Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Liebe zur Schöpfung
Die Schöpfung als Spiegel zur Selbsterkenntnis

2. Schulung

Liebe schwingt in euren Herzen, Liebe schwingt hinaus in diese Welt, über die Ich, Jesus Christus, als Mensch wandelte und jetzt im Geiste wieder schreite, um all die Meinen zu rufen, die einst ausgingen, um Mir zu helfen, daß es wieder eine Herde unter Mir, dem Hirten, werde. Eine Herde im Licht der Liebe! So freue Ich Mich, daß ihr hier zusammengefunden habt, um mit Mir weiterzuwandern, das Ich hinter euch zu lassen, euch strebend zu bemühen, den Menschen zu erkennen und ihm immer weniger Raum zu geben, damit Ich in euch Raum gewinne und durch euch über die Erde gehe.

Wahrlich, Ich sage euch, des Lichtes bedarf diese Welt, sehr viel Licht!

So ihr bereit seid, mache Ich euch zu einem weithin sichtbaren Leuchtfeuer — strahlend vor Liebe, jedes Menschenherz, das um euch ist, ergreifend. Schon jetzt, liebe Geschwister, werdet nicht nur ihr euch zum Licht hin entwickeln, sondern mit euch gleichzeitig alle, die um euch sind. Ihr könnt dies als Menschen nicht verstehen, doch so, wie eine Kerze einen dunklen Raum erhellt und in die finsterste Ecke scheint und die Finsternis zurückdrängt, so könnt auch ihr — und sei es noch so eine kleine Flamme — jetzt schon leuchten und Licht sein, auch wenn ihr euch noch im Alltag verliert und glaubt, erst am Anfang des Weges zu stehen.

Wir wandern nicht zum ersten Mal über die Erde. Ich habe Meine Kinder nie verlassen, Ich war immer bei ihnen, und immer wieder gab es Lichtgemeinschaften, die sich in Meinem Geist zusammenschlossen, in die Mein Geist hineinstrahlte und Meine Geschwister vorbereitete auf die Zeit, in der ihr jetzt lebt, die freudenvolle Zeit der Umwandlung. Die lange Nacht neigt sich ihrem Ende zu, die Morgenröte steht bereits am Himmel!

Wenn ihr die Wanderung mit Mir beginnt, so vergeßt die Freude nicht. Wenn ihr über euren Menschen stolpert — Steine auf eurem Weg liegen —, so vergeßt dennoch die Freude nicht, denn jeder Stein der Selbsterkenntnis ist ein Schritt hin zum Vaterherzen und bedeutet für euch Licht und daher Freude und nicht ein Traurigsein über euch selbst: „O Herr, o mein Vater, hier stehe ich!”

Ihr sprachet heute über die Demut, und auch Ich möchte darauf eingehen: Geliebte Geschwister, ihr kennt Mein Gesetz, das Ich den Menschen brachte:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben über alles
und deinen Nächsten wie dich selbst.

Dieses Liebegebot enthält drei Aspekte: Liebe Gott, deinen Vater, über alles. Liebe deinen Nächsten — und zwar jeden Nächsten. Die Nächsten sind alle eure Mitgeschwister — wenn ihr sie von ganzem Herzen lieb habt, so könnt ihr aus eurem Inneren nur helfend wirken. Erkennt, daß auch ihr noch Schwächen habt, daß ihr dadurch die Schwächen des Nächsten versteht und ihm deshalb die Hand reichen könnt. Demut ist, zu erkennen, daß jedes eurer Geschwister euer Bruder, eure Schwester ist.

Demut ist, sich vor jedem zu neigen als dem Gotteskind, das der Vater liebt, so wie Er euch liebt, und ihr verneigt euch vor Gott, eurem Schöpfer, in eurem Nächsten. Demut ist, euch nie über andere zu erheben, weder in Empfindungen, noch in Gedanken oder Worten, noch weniger in Taten. Die Demut ist eng verwandt mit der Liebe. Die wahre Liebe ist demütig.

Der Nächste ist aber nicht nur euer Mitmensch, der Nächste sind auch die Tiere, die euch umgeben, ist die ganze Schöpfung um euch. Auch die sollt ihr lieben, denn überall ist die Lebensenergie Gottes, des ewig heiligen Schöpfergeist es. Wie geht der Mensch mit diesen Lebensenergien um?

