segen ist mit euch allen.

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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