Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

57. Schulung

Der Mantel Meiner Liebe ist schützend um euch gebreitet, und Güte und Barmherzigkeit wirken in eurem Leben. Sanft geleitet seid ihr von Mir, Jesus Christus, und dennoch frei nach dem urewig heiligen Gesetz der Kindschaft, frei, die Leitung anzunehmen oder eure Wege durch die Freiheit dieses Erdendaseins in Raum und Zeit, dem Fallgeschehen, zu wandern.

Meine Führung ist eins mit eurem Höheren Selbst, ist eins mit Gott. Aus dieser Einheit habt ihr eure Gedanken gesandt — denn nichts weiter ist euer Wandern durch dieses Raum-Zeit-Geschehen. Euer Platz ist im Herzen des Vaters. Nur in euren Gedanken, [Bewußtsein] die Schöpfungskräfte sind, wandert ihr durch die Tiefen dieses Seins, denn macht- und kraftvoll sind die Gedanken eines Sohnes, einer Tochter des Vaters. Der Gedanke, aus der Intelligenz Gottes geboren, ist die väterliche Kraft, die jedem von euch als Erbe mitgegeben wurde.

Mit euren Gedanken schöpft ihr aus der Intelligenz Gottes und seid daher auch Mitschöpfer. Der Gedanke wird durch die mütterliche Kraft zum Leben erweckt, geboren, und in der Tat der Liebe, Die Ich Bin, vollendet. Alles Sichtbare und Unsichtbare ist die Tat, ist die Schöpfung, ist die Liebe.

Macht- und kraftvoll sind eure Schöpfungsgedanken als Sohn, als Tochter Gottes. Doch was und wo ist die Kraft im Menschen? Es sind wiederum die Gedanken, gedacht durch euer Gehirn, das die höchste Energie herabtransformiert auf diese materielle Sphäre. Der Sohn oder die Tochter denkt, und der Mensch vollzieht seine Bahn im Kreise der Wiedergeburten, bis der Gedanke des Sohnes, der Tochter zurückkehrt zum Ursprung, zum Herzen des Vaters. Dann löst sich der Mensch vom Rad der Wiedergeburt und geht ein in sein wahres, göttliches Sein.

Die Kraft im Menschen, die über die Gedanken fließt, ist also Schöpfungskraft — nur herabtransformiert. Nähert ihr euch jedoch durch die Liebe und deren Umsetzung in eurem Alltag wieder eurer Sohn- oder Tochterschaft, so wird diese Schöpfungsenergie immer mächtiger. Deshalb prophezeite Ich euch, daß ihr mehr vollbringen werdet, als Ich vollbracht habe. Nach der Vollendung eures Liebedienstes auf Erden kehrt ihr heim zum Ursprung. Dort schöpft und schafft ihr mit euren Gedanken in alle Ewigkeit, zur Freude Gottes.

Aber auch jetzt im Menschenkleid schafft und schöpft ihr in unvorstellbarem Ausmaße. Ihr seid euch dieser Kräfte noch nicht bewußt, doch nach und nach werdet ihr mit euren Schöpfungskräften konfrontiert: Es sind eure eigenen Schöpfungen, die euch täglich begegnen als vermeintliche Prüfungen auf eurem Weg. Ängste sind Schöpfungen negativer Art. Freude, Liebe sind Schöpfungen positiver Art.

Das Lichtvolle überstrahlt das Dunkle,
doch auch des Dunklen müßt ihr euch jeweils bewußt werden.

Deshalb das Ringen mit den dunklen Mächten. Es ist das Ringen mit euch selbst. Erst, wenn ihr die Dunkelheit in euch selbst besiegt habt, habt ihr auch diese Angst überwunden, seid ihr zum wahren Lichtboten geworden.

Ihr spracht, von Mir angeregt, über die Stufen der Einweihung in die vier Elemente, mit denen ihr in und durch die Liebe eins werden müßt, um die Freiheit eines Sohnes, einer Tochter des Vaters zu erlangen. Denn Geduld, Liebe und Barmherzigkeit sind die Kindschaftseigenschaften, die ihr in der Beherrschung der vier Elemente einbringen müßt, sonst habt ihr sie für euch nicht in Liebe, Geduld und gekrönt von der Barmherzigkeit errungen.

