Heute ist Sonntag, 24. September 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Liebe zu allen Mitmenschen
Erkenne dich im Nächsten
Persönlichkeitserforschung

29. Schulung

Meine geliebte Jüngerschar, Ich, Jesus Christus, möchte euch aus all euren menschlichen Denkprozessen herausführen, hinein in die Freiheit des Geistes, in die Freiheit der Liebe. Dieser Weg führt erst einmal über eure Schwächen, über die Erkenntnis, eure Spiegelung in eurem Nächsten.

Als Ich als Jesus über die Erde ging, belehrte Ich Meine Jünger durch viele Gleichnisse. Oft verstanden sie Meine Worte nicht, weil sie nicht hinter den Sinn dieser Worte blickten.

Wenn Ich euch in der heutigen Zeit durch die Schulung führe, so ist euch zur Aufgabe gestellt, euer Leben symbolhaft zu betrachten und hinter die einzelnen Stationen zu schauen: Warum ist euer Leben so und nicht anders verlaufen? Was hat euch geprägt? Welche Verhaltensmuster habt ihr euch angewöhnt, und wie könnt ihr zur geistigen Freiheit, die Ich euch lehre, gelangen?

In allem, was euch widerfährt, Meine geliebten Schafe, führe Ich euch auf den Weg der Erkenntnis. Wenn ihr auf die bisher besprochenen zwölf Jahre eures Erdendaseins zurückblickt, so habt ihr euren Roten Faden gefunden, der euch bis in die jetzige Inkarnation festhält. Von diesem Roten Faden gilt es sich zu lösen. Denn wie Ich euch schon erklärte, reicht dieser Faden zurück — bei manchen über mehrere Inkarnationen. Die Vergangenheit soll sich im Licht der Gegenwart, im Licht des jetzt eingeschlagenen Pfads wandeln.

Ihr spracht wiederum über Institutionen, über vielerlei Religionen, die sich abgrenzen von den anderen, die glauben, die alleinige Wahrheit zu besitzen. Ihr habt aber auch von einer anderen Religionsgemeinschaft gehört, die nicht einengt, die ihren Gläubigen die Freiheit läßt, durch eure Schwester, die im buddhistischen Glauben erzogen wurde.

Ihr, Meine Geliebten, habt euch bewußt den christlichen Glauben für diese Inkarnation gewählt, den Glauben der befreienden Liebe. Die Liebe wird zwar auch in allen anderen Religionen auf der Erde gelehrt, doch wird dort die Individualität des Geistkindes verneint, das von Gott, Dem Vater, gesegnet diese Individualität erhielt. Auch wenn es dereinst alle Tiefen durchschritten hat und in die ewige Heimat, in die Ewigkeit, in das reingeistige Sein zurückgekehrt ist, behält es seine Individualität, ist jedoch dann wieder in der Einheit mit Gott und Seinem Gesetz der dienenden Liebe.

Ich, die menschgewordene Liebe Gottes, ging in Jesus zur Erde, um euch diese ‘Frohe Botschaft’ zu bringen, denn vor Meinem Schritt über Golgatha und dem durch Mich vollbrachten Liebeopfer war die Auflösung der Schöpfung und des Kindvolkes im göttlichen Sein durch den immer tiefer gehenden Fall vorprogrammiert.

Als sich dieses Geschehen abzeichnete, sich also die Schöpfung der Auflösung näherte, ist der Vater durch Mich, Jesus Christus, über die Erde gegangen, um Seine Kinder zu stützen, um sie vor diesem Auflösungsprozeß zu bewahren. Die Auflösung war das Ziel der damals noch sogenannten satanischen Kräfte. Gott, Der Ewige, wäre dadurch besiegt worden, denn alles Gefallene, aber auch die reingeistigen Welten, alles, was also aus Liebe geschaffen war, hätte sich wieder auflösen müssen. Nach dem Liebe-Gesetz des Vaters durfte dies nicht sein.

Er hat Seine Kinder bei ihren Namen gerufen, und diese sollten sie ewig tragen als individuelle Geist-Persönlichkeiten. Bei Meinem „Es ist vollbracht” auf Golgatha verströmte sich der Geist Der Liebe und verschenkte sich an alle Menschen und Seelen in den Reinigungsebenen, um sie zu stützen, damit sich dieser Auflösungsprozeß nicht weiter fortsetzt, sondern aufgehalten wird.

