Heute ist Samstag, 25. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

45. Schulung

In der Tiefe eures Seins Bin Ich, Jesus Christus, eins mit euch, mit jedem einzelnen. Damit diese Einheit auch auf den Menschen ausstrahlt und auch diesen mit einbezieht, strömt Meine Kraft auch dem Schäfchen zu, das noch ein wenig bockig an Meiner Seite den Weg ins Licht geht.

Meine geliebte, treue Schar hier im Kreis und überall, Ich spreche im Ernst zu euch, denn der Ernst wirkt in diesem Raum-Zeit-Geschehen, das ihr als ein neues Jahr, einen neuen Zeitabschnitt, betrachtet. Überall wirkt der Ernst, durchstrahlt von Meiner Liebe, damit viele, ja möglichst alle Meine Schafe, zur Herde der Liebe finden, damit die Freude am Ende dieses Zeitabschnitts in den Himmeln, und damit auch in euch, jubelt, seid ihr alle aufgerufen, ernsthaft den Weg der Liebe in der Einheit mit Mir zu beschreiten.

Liebe, wie oft hört ihr dieses Wort... In wieviel Möglichkeiten wird es aufgeteilt? Doch ihr wißt, daß Liebe Verstehen ist, daß Liebe Einheit — und nur diese — kennt und niemanden verurteilt noch richtet. „Richtet und urteilt nicht, auf daß ihr nicht ge-richtet und ver-urteilt werdet, denn mit dem Maße mit dem ihr meßt, werdet auch ihr gemessen werden!” Worte aus der Schrift, die ihr kennt, und doch ist der Mensch immer wieder geneigt, seine Mitgeschwister sofort zu verurteilen, wenn ihm — nach seiner Ansicht — Negatives begegnet.

Was ist denn Ansicht? Es sind Vorstellungen und Meinungen. Diese kommen aus der Vergangenheit, spiegeln eure eigenen Schwächen und wirken, so ihr negativ denkt, in die Zukunft. Ihr, die ihr euch fest entschlossen habt, mit Mir durch den Ernst dieser Zeit zu schreiten, bitte Ich, gehet tapfer mit eurem Menschen zu Gericht, und beobachtet eure Vorstellungen und Meinungen, damit ihr diese im Augenblick des Erkennens auflöst und Liebe durch euch wirken und strahlen kann!

Ein Heilwerkzeug ist, wie schon der Name sagt: ein Werkzeug, durch das das Heil strömt. Das Heil Bin Ich, ist die Liebe. Ein Werkzeug, durch das Meine Kraft fließt, sollte in der Bewußtheit des Augenblicks leben und sich in diesem Augenblick immer wieder erkennen und seine alten, eingefahrenen Geleise aus der Vergangenheit verlassen, um Meinen Weg, in der Einheit mit Mir, zu wandeln.

Eure Rede sei klar und deutlich, vom Geist der Wahrhaftigkeit geprägt und in dem Bewußtsein, daß Ich durch euch spreche, wenn ihr in der Einheit mit Mir lebt.

Da der Mensch noch nicht fähig ist, immer in dieser hohen Schwingung zu verbleiben, so möget ihr euch mehr zur Stille ermahnen, nur sprechen, was unbedingt notwendig ist, um die liebevolle Kommunikation mit euren Nächsten aufrechtzuerhalten.

Prüfet eure Worte im Licht der Liebe!

Laßt Zorn, Unmut und Ähnliches in euch nicht mehr Raum gewinnen, denn nur so kann Ich euch immer stärker mit Meiner Kraft des Lebens erfüllen! Damit beantworte Ich auch eure im Kreis gestellte Frage, Ich Bin das Leben. Das Leben ist gleich der Liebe, ist gleich der Schöpfungskraft, die alles wandelt, die alles schafft.

Wenn dieses Leben, diese Liebe, euren menschlichen Leib durchstrahlt, so wandert ihr, so wie es euch überliefert ist, über die Wasser, und die Fluten werden über euch nicht zusammenschlagen. Das Wasser neigt sich vor der Kraft des Lebens, und ihr verneigt euch vor der Schöpfung.

Erkennt, daß Liebe und Leben eine Einheit sind, und „kranksein” infolgedessen Mangel an Liebe ist! Wenige Ausnahmen gibt es. Diese Ausnahmen sind Meine Werkzeuge. Aber sie dürfen sich dessen nie sicher sein, denn das wäre schon wieder mangelnde Demut.

