Heute ist Montag, 20. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Liebe zur Schöpfung
Die Schöpfung als Spiegel zur Selbsterkenntnis

18. Schulung

Als Ich, Jesus Christus, vor zweitausend Jahren auf diesem Planeten Meine Jünger um Mich versammelte und sie die Liebe lehrte, da sahen sie Mich auch mit großen Augen an und sprachen sinngemäß: „Was du uns da erzählst, können wir nie und nimmer glauben.” Ich antwortete: „O Meine Jünger, ihr sollt nicht glauben, sondern durch eigene Erfahrung zum Wissen gelangen.”

Glaube, Hoffnung und Liebe sind für den Anfang der Jüngerschaft geboten. Zu glauben, was Ich lehre, zu hoffen, daß sich durch die Liebe all das in jedem einzelnen ändert, was Ich lehre. Somit gelangt der Schüler im Laufe vieler Erfahrungen vom Glauben über die Erkenntnis zum Wissen, und alle Fragen, die zu Beginn der geistigen Wanderung noch in Gedanken bewegt wurden, lösen sich im Inneren des Jüngers, wenn er das Wissen in die Tat umsetzt.

Ich nahm euch bei der Hand und führte euch — über die Liebe — zum Stein, zur Pflanze, zum Tier, denn ohne diese Mitschöpfung könnte der Mensch auf diesem Planeten nicht existieren. Da der Mensch im Begriff ist, seine Mitschöpfung vollkommen zu zerstören, gehe Ich nunmehr geistig über die Erde, weltweit, und wirke durch die Meinen in dieser schweren, aber gleichzeitig freudevollen Zeit.

Weltweit, in allen Religionen, wirkt Mein Geist Der Liebe, denn diese Erde soll durch die Menschen — die einstmals gefallenen Engel — wieder emporgehoben werden bis in die reinste Sphäre, die ewigen Himmel.

Noch seid ihr im menschlichen Bewußtsein. Ihr wißt um eure Seele, ihr wißt, daß alle Empfindungen, die im Menschen strömen, nicht vom Menschen selbst kommen, sondern aus der Seele fließen; Empfindungen wie Freude, Dankbarkeit, doch auch Trauer und Schmerz. Die Empfindung ist die Sprache der Seele. Durch die Schulung der Liebe führe Ich euch zu dieser Sprache, denn ihr sollt die Schöpfung wieder verstehen lernen, denn nichts in dieser Schöpfung ist tot, alles ist belebt, alles ist beatmet und durchpulst vom allgegenwärtigen Schöpfergeist . Nichts ist außerhalb Seiner selbst, alles ist in Ihm, Dem All-einen.

Wenn ihr durch die Liebe in die Empfindungswelt der Seele eintretet, dann öffnet sich für euch ein Bewußtseinsbereich, der euch noch verschlossen ist, ein Bereich, den ihr mit dem jetzigen irdischen Dasein nicht mehr vergleichen könnt, ein Bereich, in dem ihr die Einheit mit der Schöpfung so intensiv erlebt, daß nichts von euch getrennt ist. Alles ist auch in euch, sei es der Stein, die Pflanze, das Tier, mit allem seid ihr eins, denn alles ist vom gleichen göttlichen Odem erfüllt.

Vor dem Betreten dieses Bewußtseinsbereiches steht ihr, die gesamte Menschheit. Deshalb ist jetzt auf dieser Erde so viel Not und Leid, denn alles, was jemals von Menschen verursacht wurde, muß gesühnt und damit gelöst werden. Auch euch hier in diesem Kreis möchte Ich ein Beispiel nennen:

In diesen Tagen gedenkt man der Eroberung eines Kontinents. In Meinem Namen wurden Millionen Menschen getötet, gemordet. Menschen, o Meine Jünger und Jüngerinnen, die mit der Natur in der Einheit lebten.

Denn wahrlich, Ich sage euch, kein Stein wurde von seinem Ort verrückt, bevor jene Bewohner ihn nicht gebeten haben, dies tun zu dürfen. Dankbar waren diese Menschen für alles, was ihnen geschenkt wurde, und sie verstanden die Sprache der Pflanzen und Tiere. Sie kannten keine Krankheiten. Warum?

— — —

Ein wenig von ihrer Weisheit wird euch heute noch übermittelt, einer Weisheit, die auch die Welt der Naturwesen kannte — durch Erfahrung. Auch ihr sollt durch Erfahrung zum Wissen gelangen.