— — —

Der dritte Aspekt: Du sollst dich selbst lieben. „Nimm dich an, Mein Kind, sag ja zu dir, zu all deinen Fehlern, deinen Schwächen!” Reiche Mir die Hand mit den Worten eines Kindes: „Führe mich, hilf mir! Ich allein, o Du mein Freund, mein Bruder, mein Heiland, schaffe es nicht. Aber mit Deiner Hilfe erfülle ich das, was mein ewiger Vater von mir erwartet: Licht zu sein inmitten der tiefsten Dunkelheit.”

Ich hülle dich in Meinen Mantel der Liebe ein und lege ihn fest um deine Schultern. Du bist geschützt, Mein Kind. Ja, Ich nehme dich auf Meine Arme und trage dich über die steilsten Hürden hinweg.

Wer in dieser Liebe zu Mir kommt, ist demütig von Herzen, denn er weiß, daß er vor Gott, dem ewig heiligen Schöpfer, ein Staubkörnchen ist und dennoch ein von Ihm geliebtes Kind. Es neigt sich vor dem All-einen im seligen Sichhingeben an Gott, den Vater.

So beginnen wir unsere Wanderung: Ich führe euch jetzt visuell über einen leicht ansteigenden Weg, hier und da leuchten Blumen in allen Farben, sie neigen sich euch wie zum Gruße zu, einem Gruß dem Gotteskind! Ihr strömt Liebe aus, erwidert so diesen Gruß, neigt euch damit vor der Schöpfung und seid eins mit ihr. Der Duft der Blüten, getragen von einem lauen Wind, umfängt euch. Es ist noch früh am Morgen, denn wer einen Berg erklimmen will, soll zeitig beginnen.

Ja, liebe Geschwister: Es ist Zeit!

Ihr laßt eure Blicke über den Wiesengrund schweifen, ihr seht Schmetterlinge und Bienen fliegen, und euer Blick geht empor in lichtere Höhen. Ihr wollt euch gleich dieser Schmetterlinge aus dem Staub dieser Erde erheben, dem Licht entgegen.

Noch scheint es euch manchmal so, als kriecht ihr mühsam als Raupe über diese Erde, doch es ist nur der Schein. Laßt Mich Freund an eurer Seite sein! Ich Bin die Liebe des Vaters, Ich Bin euer Bruder, doch Ich möchte noch viel mehr euer Freund sein, ein Freund, bei dem alle eure Gedanken, all eure Empfindungen weilen sollten, Der mit euch diesen leichten Hang emporsteigt, Der euch die Blütenfülle zeigt, Der euch eure Blicke erheben läßt, empor in luftblaue Höhen, Der euch die Schöpfung erschließen möchte, so, wie sie Gott für Seine Kinder vorgesehen hat, und wie sie auch wieder nach der Umwandlung dieser Erde in die Neue Erde sein wird.

Jetzt bereitet ihr euch vor. So nehmt Mich als euren Freund an eurer Seite an und baut die Barrieren ab, die der Mensch zwischen sich und Gott errichtet hat, Barrieren, die teilweise noch aus Vorinkarnationen herrühren!

Vor Ihm, dem Allmächtigen ewig Einen, seid ihr nur ein Staubkörnchen, wie Ich schon sagte, und dennoch seid ihr ein Kind, ein Teil von Ihm. Er neigt sich euch als Vater zu, in der Schöpfung verschenkt Er sich an euch, um euch in Demut zu dienen. Begreift die Größe dieses Geschehens und wandert in diese dienende Liebe hinein, bis auch ihr nur mehr strömend sich verschenkende Liebe seid! Die Sonne strahlt, es ist die Gnadensonne aus der UR-Ewigkeit, die euch bescheint, die euch ruft. So kommt, laßt uns dem Licht entgegeneilen!

So ihr wollt, möget ihr folgende Aufgabe bis zum nächsten Mal erfüllen und damit in das Leben mit Mir und aus Mir eintreten:

Ihr beginnt den Tag mit Mir. Weiht den ersten Augenblick Mir und damit Gott, eurem Vater, denn Ich und der Vater sind eins, und dankt für den neuen Tag. Was auch immer auf euch zukommt, versucht in der ersten halben Stunde die Verbindung mit Mir aufrechtzuerhalten. Das bedeutet, daß ihr in eurem Inneren Tempel ruhend, im Licht der Liebe bleibend, in den Tag hineinschreitet.

Wenn ihr des Morgens erwacht, so steht ihr inmitten der Gnadensonne, wenn euer erster Gedanke bei Mir ist. Bleibt in dieser Gnadensonne stehen — gleich, ob die Kinder schreien, ob der Alltag über euch hereinbricht, daß z. B. dies oder jenes erfüllt werden will — es sind eure Pflichten, doch diese Pflichten erfüllt mit Mir, und ihr bleibt im Licht!