Dies war Mein Auftrag als Mensch Jesus. Der Vater in Mir hat diesen Auftrag vollbracht. Er selbst verschenkte sich in Seiner Liebe an alle Seine Kinder, um sie heimzuholen: Das ist das Christentum.

Christ-Sein heißt: „Liebe zu leben in der individuellen Geist-Persönlichkeit bis in alle Ewigkeit!” Die Tragweite dieses Satzes werdet ihr erst verstehen, wenn ihr, Meine Schüler, als Christ gegenüber Andersgläubigen, die euch zur Prüfung gegeben werden, bestehen müßt, damit ihr zeigen könnt, ob ihr wahrlich verstanden habt, was Christ-Sein heißt.

Christ-Sein ist: „Sich in Demut vor denen zu neigen
und ihnen zu verzeihen, die euch ans Kreuz schlagen,
euch verspotten bis in den Tod hinein.”

Das ist der Unterschied zu allen anderen Religionen. Diese Liebe wird siegen! Diese Liebe, die sich in allertiefster Demut vor jedem eurer Brüder und jeder eurer Schwestern neigt, die sagt: „O mein Bruder, in dem Gott wohnt, ich bin unwürdig, dir die Schuhriemen zu lösen”.

Weshalb habe Ich euch das Symbol der Fußwaschung geschenkt? Warum habe Ich Meine Jünger gebeten, sich von Mir die Füße waschen zu lassen? Versteht auch hier die Symbolik hinter den Worten, nicht nur die Demut, in der Ich Mich vor allen Meinen Jüngern neigte. Ich, der Ich in Meinem Inneren mit dem Vater eins war und Bin, wusch auch jenem Jünger die Füße, der Mich wenige Stunden später Meinen Feinden auslieferte, auch vor ihm neigte Ich Mich. Das ist Christ-Sein.

So möget auch ihr euch vor jedem eurer Nächsten neigen, gleichgültig wie er sich euch gegenüber verhält. Seht das Göttliche in ihm, bejaht das Gute in ihm, auch wenn ihr vermeint, nur Negatives zu sehen!

Ich erinnere euch: Das, was euch negativ entgegenstrahlt, was in euch Emotionen weckt, ist euer eigenes Antlitz, das sich spiegelt. So schwer das manchmal für euch zu verstehen ist, dem ist so.

Wahrlich, Ich sage euch: „So wie der eine oder andere sich nach der Seele sehnt, mit der er vor Gott, Dem Ewigen, ein Dualpaar ist, so sehr sehnt sich der Vater nach jedem einzelnen Kind.”

So wie ihr — wie in einem ausdrucksvollen Traumgesicht geschildert — nach eurem Du gesucht habt, es immer wieder in mehreren Inkarnationen aus der Dunkelheit zum Licht emporgehoben habt, so sehr sucht und ruft euch auch der Vater durch Mich, Jesus Christus.

Vor Ihm seid ihr alle gleich. Er, der All-Eine, blickt nicht auf Religionen, auf Gemeinschaften, sondern Seine Sonne der Liebe strahlt auf alle Kinder gleichermaßen, wo immer sie sich befinden, ob in der Welt, ob gefangen in der Macht oder auf dem Heimweg.

Ihr kennt das Gleichnis vom verlorenen Sohn, in dem ihm der Vater mit ausgebreiteten Armen entgegeneilt und dem Heimgekehrten ein Fest bereitet. Auch ihr alle habt euch verloren hier im irdischen Bereich, verliert euch immer wieder in euren ‘Menschlichkeiten’, denkt immer wieder über euren Nächsten negativ, dabei liegt doch das Negative in euch.

Noch einmal sage Ich: „Euer Nächster ist nur euer Spiegel. Eure eigene Negativität spiegelt sich im Nächsten.” Erkennt, Meine Getreuen, und hört durch alles hindurch den Ruf des Vaters nach Seinem Kind, nach Seinem verlorenen Sohn!