Werkzeuge, so wurde euch gesagt, sind Mitträger des Weltenkreuzes. Noch einmal zur näheren Erläuterung: Wenn ihr also denkt: „Ich trage das Weltenkreuz, und deshalb bin ich krank”, seid ihr nicht in der Demut, denn stolz erhebt ihr euch und stellt euch über eure Nächsten. („Denn alle anderen sind ja krank aus ihrer Schuld heraus”, so denkt ihr.) Erkennt ihr, wie scharf des Messers Schneide ist, über die ihr schreitet?

Prüft euch immer wieder in euren Gedanken! Nie sollt ihr euch selbst erhöhen, euch über den Nächsten stellen! Das sind die Fallstricke, und sie sind allen gespannt, wie Ich es euch voraussagte. Ich lasse euch auch stolpern, damit ihr während der Zeit der Schulung bemerkt und dadurch in der Erkenntnis reift, wie oft euch Hochmut begegnet und ihr diese Eigenschaft, die zum Fall geführt hat, noch selbst in euch tragt.

Auch wenn Meine Worte ernst klingen, so wißt ihr, daß sie aus der Liebe gesprochen sind, eine Liebe, die euch, Meine Diener, über jede Hürde tragen möchte; doch darf dies nicht sein, sonst würdet ihr nicht wachsen und der Liebe entgegenreifen.

Durch eure Übung des Schweigens, des Dem-anderen-Zuhörens, verstärkt sich euer Verständnis für den Nächsten. Solange ihr sprecht, so lange kann sich euer Gegenüber euch nicht mitteilen, sowohl auf der materiellen Ebene durch das Gespräch, wie auf der seelischen durch das Empfinden. Wenn ihr jedoch schweigt, dem anderen zuhört, ihn reden laßt — ganz gleich, ob es nun Auseinandersetzungen sind oder irgendwelche Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Art —, dann wird durch eure Bereitschaft zuzuhören so mancher Gordische Knoten kraftvoll mit dem Schwert der Liebe durchtrennt. Und befreit wandert euer Nächster und auch ihr weiter die Wege hin zum Licht.

Durch das Zuhören nehmt ihr gleichzeitig die Möglichkeit des Aussendens der Heilströme wahr. Nun wiederhole Ich für die Geschwister, die nicht hier im Kreis anwesend sind, was besprochen wurde: Wenn ihr Heilkräfte aussendet, verbunden mit Mir, in der Einheit mir Mir, damit in Meinem Willen handelnd, dann fließen diese Kräfte eurem Nächsten zu. Ist er bereit, sie aufzunehmen, so wirken sie auf die Seele — für den anderen meist unbewußt — und auch auf den Leib, so es im Gesetz möglich ist.

Ist euer Gegenüber nicht bereit, diese Kräfte anzunehmen — die Entscheidung liegt bei der Seele; ihr wißt, die Seele ist die Verschattung des reinen geistigen Funkens, des reinen Gotteskindes —, ist also euer Gegenüber noch nicht bereit, die Liebe wirken zu lassen, so wirkt diese nach Meinem Willen im weiteren Umkreis. Zum Beispiel werden all jene von Meiner Liebe berührt, die mit diesem Gegenüber ständig in zwischenmenschlichem Kontakt sind. Auch über die Mitmenschen kann die Kraft auf die Seele rückwirken.

Liebe wirkt immer auf verschiedene Art und Weise. Achtet nur darauf, daß ihr immer Aussender von Liebe seid, denn das, was ihr aussendet, kehrt in verstärktem Maße auch wieder zu euch zurück! Alles ist Energie. Eure Gedanken sind purste Energie, Schöpfungskraft, ihr wißt es. Und diese Energien wirken nach dem göttlichen Gesetz, ihr braucht euch keine Gedanken über die Wirksamkeit machen.

Achtet darauf, daß ihr nicht über einen der so zahlreich gespannten Stricke stolpert und z. B. denkt: „Ach, Herr, jetzt habe ich jenem schon so viel Liebe zugesandt, und noch immer bringt er kaum ein gutes Wort hervor. Was muß jener doch verschattet sein, daß überhaupt keine Liebe wirken kann, daß nicht einmal Du es vermagst, o Herr.”

— — —

Dabei Bin Ich, Jesus Christus, es, Der euch in eurem Nächsten diese vermeintliche Dunkelheit entgegenspiegelt, damit ihr euren Hochmut bemerkt.

