Heute ist Samstag, 25. November 2017
Zufallsimpuls

Jesus Christus lehrt: Der Weg zur Einheit durch die Liebe

Liebe zur Schöpfung
Die Schöpfung als Spiegel zur Selbsterkenntnis

10. Schulung

Meine geliebten Freunde, Meine Schafe, Ich, Jesus Christus, euer Lehrer, aber auch euer Bruder und Freund, Bin mitten unter euch, um euch ein wenig zu trösten und euch Mut zuzusprechen. Ihr wandert durch dieses Tal der Tränen, und wahrlich, es ist ein So regenschwer die Wolken am Himmel stehen, so regenschwer war für euch so mancher Tag in eurem Leben oder ist es noch. Dennoch steht über den Wolken die Sonne, über den Wolken strahlt sie mit unverminderter Kraft und erhellt den dunkelsten Tag. Keine Wolke vermag so dicht zu sein, daß sich nicht das Licht Bahn bricht. Nehmt dies als Gleichnis, als Meinen Trost für euch.

Auch wenn ihr glaubt, auf dem Weg der Liebe nur mühsam voranzuschreiten, so möchte Ich euch Mut machen und euch sagen, daß dem nicht so ist. Besser ihr schreitet in kleinen Schritten voran, als zu versuchen, das Ziel in einem Sprint zu erreichen, um dann kurz vor dem Ziel zu erkennen, daß ihr an vielem vorbeigelaufen seid, was euch in der Liebe nicht wachsen ließ.

So setzt diese Wanderung, die ihr freudigen Herzens begonnen habt, genauso freudig fort, trotz der Schwierigkeiten, die ihr glaubt, nicht zu meistern, trotz eures vermeintlich vergeblichen Bemühens.

Meine Freunde, der kleinste Funke der Liebe genügt schon, um einen Flächenbrand zu entzünden. Nehmt dies als Symbol, und freut euch! Wenn der Strom der Liebe noch nicht aus euch hervorbricht wie die Sonne durch die dichte Wolkenwand, ist mit dem ersten Gedanken: „Du Baum, ich möchte dich lieben, so wie der Herr es mich lehrt” die Aufgabe schon erfüllt. Der Funke ist entzündet, und dieser entzündete Funke wird in Meinem Licht wachsen und durch Mein Licht bestrahlt. Schritt für Schritt schreitet ihr hinein in die Liebe, die keine Unterschiede mehr macht. Für euch im Menschenkleid ist dies jetzt noch unbegreiflich, und Ich verstehe eure Zweifel.

Auch Ich mußte langsam in diese Liebe hineinwachsen. Wie wütend war Ich über jene Meiner Brüder, die im Hause Meines Vaters Geschäfte betrieben. Hab Ich nicht die Tische mit all dem Wechselgeld umgeworfen? Hab Ich nicht die Pharisäer und Schriftgelehrten gescholten? Und was sagte Ich am Kreuz? „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.” Das war das Ende Meines Weges über diese Erde.

Das ist auch euer Ziel, Meine Geliebten. Dieses Ziel behaltet im Auge, und geht an Meiner Hand Schritt um Schritt hinein in das wunderbare Reich der allumfassenden, alles zusammenführenden Einheit, der hohen Macht und Kraft der göttlichen Liebe! Heute fühlt ihr euch noch getrennt von dem Stein, der Blume, dem Baum, doch Ich sage euch: Mit dem ersten Gedanken, mit dem Aussenden des ersten Funkens der Liebe, seid ihr im Begriff, die Trennung zu überwinden und schreitet hinein in die Einheit der Schöpfung.

Meditation:

Empfindet in euer Inneres hinein, und empfanget die Schwingung Meiner Liebe zu jedem einzelnen von euch! Ob ihr jetzt Meinen Worten lauscht, oder ob ihr diese Worte lest, Ich berühre euch alle aus dem Licht der Ewigkeit, in der alles nur Liebe ist, und hebe euch für einen Moment heraus aus eurem intellektuellen Verstandesdenken, hinein in den Gnadenstrom aus dem Herzen des Schöpfergeist es.

