Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

Die Liebe zu Gott
Der Weg zur mystischen Vereinigung

41. Schulung

Meine geliebten Freunde, Ich, Jesus Christus, Bin mit euch hier in der Runde und mit allen, die Meine Worte lesen und in ihrem Herzen bewegen. Ich Bin mit allen Meinen Schafen auf der ganzen Erde.

Meine Freunde, die ihr euch um Mich versammelt habt, die ihr bereit seid, Mir nachzufolgen, Ich frage euch, wie ernst es euch mit diesem Weg wirklich ist? Wisset, ihr steht jetzt an einer Schwelle! Ihr verlasset den Weg des Schülers, gesegnet mit Meiner Kraft, um Mir in allem nachzufolgen. Wenn ihr Mein Leben betrachtet, so wie es euch überliefert ist, so wißt ihr, was diese Nachfolge bedeutet.

Ihr sprecht von euren Ängsten und Sorgen, ihr berichtet über eure Erlebnisse, und Ich, Die Liebe, stehe an eurer Seite und blicke euch fragend an:

Liebst du, o Meine Braut, Mich wirklich von ganzem Herzen?

Verneigst dich in tiefster Demut und Liebe
vor Gott, Deinem Vater?

Bist du bereit, die Liebe und die Demut zu leben?

Willst du, o Meine Herzensbraut, Mir folgen und durch
deine Gefolgschaft das Werk der Erlösung mittragen?

Willst du es mit Mir, Jesus Christus, zur Vollendung führen?

Sind deine Empfindungen, deine Gedanken,
deine Worte und deine Werke vom Licht der Liebe durchstrahlt?

Bist du bereit, o Meine Braut, auch das Weltenkreuz
mit auf deine Schultern zu nehmen?
Das bedeutet, daß du mit Mir gemeinsam den Schmerz
und die Pein deiner Mitgeschwister auf dich nimmst,
ohne zu murren, ohne zu klagen, geduldig, demütig,
gleichgültig, was für Schicksalsprüfungen dir
durch dieses Weltenkreuz auf die Schulter gelegt werden.

Willst du, so wie Ich, alle deine Mitgeschwister von Herzen lieben,
in ihnen den göttlichen Funken sehen
und dich demütig vor diesem neigen,
ganz gleich, wie dein Mitmensch sich dir gegenüber verhält?
Willst du deine Liebe in die Schöpfung senden und mit
umwandeln, was in niedrigste Schwingung gebracht wurde?

Bist du bereit, diese Schwingung durch deine Empfindungen,
deine Gedanken, deine Tat des Segnens und der Liebe anzuheben,
daß sich dereinst alles wieder in höchster reinster Schwingung befindet?

Willst du in der Gegenwart mit Mir, Jesus Christus, leben,
so daß Ich dich in jedem Augenblick mit seligster Liebe erfüllen kann?

Willst du, Meine Braut, jeden Tag Mir weihen
und dich abends prüfen, ob dieser Tag der Weihe würdig war?
Dazu gehört, daß du dich wenigstens einmal am Tag
aus der Welt zurückziehst und dich in einer Meditation mit Mir verbindest.

Denn siehe, o Meine Braut, auch Ich habe Mich,
nachdem Ich das Volk belehrt hatte, immer wieder zurückgezogen,
war für Meine Jünger plötzlich verschwunden,
weil Ich bei Gott, Meinem Vater, sein wollte.

Und auch du sollst in der Meditation
in die göttliche Einheit finden!

Das sind Meine Fragen an euch. Sie sind ernst und wegweisend. Wenn ihr auch nicht sofort jede der einzelnen Fragen unumwunden bejahen könnt, weil der Mensch seine Rechte fordert, so sage Ich wiederum: „Nicht die Vollendung der Tat ist gefragt, sondern euer Bemühen.” Wer sich bemüht, lebt in der Gegenwart, lebt im Augenblick, lebt in und aus Mir, und all Meine Kraft und Meine Hilfe strömen euch in diesem Augenblick zu und helfen euch, daß aus eurem Bemühen die Tat erwächst.

Sehet, die Zeit der Ernte ist angebrochen! Ich brauche Arbeiter in Meinem Weinberg. Wiederum seid ihr absolut frei in eurem Willensentscheid, den Weg der Liebe, aber auch der tiefsten Demut, mit Mir in der Nachfolge zu beschreiten oder euch mit dem zufrieden zu geben, was euch bisher an geistigem Gut geschenkt wurde. Denn wer in Meinen Weinberg eintritt, der tritt gleichzeitig in den Brautstand ein, und das Öl in den Lampen ist die gelebte Liebe.