Wißt ihr denn, wie es wirklich im Inneren eures Nächsten aussieht? Wißt ihr, wie er empfindet, wie er anderen gegenüber denkt? Nein, noch wißt ihr es nicht! Ich betone das Wort ‘noch’, denn je mehr ihr in der Gegenwart, im Augenblick, in der Einheit mit Mir lebt, desto leichter erkennt ihr auch eure Nächsten. Ihr schaut zum Beispiel gerade jenem in das Antlitz, in die Augen, und seht, daß er mürrisch ist, weil er Schmerzen trägt, nicht, weil er euch nicht mag. Voller Liebe hüllt ihr diesen Leidtragenden ein, geschwisterlich mit ihm empfindend, ein Herz und eine Seele — so wie es bei euch heißt — bildend.

Ihr erkennt also, daß ihr wahrlich Mitgestalter, Mitschöpfer eurer nächsten Umgebung und im weiten Kreis dieser Erde seid. Licht gebiert Licht, Dunkelheit vergrößert Dunkelheit. So seid Mein Licht!

Einen anderen Aspekt möchte Ich heute kurz streifen. Noch denkt ihr in der Polarität Tag und Nacht. Ich habe euch gelehrt, daß ihr den Tag mit Mir beginnt und auch den Tag mit Mir beschließt. Durch diese Verbindung ist der Tag gesegnet und die Nacht ebenfalls, in der die Seele auf verschiedenen Ebenen wirkt, während der Körper ruht. Die Bewußtheit des Tagesgeschehens sollte auch nach und nach von euch in der Nacht Besitz ergreifen.

Ihr wißt, daß Ich euch auch durch Träume führe. Schon immer wurden Menschen über Träume aus dem Geiste belehrt, und so sie den Lehrinhalt erkannten, konnten sie mit diesem Traumgeschehen im Tagesbewußtsein arbeiten. Auch ihr hattet schon Träume, die wegweisend waren. So wegweisend, wie der Traum von den sieben fetten Kühen und den sieben mageren, den damals Joseph [im Alten Testament dem ägyptischen Pharao] deutete. Das Deuten dieser Träume fällt euch noch ein wenig schwer, doch wisset: Auch die Nacht gehört zu eurer Bewußtheit. Nach und nach werdet ihr bewußt in die Nacht gehen, bewußt auch aus der Nacht erwachen, wissend, was euch die Nacht an Weiterschulung geboten hat.

So möget ihr auch auf eure Träume achten.

Wer glaubt, nicht zu träumen, weiß, daß jeder Mensch träumt. Gleich beim Erwachen versucht euch zu erinnern. Gelingt dies nicht, so nehmt euch am Abend vor, den Traum, der für euch besonders wichtig ist, mit in das Tagesgeschehen herüberzunehmen! Die Symbolik wird euch nach und nach erklärt. In dieser Symbolik erkennt ihr, woran ihr noch arbeiten müßt, woran es euch noch mangelt. Auch Trost und Kraft werden euch in diesen Träumen geschenkt, im Tagesbewußtsein Meinen Spuren zu folgen.

Die Bewußtheit von Tag und Nacht wird so weit führen, daß ihr, solltet ihr euren Körper ablegen wollen, genau wißt, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist. Nun komme Ich wiederum auf diese Frage zurück, und so, wie ihr bewußt in die Nacht schreitet, so schreitet ihr bewußt aus der Nacht dieses menschlichen Seins hinein in das Licht der Ewigkeit. Ihr legt euren Körper zur Ruhe, richtet euren seelischen Blick auf Mich, Jesus Christus. Der Himmel öffnet sich, Ich reiche euch die Hand. Der Chor der Engel jubelt, und ihr erhebt euch von dem Lager, auf dem nur die Materie ruht, und schreitet mit Mir in euer wahres Daheim. Ein leiser Anklang könnte für euch jede Nacht gegeben sein, doch bedarf es dazu einiger Übung.

So seid ihr gesegnet, Meine Geliebten, hier und auf dem ganzen Erdenrund. Alle Meine Menschenkinder, gleich welcher Gemeinschaft, welcher Religion, welcher Rasse, welchem Volk zugehörig, alle sind sie in Mir, Der Liebe, geborgen, gesegnet und getragen!

So wandert in dieses Jahr des Ernstes mit Freude! — Das ist im Geiste kein Widerspruch.

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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