In Meinem Namen wurden die Bewohner jenes Kontinents beinahe ausgelöscht. Auch heute noch werden sie von den Weißen verdrängt und bedrängt, verachtet wegen ihrer Hautfarbe und auch wegen ihres Lebens in der freien Natur.

Nun frage Ich euch: „Bei welchem Volk Bin Ich in Meinem Geist Der Liebe wohl mehr; bei jenem oder bei denen, die sich Christen nennen und mit dem Schwert in der Hand mordeten?” Wahrlich, Ich sage euch, wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen. Ihr kennt das Wort aus der Schrift [Bibel], und dieses Wort gilt besonders in dieser Zeit.

All jene, die einstmals das Schwert trugen, stehen jetzt unter diesem Schwert. Deshalb ist auf dieser Erde so viel Leid und Not. All jene, die in Meinem Namen hingerichtet wurden, sind jetzt in anderen Religionen versammelt und gegen das Christentum eingestellt.

Ich Bin, Der Ich Bin, eins mit Gott, Dem Vater, Seine Liebe. Ich Bin in jedem Volk dieser Erde und lebe dort in Meinem Geist, wo die Liebe verwirklicht wird. Die Liebe ist die höchste Kraft. Mit dieser Kraft geschieht die Umwandlung zu einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde. Das Alte ist vergangen, Friede und Liebe werden sein, und ihr seid dann auf dieser Bewußtseinsebene, die ihr jetzt vom menschlichen Verstand her nicht begreifen könnt, die ihr euch jedoch durch das Einüben der liebenden und segnenden Gedanken, ja auch der Empfindungen und der Taten, erringen könnt.

Der nächste Schritt, den Ich mit euch in der Schulung vollziehen möchte, ist der Schritt in Reiche, die ihr nicht sehen könnt. Noch geht ihr blind für diese Welt über die Erde. Doch wenn ihr bereit seid, euch noch mehr als bisher in die Tat der Liebe zu versenken, so wird nicht länger der Schleier zwischen euch und den Naturwesen liegen. Denn wisset, was eure Märchen von Feen, Zwergen und vielem mehr erzählen, sind keine Märchen, sondern sind Erfahrungen hellsichtiger Ahnen und auch heute lebender, hellsichtiger Menschen, die in diese wunderbare Seinsschöpfung blicken und die Wesen sehen, die in und aus der Liebe des Schöpfergeist es in der Natur dienen.

Nichts ist unbelebt,

weder eine Wolke, noch der Wind, noch das Feuer, noch das Wasser. Überall seid ihr umgeben von den Naturwesen, die nur darauf warten, daß noch mehr Menschen für ihre Welt erwachen, denn wer in der Einheit mit der Schöpfung lebt, dem wird auch die Binde von den Augen genommen. Er sieht dann mit seinem geistigen Auge die wundersame Welt der dienenden Heerscharen in den Naturreichen.

Jede Pflanze, jeder Baum hat Devas, die sich um sie, um ihn bemühen. Jeder Strauch wird in seinem Wachstum von den liebevollen geistigen Händen der Naturwesen gestützt. Die Winde sind belebt von den Geistern der Lüfte, die die Samen aufnehmen und weit hinaustragen, damit sie auf der Erde wachsen und gedeihen und euch mit ihrem Grün ernähren.

Die Tiere sehen die Naturwesen. Wenn ihr sie beobachtet, so könnt ihr an deren Verhalten erkennen, daß sie etwas sehen, was ihr noch nicht schauen könnt — jetzt noch nicht, Meine geliebten Schüler.

Ich will euch die Welt der Naturwesen nahebringen, damit ihr auch diese Schöpfung kennenlernt und somit den ersten Schritt in eine geistigere Welt vollzieht, einen Schritt, der euch aus eurem grobmateriellen Mensch-Sein heraushebt. Selbst diese kleine Kerzenflamme wird von einem Feuergeistlein bewohnt. In dem Augenblick, wo ein Licht entzündet wird, strömt im Windhauch ein Geistlein diesem Licht zu und hält geistig schützend seine zarten Händchen um die Flamme. Es ist eins mit dieser Flamme.

Auch ihr sollt eins werden mit diesem Licht, und so sei euch, nach eurem freien Willen, die Aufgabe gestellt, in den kommenden vierzehn Tagen immer wieder einmal ein Licht zu entzünden. Schaut in dieses Licht; auch wenn ihr jetzt das Feuergeistlein noch nicht erblickt, so erkennt das Symbol im Feuer — es ist die Reinigung —, und Ich sage euch, die Welt brennt, denn die Reinigung geht über diese Erde.