Ich sprach davon, daß ein Zwang euch zwar die Elemente ebenfalls untertan macht, aber nur auf Zeit und nur in Raum und Zeit. Sie kommen in diesem Geschehen wieder auf euch zurück, da ihr die Elemente durch Gewalt an euch gebunden habt, und sie euch wiederum in die materielle Sphäre ziehen. Nur durch die Liebe werdet ihr wahrhaft eins mit der Erde, dem Wasser, der Luft und dem Feuer. Wobei die Reihenfolge nicht entscheidend ist, denn oftmals ist die Feuerprobe die schwerste. Die Angst vor der Erde, vor dem leiblichen Tod, habt ihr schon in Vorinkarnationen so oft überwunden, daß sie euch auf dem jetzigen Weg keine Furcht mehr einflößt. Doch Feuer, Wasser, Luft und die geistigen Sphären sind Gewalten, vor denen der Mensch sich klein und bezwingbar sieht.

Den Tod habt ihr überwunden, nicht nur einmal, viele Male. Die Erde nahm euren Leib, und die Seele schwang sich empor zum Licht. Doch das Wasser enthält ebenfalls schon Elemente der Luft. Die Geister der Wasser, tosend schlagen sie über euch zusammen — im Materiellen verkörpert durch die Wellen: Steht ihr ihnen furchtlos gegenüber? Der Blitz oder das Feuer, gewaltig auflodernd oder vom Himmel herabzuckend, feurige Geister, die nach euch greifen, euch binden wollen an dieses Sein hier im Materiellen.

Sind nicht, auch aus Vorinkarnationen, in euch noch Wünsche offen, das Feuer zu beherrschen, die Wassergeister euch untertan zu machen und die Geister der Lüfte euch zu Dienern zu unterwerfen? Erkennet, ihr Meine getreue Schar hier und überall, daß diese drei Prüfungen eng miteinander verwandt sind und nicht nur aus dem Aspekt der Materie zu sehen sind! Alles hat auch seine Sicht im seelischen und geistigen Bereich.

Ich sprach von den Bindungen, die die Seele lösen muß. Angst vor den Elementen hängt immer mit einem Vergehen gegen diese zusammen. Also nicht, wie ihr glaubt, daß ihr in einem Vorleben z. B. ertrunken oder verbrannt seid, ruft in euch diese Urmacht der Panik hervor, eine Angst, die ihr nicht beherrscht, sondern es sind die geistigen Kräfte, die mit diesen Elementen einhergehen.

Ein Kind Gottes, der Sohn, die Tochter, hat Schöpferkräfte in sich, wie Ich schon sagte. Steigt nun dieser Sohn, diese Tochter in die Tiefe, mittels der ausgesandten Gedankenkraft, so verbindet sich das Gotteskind mit den Elementen, die diese Welt des Scheins regieren. Die Verbindung muß sein, da sonst das Kind nicht über die Materie gehen könnte. Nur wenn es die vier Elemente annimmt, kann ein Leib für die zu inkarnierende Seele entstehen. Die Seele schafft sich den Körper.

Inkarniert sich ein Gotteskind zum ersten Mal, so ist die Liebe noch lebendig, und es schreitet durch diese Welt des Scheins in der Einheit mit den Elementen. Doch diese Einheit schenkt dem Kind gleichzeitig Kraft, und es bemerkt voller Erstaunen in seinem Menschsein, daß die Naturgewalten dem Menschen gehorchen. Und nun geschieht der Fall: Das Kind Gottes verschattet sich im menschlichen Kleid, weil der Mensch in Bereichen des Fallgeschehens Gewalt anwendet. Es verläßt den Pfad der Demut und bittet nicht mehr die Geister des Wassers, des Feuers, der Luft und der Erde, sondern es gebietet, und damit bindet es sich an diese Gewalten.

Die Bindungen an die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind im Laufe der Inkarnationen bei manchem noch vertieft, doch bei anderen schon gelöst worden. Wo es noch der Lösung bedarf, erkennt ihr an euren Ängsten. Beobachtet euch, und ihr wißt, woran ihr noch arbeiten müßt!