In euch seht ihr jetzt euren Baum. In euch schwingt die Liebe zu ihm, zu dem kleinen Sprößling, sowie zu dem großgewachsenen Baum — je nachdem, welchen Baum ihr euch ausgesucht habt. Jetzt, in diesem Augenblick, empfindet ihr, was Ich meine, wenn Ich zu euch sage: „Schenkt diesem Baum eure ganze Liebe!” Jetzt seid ihr eins mit ihm. Euer Bewußtsein versenkt sich in seine Wurzeln, in seinen Stamm, in seine Äste, in die Zweige, in die Blätter. — Euer Freund steht im klaren Sonnenlicht, vereinigt mit euch. Er ist euer Wachsen und Werden, euer Emporstreben zur ewigen Sonne der Liebe, aus der ihr schon jetzt alle Kraft über die Wurzeln bezieht, denn das Leben, das ihr tragt, ist aus Ihm, und symbolisch ragt ihr mit diesem Baum, mit seinen Zweigen, seinen Ästen, seinen Blättern, über diese Erde, über den gesamten Kosmos, über die ganze Schöpfung hinaus, hinein in Gott, dem Vater-Mutter-Geist.

Empfindet den Jubel eurer Seele! Empfindet, wie sie sich aufschwingt in einer Freude, die nicht von dieser Erde ist!

Nun, Meine Geliebten, hole Ich euch zurück in euren Menschen. Noch geht ihr durch dieses Tal der Tränen, doch alle Kraft zum Durchschreiten erhaltet ihr aus den Wurzeln — den Wurzeln, die in euch liegen, dem göttlichen Funken, der eins ist mit Gott. Wenn die Wolkenwand gar zu dicht ist, so erinnert euch an diese Quelle der Kraft und kommt zu ihr, und ihr seht wieder die strahlende Sonne durch die Wand hindurchbrechen. Also wandert frohgemut weiter, und schreitet vorwärts auf dem Pfad der Liebe!

Es gibt bei euch Menschen ein Wort, das besagt: „Manchmal seht ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht.” So soll es nicht sein. Der Weg heim zum Vater ist ein Weg der Freude. Sicher ist es da und dort nicht leicht für euch, und ihr fragt: „O Herr, wie soll ich jetzt noch Freude empfinden?” Dann blickt hinaus in die Schöpfung, und hört die Vögel wieder singen! Blickt in den Kelch einer Blüte, in das frische Grün der Bäume, dankt für das, was ihr seht, und durch diesen Dank wird es euch wieder leichter ums Herz. Das, was ihr gerade tragt, liegt euch nicht mehr als schwere Bürde auf der Schulter.

Der Pfingstgeist, Meine Geliebten, ist der Geist der Liebe, verbunden mit Freude. Mit einer Freude, dienen zu dürfen. Wer dies versteht, wird erfaßt von dem Geist und krafterfüllt auf dem Pfad weiterwandern.

Als Aufgabe sei euch für die kommenden Tage folgendes gegeben: Ich sprach über die Wurzel, und so sollt auch ihr über die Verwurzelung nachdenken. Erkennt, Meine Schafe, daß die Wurzel in jedem Fall bei Gott liegt! Mag sich das Kind noch so weit von Ihm entfernen, all seine Kraft erhält es dennoch von Ihm. Wonach glaubt ihr eure Wurzeln hier in diesem irdischen Dasein noch ausstrecken zu müssen? Wonach sehnt sich der Mensch noch? Prüft euch und ihr werdet Mein Wort verstehen: „Wer Mann, Frau, Kind, Eltern mehr liebt als Mich, ist Meiner nicht wert.” Wer nicht versteht, daß alle Kraft, auch für eure nächsten Verwandten, nur aus einer Quelle kommt, wer nicht dankbar ist für den Strom dieser Kraft, der hat Mich, den ewig-liebenden Geist, noch nicht zu suchen begonnen. Er weiß noch nicht, was Liebe ist. Eine Liebe, die sich im überreichen Maße — wie es nicht zu schildern ist — an euch verschenkt. Das ist mit diesen Worten gemeint.

Wohin streckt der Mensch noch seine Wurzeln auf dieser Erde aus? Was umklammert er noch? Was will er noch halten? Woraus will er noch seine Kraft beziehen und erkennt nicht, daß alle Kraft nur von Einem kommt. Denkt darüber nach, und dann geht mit dem heutigen Wissen, mit dieser Erkenntnis, zu eurem Freund, dem Baum, und laßt die Schwingung der kurzen Meditation, die Ich euch schenkte, aufleben, und ihr versteht Meine Worte in ihrem Sinn!

Mein Segen überstrahlt euch, sowie alle, die gleich euch mit auf dem Weg heim in die Ewigkeit sind, auf dem Weg heim zum Ursprung, zum Ziel, zum Vater.

Amen

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Inhaltsverzeichnis
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Hinweise
Zufallsimpuls „Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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