Wenn ihr euch in diese Flamme versenkt, so verbindet euch mit dieser Reinigung mit lichtvollen Gedanken, sendet sie hinaus in alle Krisengebiete! Ich sage euch: Geistig steht ihr dann im selben Augenblick inmitten kriegführender Menschen und könnt vor Ort Liebe und Frieden bringen.

Es soll Friede werden auf dieser Erde, Friede in allen Menschenherzen, und ihr seid aufgerufen, an diesem Frieden mitzuwirken. Selbst wenn ihr inmitten eines Kriegsgebietes die Empfindung habt, da und dort sterben die Menschen trotz eures Segnens, trotz eures Verbreitens des Gedankens der Liebe und des Friedens, so sage Ich euch, daß die Seele dennoch diese Kraftimpulse aufnimmt und im Sterben erkennt, daß es nur ein Miteinander geben kann und nicht ein Gegeneinander.

Wenn ihr durch die Natur schreitet, so empfindet die Naturwesen! Nehmt euren Stein, den kleinen Freund, noch einmal in die Hand. In diesem Augenblick, in dem ihr ihn in euer Inneres hineinnehmt, verbindet ihr euch mit dem Berggeist, aus dem er einst herabrollte, sich trennte, oder ihr verbindet euch mit der Seele dieser Erde, in deren Tiefe dieser Stein in einem Massiv geborgen war.

Alles ist Geist, nicht nur Geist aus dem Odem Gottes, sondern auch Geist in Seinen Schöpfungen — und des Vaters Liebe-Schöpfungsgedanken sind unermeßlich vielfältig.

Wenn ihr zu eurem Baum wandert, dem ihr all eure Liebe schenktet, seid euch in Empfindungen bewußt, daß er von einem Naturwesen bewohnt ist. Verbindet euch im Geiste mit diesem, und euer Bewußtsein erweitert sich über euer grobstoffliches Kleid, den Menschen, hinaus.

Meine geliebten Schüler, so wandert mit Mir, auch durch diese Jahreszeit der Ernte und der fallenden Blätter. Wandert mit Mir durch die Schöpfung dieser Erde, die sich anschickt, in den Schlaf des Winters zu versinken und sich vorher befreit.

Auch ihr seid dabei, euch zu befreien; und der Schlaf des Winters, die weiße Schneedecke, o Meine Geliebten, ist der sanfte Schleier der Reinheit, den ihr um euch legt, um aus dieser Reinheit schöpfend zu neuem Leben zu erwachen, einem geistigeren Leben als das, das ihr bisher führtet, einem Leben in der Liebe-Einheit mit der Schöpfung, mit euren Geschwistern, gleich welcher Religion, welchen Volkes, welcher Rasse. Alle sind Kinder des ewig heiligen Vaters Ur.

Ich, Seine Liebe, segne euch alle auf dieser Erde und im Seelenkleid. Ich segne auch die Naturreiche. Zahlreich umringen euch diese Wesen voll freudiger Erwartung, daß ihr für ihr Sein erwacht.

Amen

Geliebter VATER


Ein neuer Schritt zu Dir beginnt,
Die Seele mit dem Menschen ringt.
Ach, könnte jener doch gelingen,
Wir uns in Dein Licht aufschwingen

Zur Einheit mit Dir und allem Sein
In Deiner
Schöpfung göttlichem Hain.
Wenn wir den Liebe-Schritt wagen,
Wirst Du uns über alle Hürden tragen.

Schwere Körper machst Du leicht,
Tiefe Wasser machst Du seicht.
Sind Naturgewalten entfesselt,
Wir von Dunklem eingekesselt,

So reichst Du uns Deine Hand,
Und weichen muß jede dunkle Wand.
Der Schleier, der trübt die Sicht,
Löst sich auf in Deinem Licht.

Wir schauen in das geheime Leben
Der Naturwesen, die uns umgeben.
In Erde, Wasser, Feuer, Luft
Auch ihre Liebe uns zuruft:

Kommt in uns’ren frohen Reigen,
Hört den Jubel un’srer Geigen
Und der Stimmen lieblicher Klang,
Die den Allschöpfer preisen im Dank.

Der Engel Chor stimmt jauchzend ein,
Liebe schwingt in allem Sein.
Die Geister preisen Deinen Namen,
Und die Schöpfung raunt das Amen.

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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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