Die Kraft im Menschen hat Schöpfungsgewalt. Verwendet diese Schöpfungsgewalt ausschließlich in demütiger Liebe, die in dieser Gewalt dient! Ihr erkennt wiederum das Paradoxon in Meinen Worten, doch ihr versteht den Sinn. Denn wer sich vor den Gewalten neigt und in Demut die Schöpfungskraft benützt, der dient in der Einheit mit diesen. Nicht nur in dieser Welt der Erscheinlichkeiten, sondern im eigentlichen Sein, der Urewigkeit ohne Raum und Zeit.

Versteht Mich, Ihr seid nicht fern von Gott, Dem Vater. Ihr ruht in Seinem Herzen, nur mit euren Gedanken, mit eurem Bewußtsein durchschreitet ihr Raum und Zeit. Ihr seid auf allen Ebenen eures jeweiligen Erdenganges gleichzeitig. Eure Erkenntnis wirkt gleichzeitig, und euer Bewußtseinsgrad wird in all euren Lernprozessen angehoben, ohne daß ihr den Standpunkt im Herzen des Vaters verändert.

Damit ihr Meine Worte besser versteht, führe Ich euch wiederum in eine Meditation:


Entspannt gibt sich der Mensch dem Geiste hin, Der Ich in euch Bin. Die Zellen eures Körpers vibrieren im „Ich Bin die Liebe, das Leben”, in jeder Zelle. Alle Zellen eures Leibes atmen die Kraft dieses Lebens. Verkrampfungen lösen sich in dieser Liebe, die gleich Leben ist, denn nichts gibt es in diesem Augenblick, an was sich der Mensch noch krampfhaft festklammert. Frei und gelöst übergibt er sich dem Schwingen des Wortes, das an sein Ohr klingt, wie eine Melodie aus einer anderen Welt, der er lauscht. Eine Melodie, die ihn emporhebt, hinein in das Leben, in die Liebe, in die Einheit.

In diesem Licht wird der menschliche Leib leicht und schwerelos. Empfindet euch jetzt in euren Körper, in jede Zelle hinein! — Empfindet die Vibration der Liebe-Kraft! — Ein Strömen setzt in euch ein über die Ordnung zum Willen, zur Weisheit, zum Ernst, zur Geduld, zur Liebe und Barmherzigkeit, die Zentren, durch die die göttliche Kraft strömt, über die ihr mit eurem Ur-eigenen Erbe verbunden seid. Dieses Erbe ist es, was in euch die Melodie erzeugt, sich emporschwingend, eins werdend mit der Leichtigkeit der Luft.

Empfindet, wie die Schwere aus euren Füßen weicht, wie diese leicht und frei sind, wie die Schwere aus euren Unter- und Oberschenkeln weicht! Nichts bindet euch. Die Schwere weicht aus euren Händen, aus euren Armen, aus dem Unter- und Oberkörper. Leicht und frei sind auch eure Gedanken, ist euer Kopf.

In diesem Empfinden der Leichtigkeit begebt euch im Geiste an das Ufer des Meeres, eines Meeres, das in die Unendlichkeit reicht, über alle Sphären. Wasser rollen über den Sand an eure Füße heran, benetzen eure Zehen. Ihr neigt demütig euer Haupt: „O ihr Geister der Gewässer, ich grüße euch und segne euch im Namen des Allvaters und Allgeistes. Wenn ich euch jemals zu meinen Diensten gezwungen habe, so lege ich jetzt die Macht in eure Wellen nieder. Ich Bin eins mit euch — eins mit jedem Tropfen und mit dem ganzen Meere. Eins mit den Geistern aller Sphären, die das Wasser, den göttlichen Willen, symbolisieren und auch aus dem göttlichen Willen geschaffen wurden, um alle Gewässer zu regieren.”