„Wie im Himmel, so auf Erden!” Folgt Meinen Ausführungen: Ich brachte euch die Botschaft, daß Ich wieder heimgehe zum Vater, um das Gastmahl für eure Heimkehr vorzubereiten. Das ist Meine ‘Frohe Botschaft’ an euch gewesen und ist es heute noch.

Nicht die Auflösung in eine nebulöse Geistgestalt predigte Ich euch, sondern Ich sprach davon, daß es im Hause Meines Vaters viele Wohnungen gibt, und Ich euch die Stätte für eure Heimkehr bereite. Wahrlich, wie im Himmel, so auf Erden und wie auf Erden, so im Himmel — doch letzteres in höchster Schwingung. Alles, was ihr auf eurer Erde seht, ist herabtransformierte, niedrigste Schwingung; und alles, was ihr um euch herum erblickt, gibt es auch in den geistigen Bereichen von einer Schönheit, die euch nicht zu schildern ist.

Ihr spracht von der Traumgestalt eines Engels, der euch die Hand reichte. Ihr alle seid nicht nur im Traum begleitet, sondern um euch herum sind die lichten Wesen aus den Himmeln, die euch durch den Tag hindurch in der Einheit mit Mir geleiten, euch beschützen und in euren Schwierigkeiten bei euch sind. Ja, sie führen euch die Schwierigkeiten sogar zu, damit ihr euch erkennt, damit ihr euch in den Schwächen und Fehlern eurer Nächsten erkennt und nicht nur eure Licht-, sondern auch eure Schattenseiten seht.

Nur wenn ihr beides erkennt, habt ihr begonnen,
dem Licht entgegenzustreben.

Sonst, Meine Getreuen, würdet ihr schlafen, wie Meine Jünger am Ölberg. Sonst, Meine Getreuen, würdet ihr wahrlich euren Weg über die Erde verschlafen und eine ganze Inkarnation wäre umsonst. So viel Zeit, Meine geliebten Schafe, gibt es nicht mehr.

Deshalb ist jeder von euch aufgerufen, aufzuwachen und sich in den Emotionen zu erkennen, aufgerufen, seine Schatten ins Lichtvolle umzuwandeln!

Befreit werdet ihr weiterschreiten, und wenn ihr dann auf die schwierigen Zeiten zurückblickt, werden sie euch gar nicht mehr so schwierig erscheinen. Macht folgenden Versuch: Schaut auf eure Kindheit bewußt zurück, auf eure damaligen Schwierigkeiten. Über manche werdet ihr heute lächeln, und in einigen Jahren werdet ihr über die Schwierigkeiten lächeln, die ihr heute habt.

So wandert mit Mir, auch durch eure Schatten, hin zum ewigen Licht, hin zur Befreiung eures gefesselten Höheren Selbst. Ich führe euch auf dem Weg! Er ist nun einmal da und dort steinig. Doch je steiniger er ist, desto befreiter und leichter wird eure Seele sein, wenn ihr den Pfad überwunden habt.

So möget ihr euch die nächsten drei Jahre vornehmen, hineinschreiten in eure Jugendzeit. Betrachtet wiederum ein Kind dieses Alters und prüft euch, was euch das Kind in der jetzigen Zeit zu sagen hat — was ihr aus den Empfindungen, die ihr beim Anblick des Kindes hattet, erfahren könnt.

Diese Aufgaben stelle Ich euch, damit ihr in die Tiefen eurer Seele findet, um all die verborgenen, verschlüsselten Ereignisse, auch aus längst vergangener Zeit, zu lösen, damit ihr frei, im Geist der Liebe dienend, künftig eure Wege gehen könnt.

Nehmt Meinen Weg über Golgatha auch als euren Weg an. Verbleibt aber nicht zu lang bei den einzelnen Stationen, sondern schreitet zügig voran — seht dahinter die Symbolik, denn nach Golgatha erfolgt die Auferstehung des Gotteskindes, des Sohnes oder der Tochter des Vaters, Meine Auferstehung in euch!

Mein Friede und Meine Liebe sind mit euch, geleiten euch in den Alltag und rufen euch immer wieder: „Mein Schäfchen, komm, bleibe bei Mir, verlaufe dich nicht mehr in der Welt. Bleibe bei Mir im Schoße des Geistes!”

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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