Ihr kennt das Gleichnis von den Jungfrauen. Doch wisset, auch für die Törichten unter ihnen bleibt die Pforte offen, auch sie werden von Mir heimgeführt! Der Weg ist etwas schwieriger für diese, denn sie haben alle Gnade von Mir erfahren und sich dennoch entschieden, weiter die Wege über die Welt zu gehen und der Welt mehr zu gehorchen als dem Geiste. Doch die Barmherzigkeit des Vaters durch Mich, Jesus Christus, ist so unendlich wie die Liebe — ewig, immerwährend —, so daß sie auch jene törichten Jungfrauen, die noch den Weg über die Welt wandern wollen, irgendwann einmal einholt, und der Ruf des Bräutigams wird dann gehört: „Komm heim, siehe die Welt zerbricht, Materie vergeht! Blicke in das geistige Geschehen, es währt ewig!”

Der Weg ist für die, die sich für den Brautstand entscheiden, nicht einfach, denn der Mensch muß sich in tiefster Demut neigen, bis er ausgestreckt im Staub der Erde liegt — dies ist sinnbildlich zu verstehen.

Dann jedoch ist der Weg ins Licht an Meiner Seite voller Freude, denn Meine Gegenwart ist für Meine Braut in jedem Augenblick so spürbar, daß sie in einem Schauer von Glückseligkeit ihrer Wege geht. In dieser Glückseligkeit strömt die Liebe zu Gott, Dem Vater, mit dem Ich eins Bin, und in Seine Schöpfung — denn alles ist in und aus Seinem Geiste — und dadurch auch zu allen Mitgeschwistern. Diese Liebe überstrahlt alle menschlichen Schwächen und befähigt euch, die geistigen Sinne zu erschließen.

Schon jetzt, Meine Geliebten, empfindet ihr den Strom der Liebe in euch pulsieren. Schon jetzt verbindet sich euer Seelenbewußtsein mit der Schöpfung, und der Mensch fühlt dies.

Das ist erst der Beginn! Wenn ihr mit Mir weiterwandert, euch für den Augenblick entscheidet, dann öffnen sich die geistigen Welten, das wahre Sein der Schöpfung, und ihr wachst in die Weisheit Gottes hinein und erkennt, wie alles in dieser wunderbaren Gott-Einheit zusammenwirkt. Nicht länger macht ihr euch dann Sorgen um das Morgen, weder um euer eigenes, noch um das eurer Nächsten, denn aus Seiner Weisheit erkennt ihr, wie wunderbar behütet und geschützt jedes Kind an der Hand des Vaters seine Erfahrungsschritte macht, die es letztlich heimführt.

Die Ewigkeit ist ein Zustand, der sich euch erschließt, ein beseligtes Sein. Auch die Sicht der Engel an eurer Seite ist euch nicht länger verschlossen, sondern die geistige Sehe ist geöffnet, und ihr erkennt, wie auf allen Ebenen — den materiellen, wie den geistigen — zusammengearbeitet wird: Noch einmal: Es gibt keinen Zufall; alles was geschieht, hat Bedeutung. So kann euch jeder Augenblick unendlich viel lehren — euch in die Weisheit Gottes führen.

Ihr habt nun ein paar Wochen Zeit, euch mit Meinen Bitten vertraut zu machen und sie für euch selbst zu beantworten. Ihr habt Zeit für die Entscheidung, denn dieser Schritt will bedacht sein. Die Konsequenz habe Ich euch aufgezeigt.

In diesen Wochen geleite Ich euch intensiv, führe euch auch über mehrere Schwierigkeiten, in denen ihr die Prüfung erkennen sollt, die Prüfung, die jedem Meiner Nachfolger auferlegt ist: Ob er es wahrlich ernst meint mit dem Schritt zur Brautschaft. Er erkennt, die Brautschaft ist ein Zustand, der Zustand des Augenblicks, der Einheit mir Mir, Jesus Christus, der Liebe, die durch euch voll wirksam werden möchte.

Verbindet euch weiter mit den Steinen, den Pflanzen, den Tieren, mit euren Nächsten, und empfindet euch in die Grundschwingung der All-Liebe hinein, also des Eins-Seins mit allem. Ihr seid Individualität und doch eins mit Gott, dem Leben, der Liebe, mit Mir. Früher oder später vollzieht ihr den Schritt, um den Ich euch bitte.

So möget ihr euch prüfen, euch auch prüfen lassen und dadurch zur Erkenntnis gelangen. Ich Bin euch so nahe, Ich Bin in diesem Augenblick, mit Meiner Christusschwingung in der Einheit mit euch. Ihr empfindet dies, und ihr hört Meinen bittenden Ruf: „Komm, schau nicht zurück in die Welt mit ihrem falschen Schein, sondern folge Mir nach!”

Mein Segen durchstrahlt und geleitet euch besonders intensiv durch die nun kommende Zeit!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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