Nun wandelt ihr leichten Fußes hinein in dieses Wasser, in die Wellen. Eine hohe Woge rollt auf euch zu. Sie türmt sich vor euch auf, und eine Frage dröhnt im Brausen dieser Woge an euer Ohr: „Bist du gewillt, in Liebe zu dienen, auch wenn ich dich verschlinge? Bist du gewillt, dich mir zu unterwerfen?” Wiederum neigt ihr euch und antwortet: „Es geschehe mir nach Gottes Willen.” Die Woge schleudert euch empor, und in diesem Emporschleudern empfindet ihr die Leichtigkeit eures Seins, und ihr seid nicht unter der Woge, sondern auf ihr, eins mit ihr, und ihr jubelt mit jedem einzelnen Tropfen: „Vater, o Allgeist, Dein Wille geschehe und geschieht!”

Die Woge legt euch sanft am Ufer ab. Noch einmal verneigt ihr euch und segnet sie im Namen des Allgeistes. — Ihr schreitet beglückt von dannen. Doch kaum habt ihr euch vom Wasser entfernt, züngeln Feuerflammen über das Steppengras, das sich vor euch ausbreitet. „Willst du nun flüchten vor uns?” rufen die Geister der Feuer euch zu. Hinter dir ist das rettende Wasser. „Sieh, du Menschlein, wir kommen, um unser Recht zu fordern. Wir haben dir gedient, nun diene du uns!” Ein Wind facht die Flammen noch an. Hellauf lodern sie. Ihr blickt zurück. Hinter euch das ruhige Meer. Sollt ihr zurückschrecken vor der Prüfung? Einer Prüfung, die keine ist, da ihr erst durch eure Schöpfungskräfte sie selbst zu einer solchen werden ließet.

Der Mensch wendet sich verzagt zurück, geht ein paar Schritte auf dem Sand, dem graslosen, dem Wasser wieder zu. Und die Flammengeister lachen höhnisch: „O du armes Menschlein! Siehe, wie du weichst vor unserer Gewalt.” Doch da erklingt eine wundervolle Melodie inmitten der Flammen. Licht strahlt in diesen auf, Licht, nicht aus dem niedrigen Feuermeer der niedrigen Geister, sondern aus dem höheren, dem Urlicht herstammenden Feuer. Und wiederum geht der Mensch, gehst Du, o inkarniertes Gotteskind, auf diese Flammen zu und neigst demütig dein Haupt.

In der Ferne ist neben dieser wundervollen Melodie auch der Donner in Raum und Zeit zu hören. Hin- und hergerissen zwischen Licht und Finsternis ringt der Mensch um das Licht in sich, bezwingt die Angst, die er selbst geschaffen, und schreitet in das feuergeschwärzte Gras.

Und siehe da, unter seinem Tritt erlischt das Feuer, denn im Schreiten neigt er sein Haupt, bereit, sich den Geistern der Feuer hinzugeben, bereit zu verbrennen, um gereinigt in das Höhere Licht einzutreten. Schöpfungsgedanken durchströmen nunmehr den Menschen, und er segnet in Liebe die Geister der Feuer. Donner schreckt ihn nicht mehr, und das Licht, in das er geht, empfängt ihn voller Milde und Güte, es ist das Licht der Heimat, das den vorwärtsschreitenden Menschen einhüllt, es ist die Demut, die der Sohn, die Tochter in Raum und Zeit lebt.

Das Feuer erlischt. Der Lichtstrahl senkt sich in das Herz des Menschen als Liebe, und sein Bewußtsein erweitert sich um die Erfahrung der Liebe zum Feuer und zu den Geistern, die es beherrschen.

Doch nunmehr tritt das Erdgebundene an ihn heran. Viele Male ging der Mensch schon über die Erde. Du, Mein Kind, und du — ihr alle. Das Erdgebundene, was ist es? Es sind die Brüder und Schwestern, die ebenfalls wie du mittels ihrer Gedankenkraft die Schwärze der Dunkelheit durchschreiten. Und da auch du in dieser Dunkelheit weilst und da und dort dieser Dunkelheit gedanklich deine Hand reichtest, so fordern sie von dir jetzt Gleiches. Macht ist dir gegeben, die Dunkelheit von deiner Seite zu weisen, doch mit dieser Macht ist die Aufgabe nicht gelöst.