Ob ihr den Tag in der Gewohnheit beginnt, euch zu waschen, euch anzuziehen, bleibt in Meinem Licht! Erkennt in dem Wasserstrahl die reinigende Kraft, die euch aus der Energie Gottes geschenkt ist. Wenn ihr in Meinem Licht steht, reinigt euch das Wasser nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Es nimmt all eure negativen Gedanken, eure Mißstimmungen — weil der Alltag schon wieder mit Macht über euch hereinbricht — von euch und schwemmt sie hinweg, und schon steht ihr — trotz der beginnenden Hetze, die eure Zeit so sehr prägt — wieder im Licht.

Wenn ihr euch an den Frühstückstisch setzt, so denkt daran, daß euch alles aus Seiner Gnade und Liebe geschenkt ist. Segnet die Speisen und dankt für sie im Stillen, denn Ich wünsche Mir keine Pharisäer, die nach außen hin in einem Schaugepränge zeigen, daß sie den Weg mit Mir gehen. O nein, unauffällig, ruhig und still — in eurem Inneren — sollt ihr den Weg gehen, nicht die Menschen um euch belehrend, sondern still segnend.

Das Licht strahlt aus euch, neutralisiert damit auch Gifte, die in all euren Speisen sind, da der Mensch seine Umwelt allzu sehr vergiftet hat. Gleichzeitig schenkt ihr auch denen, die mit euch frühstücken, den Segen für den Tag, unauffällig und still, und nicht nur denen, die in diesem Frühstückszimmer neben euch sind, o nein; Liebe kennt keine Grenzen, Liebe durchdringt alle Räume, so werden auch eure Nachbarn von dieser Liebe berührt. Die Saat des Lichtes wird ausgestreut und beginnt irgendwann zu treiben, denn letztlich kommt jedes Kind wieder heim zu Gott.

Solltet ihr rasch zur Arbeit eilen und die erste halbe Stunde sogar schon im Auto oder im öffentlichen Verkehrsmittel verbringen, so könnt ihr auch da unauffällig, inmitten all eurer Mitmenschen, Licht sein: „O Vater, in Deinem Namen segne ich alle, die mit mir auf den Straßen dieser Welt unterwegs sind.” Ein einziger Gedanke, und eure Fahrt zur Arbeit ist gesegnet und mit euch alle, die euch begegnen, und darüber hinaus — geistig gesehen — alle eure Geschwister, denn irgendwo ist jeder unterwegs, heim ins Vaterhaus.

Versucht auf dieser Weise, den Tag in Mir ruhend zu beginnen, und ihr empfindet Meinen Liebe-Mantel, den Ich in der Meditation unserer beginnenden Bergwanderung um eure Schultern gelegt habe.

Den Winter, die kahlen Bäume, das trübe Wetter seht ihr plötzlich nicht mehr; nein, ihr empfindet den nahenden Frühling, und würde auch noch so viel Schnee vom Himmel fallen, es noch so eisig und neblig sein, das Licht durchstrahlt euren Tag. Denn nicht das Äußere soll den Menschen prägen, sondern der Mensch, d.h. die Seele im Menschen, soll die Außenwelt prägen, und zwar zum Lichtvollen hin. Dadurch helft ihr mit bei der Umwandlung in die Neue Erde, in das neue Leben.

Nicht länger seid ihr tot, gebunden, nein, ihr tretet ein in das wahre, in das geistige Leben mit Mir. Empfindet Meine Liebe-Schwingung, jetzt in diesem Augenblick! Ich öffne eure Herzen, Licht strömt in eure Vergangenheit, in frühere Inkarnationen!

Wer mit Meinem Namen jemals schlechte Erfahrungen gemacht hat, dem sage Ich: Ich Bin das nicht gewesen, Mein Name wurde mißbraucht.

Ich Bin die Liebe, Ich Bin euer Freund an eurer Seite, Der euch nie verließ, Der in der Eigenschaft der Liebe Des Vaters euch aus der ewigen Heimat bis hierher begleitete und auch mit euch zurückkehrt, mit euch und mit allen, die sich von der ewigen Liebe entfernten.

Ich lege euch Meine Hand aufs Haupt. Meine Liebe strahlt. Ihr empfindet auf euren Schultern den Mantel der Liebe und die leichte Berührung. Ich lege ihn um euch und segne euch und alle auch in den geistigen Bereichen, die Mein Wort hören. O wandert mit den Pfad der Liebe! Ich segne alle, die Mein Wort lesen.

O wandert mit, heim ins Vaterhaus!

Amen

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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