Solange Macht sich nicht in Liebe wandelt, ist die Dunkelheit nicht er-löst. Bist du, o Mein Sohn, Meine Tochter nicht ausgegangen, um mit zu erlösen, um inmitten der Dunkelheit Licht zu sein? Wo überall reichst du aber noch der Dunkelheit — der Macht — deine Hand? An was alles hast du dich noch gebunden, damit dadurch den dunklen Kräften Macht gegeben ist über dich? Nur wenn du frei bist in dir von aller Gebundenheit an das Materielle, dann ist auch die Liebe in dir so gewachsen, daß du jenen Wesen mit Liebe entgegentrittst und ihnen zeigst, daß auch ihr Platz das Herz des Vaters ist, und es nur die gottfernen Gedanken sind, mit denen sie sich identifizieren.

In dem Augenblick, wo du deine Gebundenheiten in die Schale legst, die Ich dir in der letzten Offenbarung reichte, bist du frei, frei für deine Aufgabe.

Du trittst jenen Wesen entgegen, und dein Wesen selbst ist Licht, und dieses Licht strahlt inmitten der Dunkelheit, und wohin dieses Licht — dein Licht — trifft, ist es nicht mehr dunkel, das Dunkle erhellt sich, wandelt sich in Licht.

O Mensch, siehe, dann gehst du auch durch das Tor des bewußten Todes. Das heißt, der Tod ist für dich kein Schrecken mehr. Selbst wenn die Mutter Erde deinen Leib noch einhüllt, du verläßt als vollbewußtes Kind des Allerhöchsten das irdische Kleid und schreitest im Jubel der dich begleitenden Engel durch das Tor der Seligkeit.

In der Gemeinschaft der Seligen tritt an dich dann unter Umständen noch einmal — aus deinem Versprechen her geboren — der Engel deiner Geschicke an dich heran, um dich zu fragen, ob du einen erneuten Gang über diese Erdsphäre vollbringen willst, selbst wenn die Gefahr besteht, erneut im irdischen Geschehen zu fallen. O Mensch, höre: Wenn du, in dieser Seligkeit schwingend, und im Bewußtsein all des Leides, das dir durch einen erneuten Erdengang bevorstehen könnte, wiederum sagst: „Mir geschehe nach dem Willen Gottes, und damit nach dem heiligen Versprechen, das ich einst gab!” dann hast du den Tod wahrlich überwunden, und es wird dir die Befähigung in die Hand gelegt, in der folgenden Inkarnation deine Körperzellen in höhere Schwingung zu bringen, deinen körperlichen Leib zu vergeistigen.

O Mensch, höre! Ich habe dich im Seelenbewußtsein über die Stationen, die gleich den Kreuzwegstationen Meines irdischen Seins sind, geführt. Du bist bereit, Mir nachzufolgen, also stelle dich mutig all deinen Ängsten entgegen und erkenne, daß Angst nur dort entstehen konnte, wo es dir an Demut mangelte! Du wirst noch einige Zeit brauchen, um die volle Tiefe Meiner Worte zu verstehen, doch mit deinem guten Willen wirst du in die Weisheit des gesprochenen Wortes eindringen und die Tiefe nach und nach erkennen.

Frei bist du, Mein Kind, das Ich angenommen habe, hier im irdischen Sein, frei, Mir nachzufolgen, Mir, Jesus Christus, Der Liebe. Frei bist du als Kind des Allerhöchsten in der Anwendung der Schöpfungskraft, die dir verliehen ist.

So kehre nun zurück in das irdische Geschehen! Du empfindest wieder die Schwere der Erdanziehung. Die Leichtigkeit schwindet aus deinem Kopf, dem Nacken, dem Ober- und Unterkörper, aus deinen Armen, Beinen und Füßen. Schwer ruht dein Körper, noch eins mit der Erde, die ihn trägt. Doch wisse, du kannst dich jederzeit befreien, du, o Seele, die du in diesem Körper wohnst. Die Freiheit ist dir gegeben.

Höre Meinen Ruf und kommÂ’ in die Sphären des Lichtes, um auch dort zu wirken, mit Mir und an Meiner Seite, auch in dem Bewußtsein deines Tagesablaufes! Der Mantel Meiner Liebe hüllt dich, o Meine Schwester, Mein Bruder, Mein angenommenes Kind in diesem Erdendasein, ein. Laß diese Liebe — in dir und durch dich — ohne Unterlaß wirken!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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